Nemcká literatúra 19.storočia - komplet poznámky z prednášok (Mikulášová)
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Náhľad poznámky
NEMECKÁ LITERATÚRA 19. STOROČIA
BELETRISTICKÉ MINIMUM:
Ludwig Tieck: Der blonde Eckbert, Der Runenberg
Clemens Brentano: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl
E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann
Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas
Franz Grillpanzer: Der arme Spielmann
Georg Büchner: Woyzeck
Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne
Adalbert Stifter: Der Bergkristall, Brigitta
Gottfried Keller: Romeo und Julia auf dem Dorfe
Friedrich Hebbel: Maria Magdalene
Theodor Fontane: Effie Briest
Gerhadr hauptmann: Bahnwärter Thiel, Vor Sonnenanufgang
ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK
-
diese Epoche nennt man auch Paraklassik
-
diese Etappe ist nicht einheitlich
-
Dauer ungefähr von 1793 bis 1811
FORMALE SEITE DER EPISCHEN GATTUNGEN
NOVELLE
- die Schwester des Dramas
- es ist eine epische Gattung
- erzähl unehörte Begebenheiten
- ersten Novellen waren von: Bocaccio - Decameron (Italien)
Cervantes (Spanien)
Goethe (Deutschland)
ERZÄHLUNG
- beschreibt einen Vorfall
- es ist nur ein Auschnitt, nicht die ganze Geschichte
- nur eine oder wenige Figuren
ROMAN
- beschriebt eine ganze Epoche
- es gibt mehrere Figuren
- die Charaktere entwickeln sich
- es gibt Abscheifungen von der Hauptgeschichte
- mehrere Erzählebenen
- Nebenepisoden
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DIE POLITISCHE SITUATION
Das entscheidende Ereignis für das 19.Jh. war die Franzözische Revolution
Deutschland war in der Zeit zersplittert in Kleinstaaten, es gab um die 300 Einzelstaaten. Nut 2 Staate
haten aber eine europäische Bedeutung im 19.Jh. - Preußen und Österreich.
Deutschland war damals ein Keiserreich. An der Spitze der Staaten standen Fürsten. Seit 1648 lebten
sie suveren und übten den aufgeklärten Absolutismus aus = das war die Herschaft, die sie ausgeübt
haben.
Deutschland haben stark auch die Napoleonischen Kriege beeinflusst. 1906 hat Napoleon das
Deutsche Reich gesprängt - Franz der Grosse musste die Krone ablegen.
Napoleon gründete die Rheinbundstaaten. Dort wurde das Franzözische Recht eingeführt.
Deutschlad hat diese Situation natürlich nicht gefallen. So gab es 1813 -1814 die Befreiungs Kriege.
Deutschland versuchte sich von Napoleon´s Herschaft zu Befreien. Napoleon wurde besiegt.
1815 gab es den Wiener Kongress, der Europa neu ordnete. Deutschland wurde aber nicht vereinigt,
es wurde dort herb enteuscht. Eine grosse Rolle spielte hierbei Metternich.
Metternich hat einen Polizeistaat geführt. Er führte die Zenzur ein. Es gab die Bespitzelung. All diese
Sachen haben dazu geführt, dass das Wiener Volkstheater in den Vordergrund geschoben wurde.
Die Studenten haben einen Bund gegründet - die Burschenschaften.
1817 gab es ein grosses Fest - das Wartburg Fest, als eine Erinerung an die Reformation.
Die nationalen Gedanken waren auch im Vordergrund.
Offiziel wurden die Burschenschaften als reaktionell bezeichnet und nach dem Wartburg Fest folgte ihr
Verbot.
Wirtschaftlich war Deutschland am Anfang des 19.Jh. ein Agrarland, eine Agrarstaat. 2/3 der
Bewohner waren Bauern, Landarbeiter.
1810 -1812 wurde die Schulreform eingeführt. Initiatiator war Alexander von Humboldt, der Früher die
Berliner Universität 1810 gegründet hat.
Wichtig ist das Bevölkerungswachstum. Von 1815 bis 1860 wuchs die Zahl der Bewohner von 30 auf
45 Millionen. Das waren viele Menschen in wenigen Jahren.
Das hatte zur Folge, dass viele weg zogen vom Lande in die Städte. Dieser Prozess ist die so gennante
Verstädterung.
2
POLITISCHE ROMANTIK
Die Franzözische Revolution war das wichtigste Ereignis.
Die wichtigsten Schlagwörter der Franzözischen Revolution waren:
Freiheit - Einheit - Brüderlichkeit.
Viele deutsche Autoren haben sich dazu bekannt und später wieder dawon abgewandt.
