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Uvod do studia nem. jazyka

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Soziolinguistik, Psycholinguistik

-

kommunikativ - pragmatische Wende

Soziolinguistik

-

angewandte Linguistik

-

überschneidet sich mit der Soziologie, der Anthropologie, der Sozialpsychologie und der
Erziehungswissenschaft

-

soziale, politische und kulturelle Bedeutung sprachlicher Systeme (beschäftigt sich)

-

Variationen des Sprachgebrauchs

-

kulturelle und gesellschaftliche Einflusse auf die Sprache

 Soziologie – Voraussetzungen, Abläufen und Folgen des Zusammenlebens von Menschen
 Anthropologie – physiologische und kulturelle Entwicklung eines Menschen
 Sozialpsychologie . Einfluss anderer Menschen auf das Erleben und Verhalten des

Individuums

 Pädagogik – die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung

Soziolinguistik – Makrobereich

 Makrobereich

o sozialer Status und soziale Funktion von Sprache

 Wer spricht welche Sprache
 Wie und wann?
 Mit wem?
 Unter welchem sozialen Umständen und mit welchen Absichten und

Konsequenzen

 Mikrobereich
Varietätenlinguistik
 Gebrauch von Dialekten, Soziolekten und Regiolekten etc.
Interaktionaler Soziolinguistik – sprachliches Handeln in der Internation (wie beinflusst die

Menschen)

 zur IS gehören Diskursanalyze (Gesprächsanalyse) , Ethnographie des Sprechens,

Konversationsanalyse (Teilnahme der Diskursanalyse)und interkulturelle Kommunikation

Varietätenlinguistik

 Varietät – die Sprachform einer untersuchten Gruppe, die eindeutige sprachliche

Gemeinsamkeiten aufweist

 Normsprache, Umgangssprache, Dialekt, Regionalsprache, Soziolekt (Lehrersprache,Prostitu ,

Fachsprache, Jugendsprache, Idiolekt (ich) , Frauensprache, Männersprache

 regionale Varietäten – Helvetismen, Austriazismen, Teutonismen

Helvetismen (Schweiz)

 das Bahnhofbuffet (Bahnhofsrestaurant)
 der Coupe (Eisbecher)
 der Estrich (Dachboden)
 die Finken (Hausschuhe)
 die Papeterie (Schreibwarenhandlung)
 der Automobilist (Autofahrer)
 der Camion (Lastkraftwagen)

Austriazismen (Osterreich)

 der Abschneider (Abkürzung)
 die Abwasch – (Geschirrspulbecken, Spule)
 der Altjahrstag (Silvester)
 Auf Wiederschau(e)n – auf Wiedersehen
 die Erdäpfel – Kartoffeln
 einfärbig – einfarbig
 Paradaisen, Kolatschen, Grüß Gott

Ethnographie des Sprechens

-

Sprache einer bestimmten Kultur

-

aus dem Sprachgebrauch in einer Gesellschaft die sozialen Organisationstrukturen und
Normen und Werte
dieser Gesellschaft ableitbar

Sprache als Handeln – Sprechakttheorie (teilweise Pragmalinguistik)

-

Sprachhandeln – bedingt durch soziale und kulturelle Regeln , durch Einstellungen der
Sprecher in dem kulturellen Kontext

Psycholinguistik

 die Wissenschaft von der menschlichen Sprachfähigkeit
 Synonym – Sprachpsychologie
 in der Bereiche unterteilt

o Die Sprachwissensforschung – Bedeutungen, System, Prinzipien – mentales Lexikon,

mentale Grammatik (Fähigkeit zu sprechen)

o Die Spracherwerbsforschung – wie Kinder sprachliches Wissen erwerben und

anwenden

o Sprachprozessforschung – untersucht daher, welche Aufgaben gemeistert werden

müssen, wenn man eine sprachliche Äußerung verstehen oder produzieren will (was
passiert, wenn ich spreche, wann muss ich alles kennen muss, wenn ich verstehen
will, was passiert im Kopf)

kognitive Linguistik (zwei unterschiedliche Begriffe, mit der Sprache und mit dem Denken)

