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PRÄTERITUM. PQP. FUTUR I, II

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PRÄTERITUM. PQP. FUTUR I, II

PRÄTERITUM – wird im Süden Deutschlands gebraucht, in der mündlichen Komm., in der
Dichtersprache
-drückt Vergangenheit aus, ist einfacher
- keine Modalität, fakultative Zeitangaben kann ich zufügen
-Aktzeit und Betrachtzeit sind identisch – liegen vor der Sprachzeit
-wird in einigen erstarrte Formelln statt Präsens gebraucht, wenn gegenwärtige Sachverhalte
gemeint sind, der Sprecher sich aber an einen vorher bestehenden Situation (=Betrachtzeit)
orientiert (Wie war doch ihr Name?)

PQP – vergangenes Geschehen, dass längst abgeschlossen ist (Nach dem ich gegessen habe,
ging ich aus dem Hause)
-in Literatur (Damals haben wir viel, viel erlebt)
-Es Formen (Es hat geschneit)
-durative Verwendung (8 Stunden schlafen / einschlafen um 8 Uhr)

PQP zur Bezeichnung eines vorvergangenes Geschehens – Aktzeit liegt vor Betrachtzeit, die
liegt vor Sprachzeit (Bei meiner Ankunft war er schon fertig) – Nicht durch Perfekt zu ersetzen,
keine Modalität, temporal Angabe muss sein

PQP zur Bezeichnung eines resultativen Geschehen i der Vergangenheit – Betrachtzeit und
Sprechzeit sind Identisch, beide liegen nach der Aktzeit (Er hatte gestern sein Mütze verloren.
Sie war Weg.) – ist zu ersetzen durch Perfekt, keine Modalität, Temporalangabe kann sein

FUTUR I – kann durch Zukunftspräsens ersetzt werden, eine Zukunftsform
-meistens ohne Modalität, fakultative Zeitangaben
-kann auch als Gegenwart Futur I funktionieren (Ich werde dich morgen besuchen) – hier geht
es immer um eine Art von Vermutung – immer mit Modalität verbunden
-es gibt 2 Nebenvarianten
A) FI kann Absicht ausdrücken (Ich werde mich kurz fassen)
B) FI kann Befehl, Aufforderung ausdrücken (Du wirst jetzt schlafen gehen)

FUTUR II – 0,2% ist der Gebrauch in Deutschland
-ich kann damit die Zukunft ausdrücken (Ich werde gegangen sein)
-Zeitangabe muss bleiben (Morgen wird er die Arbeit beendet haben)
-ich kann damit auch die Vergangenheit ausdrücken

Vergangenheits FII – immer mit einer

Vermutung verbunden (Er wird die Arbeit beendet haben) – es muss angeführt sein wann, er
könnte es jeder zeit beendet haben

REALTIVER GEBRAUCH DER TEMPORA
-bei zusammengesetzten Sätzen
-alles in der Vergangenheit aber relativ gegen einander
-ergibt sich aus der temporalen Abhängigkeit mehrere Sachverhalte
A) Gleichzeitigkeit (Wenn es regnet, gehe ich nicht raus)
B) Vorzeitigkeit – das Geschehen des Nebensatzes steht vor dem Geschehen des
Hauptsatzes (Nach den ich gekommen war, begann es zu regnen)
C) Nachzeitigkeit – das Geschehen des Nebensatzes steht nach den Geschehen des
Hauptsatzes (Bevor er gekommen ist-NS, hat es geregnet-HS)

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