Die Intelektuellen haben sich aber später von der Franzözischen Revolution abgewandt.
Sie hatten mehrere Gründe dazu:
Robespierre
Prozesse an der Gilotine
die Septembermorde - hierbei wurden viele Menschen umgebracht.
Man sah, dass die Franzözische Revolution auch eine andere, eine Schattenseite zeigte.
Robespierre wollte seine Macht stärken, er hat andere nich akzeptiert.
Die Septembermorde haben dazu beigetraagen, dass die deutschen Intelektuellen seit 1792 auch eine
Kritik an der Franzözischen Revolution ausübten.
FRIEDRICH SCHLEGEL
Er war einer der grössten Theoretiker der Romantik.
Er verfolgte auch die Ereignisse in Paris mittels Zeitungen, Zeitschriften aber auch durch seine
Schwägerin Karoline Böhmer. Diese war zeitweiss in Paris. Unter ihren Einfluss zeigte er Anfangs
eine grosse Begeisterung für die Ideale der Franzözischen Revolution. 1802 ging er nach Frankreich,
aber da war er schon nicht mehr von der Franzözischen Revolution so begeistert.
Viele deutsche Philosophen - Autoren haben sich auch philosophisch mit der Franzözischen
Revolution auseinandergesetzt.
Friedrich Schlegel schrieb das Werk „Versuch über den Begriff des Republikanismus“ (1786).
Hier hat er sich vor allem mit den politischen Hintergründen des Republikanismus beschäftigt und mit
der Verfassung. Wichtig für ihn war auch das Prinzip der Gewaltentrennung. Er hat behauptet, dass
„der ideale Staat lege in der Ferne“.
1804 hat er sich ganz von Frankreich abgewandt und wurde ein Deutscher Patriote.
Eine Hoffnung auf einen europäischen Neubeginn sah er im christlichen Mittelalter.
1806 trat er zum Katolizismus über. Danach lebte er in Wien, wurde Staatsbeamter und stand bei der
Gründung der offiziellen österreichischen Zeitschrift „Österreicherischer Beobachter“. Dies war
eine offizielle Zeitschrift des Metternich Regimes. Hier sieht man auch gut die totale Umwandlung
von dem Anhänger der Freihet bis zum Mittarbeiter des Polizeistaates.
Friedrich Schlegel war der wichtigste Theoretiker der Frühromatnik.
Andere waren:
JOSEPH GÖRRES
JOSEPH von HARDENBERG = NOVALIS
JOSEPH GÖRRES
3
Er war auch ein begeisterter Anhänger der Franzözischen Revolution. Er schrieb eine theoretische
Schrift in diesem Sinne „Der Allgemeine Frieden“.
Er war auch ein Publizist, er hat 2 Zeitschriften herausgegeben.
1804 gründete er die Zeitschrift „Der Deutsche Merkur“. Das war die erste freie publizistische
Zeitschrift in Deutschland. Sie hat auch politische Fragen behandelt.
1806-1808 war er an der Universität in Heidelberg tätig. Hier trat er in Kontakt mit den Heidelberger
Romantikern (zu den gehörten z.B. auch die Gebrüder Grimm).
Er hat sich auch für die Volksdichtung interressiert, genau so wie die Heidelberger Romantiker.
1807 hat er die „Teutsche Volksbücher“ herausegebracht.
In den 20.Jahren des 19.Jh. hat er sich zum Katolizismus zugewandt.
1821-1827 war die Zeit der katolischen Rückbessinnung.
Er brachte ein 4-bändiges Band raus mit dem Namen „Die Christliche Mystik“. Hiermit gehört er zu
den herausragendsten katolischen Gelerten dieser Zeit.
FRIEDRICH von HARTENBURG, auch NOVALIS genannt
Er hat eine politische Schrift herausgegeben „Glauben und Liebe oder der König und die Königin“.
Er addressierte diese Schrift and Friedrich Wilhelm III. und seine Frau Luise.
Er hat eine sehr unrealistische Vorstellung von einem idealen Staat geäusert, wofür er hart kritisiert
würde. Er wollte Preußen und Deutschland in einen idealen Staat umwandeln.
Er schrieb eine Essay „Die Christenheit oder Europa“. Hier spricht er über die Erneuerung des
Staates.
DAS MITTELALTER UND DIE ROMANTIKER
4
Die Romantiker haben das MA neu endeckt und diese Epoche ist auch verbunden mit der
Gründung der Germanistik. Germanistik gibt es als Wissenschaftliche Disziplin seit Mitte des 19.Jh.
Mitbegründer der Germanistik sind die GEBRÜDER GRIMM. Sie waren auch politisch aktiv und haben
sich auch mit dem MA beschäftigt. Sie haben Mittelalterliche Handschriften herausegegeben.