Psycholinguistik - angeborene Fähigkeiten zu sprechen

Angrenzende Wissenschaften der Psycholinguistik

Sprachwissenschaft und ihre Anwendungsgebiete – Computer – und Neurolingustik (wie der

Gehirn werklich physiologisch funktioniert, Schweiz - Genf)

Psychologie (Allgemeine, Entwicklungs- , Kognitions- und Neuropsychologie)
Neurologie, Rehabilitationsmedizin (wieder lernen zu sprechen), Logopädie

Typische Fragenstellungen in der Psycholinguistik

-

Erstspracherwerb

-

Zweisprachlernen

-

Evolutionlingustik

-

individuelle Unterschiede

-

wie denken in der Sprache (bevor wir sprechen, innerlich)

-

auch Tiere sprechen

-

Teilbereiche der Linguistik (bestimmter Niveau, nur Menschen Emotionen, …)

-

wie wir wissen, wo der Satz anfängt, wo endet , die Kinder nicht

-

wie lange dauert es, ein Wort zu verstehen (0,2 Sekunden, 0,4 – zum Sprechen)

-

500 000 Wörter kennen wir (in diesem Alter, bei diesem Ausbildung)

-

mehrdeutige Wörter

Mentales Lexikon

-

Wörter im Gehirn gespeichert

-

eine Beschreibungsebene, die zur Kodifizierung des Wortschatzes einer Sprache dient

-

Im Durschnitt verfugt jeder Erwachsene über einen Wortschatz von 50.000 Wörtern

-

pro Sekunde werden drei Wörter produziert

-

als Leser ebenso schnell Wörter erkannt und verstanden

Mentales Lexikon – Schwerpunkte der Forschung

-

der Vorgang der Worterkennung

-

Polysemie und semantische Ambiguität

-

die Integration der lexikalischen Information m Umfeld – Satz, Kommunikation

-

Wortfamilien (gemeinsamer Wortstamm)

-

der Aufbau des Vokabulars im Fremd – und Spracherwerb

-

semantische Prototypentheorie (woran ich wie das erste meine bei den Wörtern Vögel –
Spatz, Blumen- Rosen)

-

semantische Priming (Primerus – etwas vorgezeigtes, erstes, worauf ich mich persönlich
beziehe, auf welche Bedeutung, und dann womit kooperiert das Wort weiter) Kollokationen
– Zähne putzen, nicht waschen – ist nicht verbunden, was von allen Menschen unterscheidet
wird

Semantisches Priming

-

die Verarbeitung eines Wortes beeinflusst die Verarbeitung eines nachfolgen Wortes

-

es besteht semantische Beziehung

-

z.B. Spritze, … Krankenschwester <– Arzt (vernetzt)

-

mittels sog. lexikalischer Entscheidungsaufgaben zeigen

-

Erklärung – assoziatives Netzwerk, in dem Wörter gespeichert und organisiert sind

Ambiguität (Mehrdeutigkeit)

Neurolinguistik – 19. Jhr.

-

Broca und Wernicke (die Zentrum des Gehirns)

Begründen im Bereich der Neurologie

-

Sprachzentren:

-

das Brocazentrum (fr. –er Chirurg – 1824 – 1880) verantwortlich für Sprachmotorik,
Lautbildung bei Frauen um 20 Prozent größer als bei den Männern

-

das Wernicke Sprachzentrum – Audition und die logische Verarbeitung de Sprache – bei
Frauen um 30 Prozent größer als bei den Männern

-

rechte Gehirnhälfte – die unter anderem für die Musik und Prosodie verantwortlich ist

Untersuchungen zu den frühen Bilingualen

-

die früher Bilingualen haben sich nur ein Sprachzentrum im Brocazentrum entwickelt, jede
weitere Sprache, ein ursprünglicher Netz – effektiver

-

Spätlerner – zwei Sprachen, zwei neurale Netze, jede weitere Sprache, ein weiterer Netz

Didaktische Untersuchungen

-

Spätlernen

-

ähnliches Niveaus in Lexik

-

nicht in der Grammatik und Aussprache

-

fremde Laute werden schon nach wenigen Monaten nach der Geburt gefiltert –
Endentwicklung der Innenohrs