Das MA galt für die Romantiker als eine idealromantische Zeit. Es wurde von ihnen idealisiert im
Sinne der ersträbten Einheit und Ganzheit.
Das MA galt als die goldene Zeit der Harmonie, weil die Menschen in Einheit mi der Natur und Gott
gelebt haben.
Die Romantiker knüpften an die Traditionen und Tügenden des deutschen MA an. Man spricht auch
von einer neuen geschichtlich-philosophischen Neuorientierung. Die Klassik hat sich vorher an der
Antike orientiert, die Romantik orientiert sich am deutschen MA.
1803 hat AUGUST WILHELM SCHLEGEL (der Bruder von Friedrich Schlegel) eine Vorlesung gehalten
mit dem Namen „Vorlesung über das Mittelalter“.
Die Beschäftigung mit dem MA begann früh. Auch schon Bodmer und Breitinger haben MA Lieder
und MA Handschriften gesammelt und herausgegeben.
LUDWIG TIECK hat sich als erster mit dem MA im deutschen Romantismus beschäftigt.
Der zweite war HEINRICH WACKENRODER.
TIECK UND WACKENRODER waren befreundet. Sie haben in Franken die Stadtkultur studiert. Sie
haben Zeugnisse der MA Kunst gesucht - vor allem von dem MA Maller Albrecht Dürer. Auch haben
sie in Nürnberg die MA Stadtkultur entdeckt. Später haben sie zusammen in Berlin gearbeitet.
Sie haben gemeinsam einen Künstlerroman „Franz Sternbalds Wanderungen“ geschrieben. Der
Untertietel war „Eine altteusche Geschichte“ - hier handelt es sich auch um das MA. Es ist ein
romantischer Kunstroman. Im Vordergrund steht hauptsächlich die Frühromantik. Es ist die Geschichte
eines Künstlers, der eine Bildungsreise unternimmt. Franz ist ein romantischer Held, der nirgendwo
seine Platz finden kann. Es gibt hier lange Gespräche über Kunst und Kultur. Goethes Wilhelm Meister
war das Vorbild.
Tieck und Wackenroder haben zusammen die „Herzensergießungen eines Kunstliebenden
Klosterbrüders“ herausgegeben. Dies ist ein Zeugniss von der Schwärmerei der beiden. Das Motiv
sind die Wanderungen in MA und die Gedanken auf das verloren gegangene Paradies.
Ludwig Tieck hat auch die MA Handschriften studiert. Er hat 1803 die „Minnenlieder aus dem
Schwäbischen Zeitalter“ herausgebrach.
Auch die MA Tugenden kamen zur Geltung - Mut, Ehre, Treue - dies waren die Ritterlichen Tugenden.
Romantiker haben diese hervorgehoben. Der wichtigster hier war der Roman „Ahnung und
Gegenwart“ von Joseph von Eichendorf.
Im MA gab es sehr wichtige Figuren. Romantiker betrachteten diese als Identifikationsfiguren.
Sollche waren z.B.:
Hermann der Cherusker (Titelfigur eines Dramas von Heinrich von Kleist)
Martin Luther (er wird auch als literarische Person dargestellt)
Siegfried (aus der Niebelungen Sage)
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Romantiker haben sich auch wissenschaftlich mit dieser Epoche beschäftigt. Die Romantiker haben
wissenschaftliche Textarbeiten herausgebracht von MA Handschriften. Dabei haben sie die Methoden
der klassischen Philosophie verwendet.
Erst im Jahre 1812 erschien der vollständige Text des „Nebelungenlieds“. Die Gebrüder Grimm
haben es herausgebracht in Neuhochdeutscher Ausgabe. Danach gab es noch weitere Ausgaben.
Die Gebrüder Grimm haben auch das „Hildebrand´s Lied“ 1813 herausgebracht und das
„Wessobrunner Gebet“ 1813.
Die Gebrüder Grimm gelten als die wichtigsten Begründer der Germanistik und der wergleichener
Sprachwissenschaft. Ihr deutsches Wörterbuch wurde erst 1973 fertiggestellt.
WICHTIGSTE EREIGNISE:
In Deutschland gab es eine konfessionelle Spalltung - Katolisch vs. Protestantisch.
Die Katoliken strebten nach einer globalen Einheit.
Wichtig für die Romantiker waren Begriffe wie Volk, Volkssprache, Volkspoesie. Diese Begriffe
wurden auch von den Gebrüdern Grimm verwändet. Sie haben das Volk als alle Schichten
betrachtet.
DAS MÄRCHEN:
Das Märchen war auch wichtig für die Romantiker. In den Märchen geht es um das Moralische, das
Gute siegt immer.
Volksmärchen werden mündlich überliefert, sie werden von den Schriftstellern gesammelt und
herausgegeben, der eigentliche Autor ist aber unbekannt. Der Held ist gut oder schlecht, es gibt ein
Happyend. Die Aufgabe, die der Held zu erledigen hat, beinhaltet eine moralische Aussage. Es soll
erziehen.
Kunstmärchen haben einen bekannten Autor, das Moralische steht nicht mehr im Vordergrund. Die
Helden leiden unter Verfolgungswahn. Sie haben eine schlechtes Gewissen, Angst, Schuld, Inzest.
Es geht um den Identitätsverlust, die eigene Identität ist veschleiert. Alles endet in einem Gipfel,
normallerweise Wahnsinn, Mord oder Selbstmord. Auch das Unbewusste und Unbekannte erscheint
hier, die Überschreitung des Möglichen = Märchenelemente. Wichtig ist die Veränderung der Psyche
des Menschen. Natur ist hier etwas bedrohliches.
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PHILOSOPHISCHE GRUNDLAGEN DER DEUTSCHEN ROMANTIK
Die grössten Philosophen, die die deutsche Literatur beeinflusst haben waren:
Johann Gottlieb Fichte
Friedrich Schlegel
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
Gotthilf Heinrich von Schubert
JOHANN GOTTLIEB FICHTE
Er hat Kant´s Philosphie weitergeführt.
1794 hat er die „Wissenschaftslehre“ herausgegeben. Diese hatte eine grosse Bedeutung für die
Romantiker. Seine Philosophie nennt man auch subjektiver Idealismus. In Zentrum seiner
Beschäftigung steht die Freiheit des Individuum im Denken und Handeln.
Die objektive Relität erklärte er als eine „Tathandlung des Ichs“. Das Individuum wurde bei ihm mit
einer uneingeschränkten Schöpferkraft ausgestatet.
Fichte hat die Freiheit des Subjekts betont - deshalb war er so wichtig für die Romantiker.
Er hat den Menschen in den Mittelpunkt der Welt gestellt.
Von Bedeutung sind auch seine „Reden an die Deutsche Nation“ (1807). Hier hat er die Deutschen
aufgerufen sich gegen Napoleon zu währen.
FRIEDRICH SCHLEGEL
Er war der wichtigster Theoretiker der Romantiker.
Er hat im „Athenäum-Fragment 116 die Wissenschaftslehre, die Franzözische Revolution und Goethe
´s Wilhelm Meister als drei wichtigste Ereignisse, Tendezen seines Zeitalters bezeichnet. Diese drei
Ereginise haben in der deutschen Literatur eine grosse Rolle gespielt.
FRIEDRICH WILHELM JOSEPH SCHELLING
Er war Verträter der Naturphilosophie. Die Natur hat er als ein organisches System definiert. Er
stellte die Einheit von Geist und Natur fest. Für das Künstlerische Schaffen bedeutete das, dass er es
als eine Verbindung von natürlicher, unbewusster Schöpferkraft einerseitz, und dem bewussten Wollen
andereseitz dargestellt hat. Damit gelang ihm die Synthese von Bewussten und Unbewussten, von
Subjekt und Objekt, von Natur und Geist.
Diese Gedangken spiegelten sich in den Werken der Romantiker wieder, in ihren Streben nach der
Einheit und nach dem Ganzen.
Die neuen Gedanken von Schelling äusserten sich bei den Romantikern in einem neuen
Naturverständniss. Die Romaniker haben das System des Organischen übernomen und sie haben
diese Modelle des Funktionierens als Organismus auf andere Gebiete übertragen - Staat, Kunst,
Gesellschaft.
GOTTHILF HEINRICH VON SCHUBERT
Er war Arzt, Verträter der Natur und Seelenlehre. Er hat die Dichter der Hoch- und Spätromantik
Beeinflusst. Er hat versucht die Philosophie mit praktischen Beispielen zu unterstützen.
Er Beschäftigte sich mit Themen wie Somnambulismus (Schlafwandeln) - die s.g. Nachtseiten der
Natur, mit Grenzerscheinungen - Zustände des Unbewussten.
Er hat Studien über Wahnsinnige geschrieben - damit legte er die Anfänge der Auseinandersetzung
mit Seelenkrankheiten.
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SCHUBERT hat sich mit der menschlichen Sprache beschäftigt, er hat sie mit dem Gefühltem
verbunden.