-

Sprechorgane verlieren ihre Formbarkeit

Plastizität des Gehirns

-

Menge von Nervenzellen (Embryo, 21. Woche – 1. 000. 000/mm, Erwachsener – 30.000/mm)

-

Lernen – kreieren von Verbindungen im neuralen Netz – relevante (gefestigt), redundante
(aufgelöst)

-

Die höchste Synapsendichte (die neuralen Kontaktstellen) – im Alter von 2-6 Jahren, dann
abgebaut

PRAGMALINGUISTIK (pragmatische L)

 die Erforschung sprachliches Handeln und die Verwendung von Sprache
 Pragma – tun, handeln

Eine Frau, die so gut sein will wie ein Mann, hat einfach keinen Ehrgeiz – Implikatur (s

 befasst sich mit
 Sprechaktren
 Deixis
 Imlikaturen
 Präsuppostitionen
 Konversation

Sprechakt

-

Sprechphilosophen John Austin, John Searle – Schuler von Austin

-

Ebenen des Sprechakters:

 Äußerungsakt (das physische in der Lautsprache – Kinn, Zunge bewegen, Geräusche

produzieren)

 propositionaler Akt (lat. propositio) Vorstellung Thema – verweist auf die Dinge und

Sachen, um die es geht

1. Referenzakt – Inhalt des Sprechaktes, in dem es sich auf etwas bezieht – verweisen auf

ein bestimmtes Thema

2. Prädikationsakt (praedicatio) – Aussage, Bekanntmachung

 Inhalt des Sprechaktes, in dem er über den Referenten etwas aussagt,
 z.B. das Zuweisen von Eigenschaften

 illokutionär Akt ( lat. loqui – reden) – kommunikative Absicht – Treffen von

Feststellungen, Stellen von Fragen, Erteilen von Befehlen, Berichten, Grüßen,
Warnen

 perlokutionär Akt – erzieltes Ergebnis Wirkung – das Informieren, Irritieren,

Langweilen der Zuhörer

 Teilakte – verbunden, Beispiel Sprecer 1 hat Sprecher 2

-

zum Zigarettenrauchen verleitet – perlok. (Äußerungsakt)

-

in dem er ihn aufgefordert hat, eine Zigarette zu rauchen - illokut (propositionaletakt)

-

in dem er sagte: ,,Komm, rauch doch mal Eine mit“ – Äußer. und propositionaler Akt

 was in der Kommunikation gemeint wird welche illokutionäre Rolle – Il.indikatoren

z.B.

 Wortstellung

 Intonation
 Abtönungspartikeln : mal, eben
 Höflichkeitsformeln
 performative Verben

o Represäntativa – Feststellungen(behaupten, mitteilen, iinformieren,

beschreiben

o Direktiva – befehlen, bitten, anordnen
o Kommissiva – Versprechen, Drohungen – drohen, loben, garantieren
o Expressiva – danken, klagen, begrüßen
o Deklarativa – tauen, trauen, verhaften, taufen

KONVERSATIONALE IMLIKATUREN

-

die Zehn Gebote enthalten 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung 300, die Verordnung
der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamellbonbons aber exakt 25 911
Wörter

-

Ironisierung der Form der Rechtssprache

-

man denkt etwas mehr, als man sagt

-

Wie funktioniert die Kommunikation???

-

Herber Paul Grice (A913 – 1988), ,,Logik und Koversation“

-

implizieren – Terminus fur das Mitgesagte, Imlikatur- Nomen

-

das Gemeinte oder Angedeutete in der Sprechhandlung

 konventionelle Implikatur – kann man nut intuitiv erfassen, ohne nachdenken
 um koversationale Implikatur durchzuschauen braucht man

1. die konventionelle Bedeutung zu kennen
2. den Kontext durchzuschauen
3. Hintergrundwissen einbeziehen

Allgemeines Kooperationsprinzip

 Praxis für die Implikaturen

Mache deinen Gesprächsbeitrag jeweils so, wie es von dem akzeptierten Zweck oder der akzeptieren
Richtung des Gesprächs, an dem du teilnimmst, gerade verlangt wird (Grice 1975, S.168)

Konversationkategorien, denen Konversationsmaximem entsprechen

Kategorie Quantität:

 Mache deinen Gesprächsbeitrag mindestens so informativ, wie es für den anerkannten

Zweck des Gesprächs nötig ist

 Mache dein Beitrag nicht informativer, als es fur den anerkannten Zweck des Gesprächs nötig

ist.