In seinem Werk „Ansichten“ findet man eine Geschichte von Bergman zu Fallen wieder. Dies war eine
bekannte Geschichte in der Romantik über einen Bergman der 50 Jahre in Vitrolin eingesetzt war, aber
nach diesen 50 Jahren hat ihn seine Verlobte wiedererkannt. Dieses Thema haben auch
E.T.A.Hoffmann oder Hebel literarisch bearbeitet.
Das Werk „Die Symbolik des Traums“ (1814) beschäftigt sich mit Traumerlebnissen in den Träumen,
Schubert beschäftigt sich hier mit der Kraft der Bilder. Diese verschlüsselte Sprache der Träume
erinerte ihn an die Ursprache der Menschen.
Viele Romantiker haben die Träume literarisch bearbeitet. Sie sahen darin die Quelle ihrer
Schöpferkrat. Der Traum als literarisches Motiv ist mit der Schöpferkraft der Schriftsteller verbunden.
Die Romantiker haben auch der RELIGION eine grosse Bedeutung zugesprochen. Die Frühromantiker
haben der Poetik, Poesie und Kunst eine mittlere Rolle zugesprochen - das war die Mittlerin des
Göttlichen. Viele romantische Dichter sprachen von einer Mission des Dichtens - z.B. in den Werken
von Novalis „Hymnen an die Nacht“. Begriffe wie Religion, Gott und Christentum wurden von den
Romantikern sehr individuell, sehr frei gefasst.
Friedrich Schlegel und Novalis haben einen Plan verfasst. Sie wollten eine neue Religion gründen.
Diese sollte über das Christentum heraus gehen und die Philosophie und Poesie in sich begreifen.
Die beiden haben zahlreiche Framente veröfentlicht über die Bedeutung der neuen Religion. Sie
sagten „die Religion ist...das schlecht hin Ürsprüngliche.“ Sie wollten eine freie, undogmatische
Religion schaffen. Ürsrpünglich haben sie Pantheistische Gedanken übernomen, aber später wandte
sich Friedrich Schlegel der katolischen Religion zu und verwarf die Gedanken über eine andere
Religion.
Die Romantiker haben sich oft mit der MYTHOLOGIE beschäftigt. Friedrich Schlegel hat eine grosse
Programmschrift der Frühromantik geschirieben „Gespräch über die Poesie“. Ein Teil davon bildet
die s.g. „Reden über die Mythologie“.
Die Romantiker begeisterten sich für die Schätze des ORIENTS. Friedrich Schlegel hat ein Werk
geschrieben „In Orient such man das Romantische“.
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POETISCHE THEORIE DER ROMANTIK
Friedrich Schlegel war warscheinlich einer der wichtigsten Theoretiker der Frühromantik. Er hat
sich mit Schillers theoretischen Werken beschäftigt. Ansatz war Schiller´s Werk „Über naive und
sentimentalische Dichtung“. Schiller war ein Vorbild für Schlegel´s Theorie - Standortbestimmung
der modernen Dichtung. Die Romantiker sprachen über die romantische Dichtung als damals moderne
Dichtung.
Das Ziel der modernen Dichtung bedeutete für sie die Rückehr zum Schönen, zum Objektiven. Eine
systematische Theorie hat Friedrich Schlegel aber nicht verfasst, es waren nur Gedankensplitter.
Friedrich Schlegel definiert die Romantische Poesie in „Fragment 116“ in der Zeitschrift
Athenäum. Die romantische Poesie „ist die progressive Universaalpoesie“, sagt Friedrich Schlegel,
weil sie frei ist. Es ist die Verbindung mit der Poesie, Philosophie, Theoretik, Kunst, Musik - in der
Universaalpoesie werden alle Gattungen vereint. Sie ist progressiv weil sie sich stehts wandelt.
Schlegel verlangte, dass die Dichtung die Einheit von Leben und Kust bildet. Einerseitz ist in der
Dichtung die schöpferische Phantasie wichtig, andereseitz ist auch die kritische Vernunft wichtig -
hier entsteht ein gewisser Antagonismus.
Die Poesie sollte den individuellen Geist des Authors zum Audruck bringen, das Subjektive.
Das Ziel der Romantiker war die Syntheses des Objektiven und des Subjektiven.
Zu den bedeutesten Begriffen der Romatnik gehören auch:
Ironie (wenn wir etwas anderes Sagen als wir meinen)
Fragment (ein Teil des Ganzen)
Kritik (objektiver Sachverhalt und unsere Meinung)
das Unendliche
Kunst, Kunsttheorie
9
IN DER ROMANTIK SIND WICHTIG
IRONIE - Friedrich Schlegel definierte die Ironie als eine durchgängige Geisteshaltung bei der
permanenten Reflexion der Welt. Das Ziel war immer die Wahrheitsuche. Sie Sollte stehts den
Gegensatz zwischen dem Realen und Irealem bewusstmachen. Sie soll den Geist des Individuums zum
weiterdenken animieren. Sie soll stehts die Harmonie zerstören und stehts die Suche nach dem
Unendlichen sein.
Friedrich Schlegel defienierte die Ironie als Chaos. Der Dichter soll stehts weiterdenken. Den Begriff hat
er aus der Philosophie abgeleitet. Er sagte, Philosophie ist die eigentliche Heimat der Ironie. Der Dichter
soll nachdenken über den Sinn der Welt.
Ironie hat eine erkenntnissfördende Funktion. Friedrich Schlegel vergleicht die Ironie mit dem Dialog -
aber ein Romantiker kann auch ein Selbstgespräch führen. Sie ist also ein wichtiges Mittel zu
Gedankenordnung.
Friedrich Schlegel spricht über die 2 Seiten der Ironie:
a) innere - Bewusstsein des Dichters über die Unzulänglichkeiten der Welt, der Gehalt
b) äußere - die komischen Züge, die Form
FRAGMENT - hier wird in knapper, pointierter, witzigen Form ein Gedankensplitter formuliert. Er wird oft
als spontaner Einfall definiert. Die Romantiker definierten es als eine Art des Vorgangs des
Philosophierens. Das Ziel ist die Suche nach der Freiheit, es ist etwas uneingeschlossenes, es ist ein
Vorgang, also etwas nicht Abgeschlosseness.
KRITIK - Friedrich Schlegel sagt Kritik „ist ein grundlegender Moment der Poesie“. Die wichtigsten
Prinzipien des Dichters sollen das kritische Bewusstsein aber auch das Reflektieren über die
Bedingungen der Poesie sein. Diese 2 Prinzipien sollten die Poesie und das Dichten immer begleiten.
DAS UNENDLICHE - Friedrich Schlegel hat sich damit schon in der Jugend beschäftigt. Auch der
Philosoph und Teologe Schleiermacher hat sich damit beschäftigt in seinem Aufastz „Über die Religion“
(1799). Er hat die Religion als ein Gefühl des Kindlichen und die Sehnsucht nach dem Unendlichen
definiert. Er ist der Begründer der Hermenautik. Religion, Musik, Kunst gemeinsam stellen die
Sehnsucht nach dem Unendlichen da.
KUNST, KUNSTTHEORIE - Wackenroder und Tieck haben sich mit der bildender Kunst beschäftigt,
u.a. auch mit dem mittelalterlichem Maler Albrecht Dürer.
ZEITSCHRIFTEN
Führende literarische Zeitschrift der Romantik war Athenäum. Zum ersten mal erschien diese 1797. Das
Projekt leiteten die Brüder Schegel. Der Name stammt aus dem Wort „Athen“ - als das Symbol der
Demokratie und politischer Freiheit.
Die Zeitschrift wurde zu einer programmatischen Zeitschrift dank der wichtigen Texte. Diese haben zu
der Konstitutierung der Romantik beigetragen.
In den ersten Numern stand die Kritik im Vordergrund und die Universalität. In den letzten Numern sieht
man die Tendenz zum Mystischen und Religion.
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EPOCHENBEGRIFF DER ROMANTIK
Der Epochenbegriff ist sehr vieldeutig, er gehört zu den zentralen Problemen der Romantikvorschung. Der
Begriff ist Polyvalent - er hat verschiedene Bedeutungen, wir können ihn nicht präzize definieren.
Der Begriff Romantik wurde das erste mal vor cca. 200 Jahren verwendet. Er kommt aus dem Altfranzözischem.
Er kommt etwa 1795 bis 1820 aus England und Frankreich. Er wird von drei Wörtern definiert - romanz, romant,
roman.
Üsprünglich bezeichnete man damit die Dialekte und die Nationalsprachen, die aus dem Lateinischen
abgeleitet wurden, heute sind das die romanischen Sprachen (z.B. Franzözisch).
Damit war unterschieden zwischen der Literatur der römischen Antike im Gegesatz zu der Literatur in den
Volkssprachen - also die Mittellalterliche Literatur.
Auserdem hat dieser Begiff mit dem Wort Romanze zu tun - ursprünglich waren die Romanzen Erzählungen von
Rittern, Abenteurergeschichten. Aus der Romanze hat sich später der Roman entwickelt.
1650 hat Thomas Bailey das Adjektiv „romantisch“ im Sinne von romanhaft, erdichtet, abenteuerlich,
phantastisch, unrealistisch verwendet, also was wir heute damit verbinden.