Kategorie Qualität

-

Versuche einen Gesprächsbeitrag zu liefern, der wahr ist

-

Sage nichts, wovon du glaubst, dass es falsch ist

-

Sage nichts, wofür dir die angemessen Grunde fehlen

Kategorie Relation

-

Sage nichts, was nicht zum Thema gehört wechsle das Thema nicht einfach so plötzlich.

Kategorie Modalität

-

Vermeide Unklarheit

-

Vermeide Mehrdeutigkeit

-

Vermeide unnötige Weitschweifigkeit

-

Vermeide Ungeordnetheit

Präsuppositionen (ich weiss, was

 der Ausdruck (von lat. praesupponere – voraussetzen) – eine implizite Voraussetzung
 das hinzugefügte Wissen über die Wortbedeutung hinaus
 Weltwissen einbezogen
 Beispiel 1:

o ,,Kempler starb im Elend“ Dieser Satz setzt voraus, dass es einen Menschen namens

Keples ab

 Beispiel 2 :

o ,,der gegenwärtige Konig von Frankreich ist kahlkopfig“
o Dieser Satz setz voraus, dass Frankreich gegenwärtig einen Konig hat.
o Die Präposupposition muss erfullt sein, damit der Satz uberhaupt als wahr oder

falsch beurteilt werden kann

Deixis

 von griech. ,,zeigen“
 bezeichner im weitesten Sinne sprachliche Einheiten, die ihre Bedeutung erst im Kontext iner

bestimmten Sprechsituation erlange

 Deiktische Ausdrucke – die isch auf die nicht verbal gegebenen Informationen beziehen,

deren Bedeutung also erst in der bestimmren Sprechsituation ersichtlich wird

 auch indexikalische Ausdrucke, deiktische Ausdrucke, Indexausdrucke, Deiktika, Indikatoren

oder auch Zeig€worter.

Arten von Deixis

Personaldeixis (ich, du, mein, ihr) : um zu issen, auf wen(was diese Deixis zeigt, muss man

wissen, wer der Sprechr bzw. Horer ist

Objektdeixis (dieser, jener) : Ein Demonstrativpronomen verweist uf Näheres (Proximal)

oder Ferneres (Distal) mit Beuzg auf den Sprecher oder Horer.

 Temporale Deixis (jetzt, dann) : Ein Bezug zum Äußerungszeitpunkt wird hergestellt. Hierher

gehoren auch die Tempusformen

 Finale Deixis (noch, eigentlich) druckt eine finale Verkettung, die in der Zukunft eintreten

mag oder auch nicht

 Lokale Deixis (hier, dort): Lokaladverbien konnen auch mit Bezug auf den Sprecher bzw.

Horer auf Näheres und Ferneres verweisen.

 räumliche Orientierung der Gesprachspartner

Ich stehe gerade am Flur.

Zur Post geht es da vorne links.

GESPRäCHSANALYSE

 befasst sich mit der Analyse gesprochener, meist dialogischer Sprache
 eigenständige Forschungsdisziplin der Linguistik, Verbindungen zur Textlinguistik und

Sprechakttheoriedie Erforschung verschiedener Gesprächspraktiken, die Mitglieder einer
Gesellschaft verwenden, um miteinander zu kommunizieren

CHARAKTERISTIKA VON GESPRäCHEN

 Konstituitivität : Es wird aktiv von den Teilnehmern hergestellt.
 Prozessualität: Es sind zeitliche Gebilde
 Interaktivität: Es besteht aus aufeinanderbezogenen Beiträgen
 Methodizität: Es werden immer kulturell etablierte Methoden genutzt.
 Pragmatizität: Die Teilnehmer verfolgen ziele im Gespräch

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