Später waren es Liebesromane und Schauerromane. Das Wortfeld des Romantischen hat sich erweitert - es
wurde auch das Unheimliche, das Außerordentliche.
Wichtig für die Romantik war die Natur, seit dem 17.Jh. bezeichnete man auch die Landschaftsmalerei als
romantisch. Teilweise deckten sich die Begriffe das Romantische und das Malerische.
Das erste mal in der Literatur des 18.Jh. wurde das Adjektiv romantisch mit dem Wort erzählend verbunden.
Im 18.Jh. hat man damit das Wuderbare, Altertümliche, Gespenstige, Abeteureliche verbunden.
Goethe har versucht das Klassische von dem Romantischen zu trennen und zu definieren. Er sagte, dass das
Klassische das Gesunde war, und das Romantische das Kranke, das Swache war. Goethe hat die Romantik
abgelehnt.
In Deutschland war die Romantik stark diskutiert, hier hat es das Konzept der nationalen Literatur dargestellt.
Es gabe mehrere Konzepte:
August Wilhelm Schlegel schrieb den Ausatz „Ausführungen über die romantische Kultur“. Das ist eine
Pionierslaistung in der romantischen Poetik.
Hegel schrieb „Vorlesungen über die Ästhetik“. Er hat das Romantische analysiert. Er war einer der
bedeutesten Phisosophen in Deutschland,
Jean Paul schrieb seine Werke später, zwischen Klassizismus und Romantik.
die Geschichte der Romantikvorschung ist auch mit der Geschiche der Germanistik verbunden.
Die Romantik wurde aber auch kritisiert.
Heinrich Heine schrieb ein theoretisches Werk „Die romantische Schule“. Er identifiziert Romantik mit
Christentum, das Christentum mit dem Katholizismus und den Katholizismus mit der Reaktion.
Romantik als Begriff ist ist seit 1790 verbunden mit der Literatur und den Authoren der Romantik.
Als literarische Abgrenzung gellten die WERKE VON LUDWIG TIECK - er hat von Anfang bis zu den 40.Jahren
des 19.Jh. geschrieben. Er war literarisch aktiv in der ganzen Zeit der Romantik und in allen Gattungen (Epik,
Poesie, Drama)
TIECKS WERKE:
a) Frühromantische Werke
-
Karl von Perneck 1793 - 1797
-
Märchennovelle Blonder Eckbert 1796
-
Franz Sternbalds Wanderungen 1798
b) Spätromatnische Werke
-
Waldeinsamkeit 1841
(der Terminus „Waldeinsamkeit“ war eine Neologismus, wurde das erste mal von Tieck verwendet)
11
EINTEILUNG DER ROMANTIK - PERIODIZIERUNG
Verschiedene Einteilungen der Romantik sind möglich.
Zeitliche:
a) Frühromantik: 1797 - 1804
mehr Theorie, Philosophie, Literaturkritik
b) Hochromantik: 1805 - 1813
nationale, politische Interessen, historische Themen
c) Spätromantik: nach 1813 bis cca. 1840
Nach den geistliche Zentren der Romantik:
a) Jenna - Jennerromantik
Frühromantik (Tieck, Novalis, Schlegel, Schelling = Ahtenäum)
b) Heidelberg - Heidelbergerromantik
Horchromantik (Brentano, Arnim = Märchen)
c) Berlin - Berliner Romantik
Spätromantik (Chamisso, Hoffmann, Eichendorf)
Nach Personengruppen:
a) Personengruppe um die Gebrüder Schlegel - Tieck, Wackenroder, Novalis, Schelling
b) Personengruppe um die Gebrüder Grimm - Brentano, Armin, Hoffmann, Görres
Nach Zaitschriften:
a) Athenäum - 1798 - 1800 (romantische Philosophie, romantischer Proframm)
b) Europa - 1803 - 1805
c) Zeitung für Einsiedler - 1808
d) Phöbus - Kleist - 1808
e) Berliner Abendblätter - 1810 - 1811
Das erste literarische Zentrum war Jenna. Es ist verbunden mit der Begründung der
philosophischen und theoretischen Grundlangen der romantischen Dichtung. Hier waren die
Gebrüder Schlegel tätig (Theoretiker der Romantik), Novalis (Franzözische Revolution, Frankreich),
Fichte (seine Philosophie). Die Jennerromantik bestand von 1798 bis 1800 - also als die Gebrüder
Schlegel in Jenna gelebt haben. Den Kern bildeten die Gebrüder Schlegel mit ihren Frauen und Ludwig
Tieck mit seiner Frau.
Die Geistliche Ellitte deiser Zeit fraff sich im Hause Schlegel. Die literarischen Salons waren wichtig
als eine Art Institution. Hier konnte man sich austauschen, philosophieren, über das Leben und die
Literatur sprechen. Im Zentrum der literarischen Salons standen die Frauen.
Die zweite Phase, die Heidelbergerromantiker, ist mit den Namen Brentano, Armin, Hoffmann,
Görres verbunden. Sie sammelten sich um die Gebrüder Grimm. Da wurde ein neues
Dichtungsverständniss entwickelt. Im Zentrum stand das Nationale. Man spricht auch von der
poetischen Wende.
Beschäftigung mit der Volkspoesie stand auch im Vordergrund. Dies kann man auf Herder
zurückführen. Er hat das erste mal den Ausdruck Volkspoesie benutzt. Er hag eine Antologie
rausgebracht „Volkslieder“. Hier wurde nicht so viel theoretisiert, es war eine eher praktische Phase.
Die Spätromantik von dem Jahr 1813 bezieht sich unter anderem auf die Schwäbische Schule. Das
waren die Lyriker Ludwig Uhland, Gustav Schwab, Justinius Kerner. Charakteristisch ist eine
Anpassung and den Leser, die Popularisierung der lyrischen Produktion.
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GATTUNGEN DER ROMANTIK
Die wichtigste Unterscheidung ist die Reinheit der Gattungen.
Die Klassik bemüht sich um die Reinheit der Gattungen. Die Romantik ist für die Mischung der
Gattungen, progressive Universaalpoesie (Schlegel) bedeutete das Vermischen der Gattungen.
Vermischung der Sinneseindrücke - man spricht von der so genannten Synästesie - die Eindrücke
von akustischer und visueller Art werden vermischt. Die Literatur ist eng mi der Malerei, mit der Musik
verbunden. Als Gipfel dieser synästhesischer Eindrücke betrachten die Romantiker z.B. Wagner.
Es gibt viele unvollendete Werke, der Leser soll selbst das Werk beenden - Fragmente.
Die Romantik hat eine starke Verwürzelung in der Aufklärung, sie kritisiert die Klassik von Goethe und
Schiller.
Das Prinzip der Naturnachahmung von Aristoteles und Gottsched wird abgelehnt, es gilt die absolute
Freiheit des Schöpfens, der Abbildungskraft. Die Romantiker waren gegen den Regelzwang, die
Autonomie des Künstlers war sichtig.
EPIK - das Märchen spielt eine grosse Rolle, romantische Elemente kommen in allen Werken der
Romantiker vor. Ludwig Tieck hat „Volksmärchen“ geschrieben, herasugegeben von Peter
Leberecht. Das war die eigene Dichtung von Ludwig Tieck. Hier kommen Lyrik, Epik und
Dramaeinlagen vor. Die Volksmärchen spielen eine grosse Rolle in vielen Romanen, z.B. Novalis
„Heinrich von Oferdingen“. Hier ist es ein Strukturbildendes Element, der 2. Teil des Romans endet
mit einem Märchen.
Die Romantiker haben versucht Volksmärchen und Kunstmärchen zu Unterscheiden.
Volksmärchen = eine gewisse Materialbasis, kein bestimmter Author, Kunstmärchen = Autorenmärchen.
Die Romantiker haben ein Vorbild für die Märchen gewählt - Goethe´s Märchen aus der Sammlung der
Novellen „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten“.
Das Märchen representiert hier das Wunderbare.
NOVELLE - Friedrich Schlegel schrieb 1801 einen Aufsatz „Nachricht von den poetischen Werken
des Giovanni Boccaccio“. Das war die Theorie der Novelle. Das Vorbild ist Decameron.
Es gab Übersetzungen - franzözische, spanische Novellen - vor allem von Clemens Brentano und
Sophie Mereau. In die Novelle dringt auch das Irationale, das Phanstastische ein - so entstehen
Märchennovellen.
ROMAN
- der Roman war in Deutschland zu dieser Zeit nur wenig theoretisch erforscht, aber sehr
gelesen. Er gillt am Anfang des 19.Jh. als minderwertige Gattung. Der Vorteil eines Romans ist die
Möglichkeit die Entwicklung des Characters aufzuzeigen, aus verschiedenen Perspektiven, in einer
längerer Zeit - daraus erfolgt eine Komplexität der Figuren.
Romantische Romane sind eine Mischung aus epischen, dramatischen und erzählerischen Elementen.
Es gibt viele reflexive und philosophische Passagen im Roman.
Friedrich Schlegel hat den Roman „Lucinde“ geschrieben, im Vordergrund sind die Briefe des
Heldens and seinen Freund. Es gibt hier viele philosophische und reflexive passagen über Frauen,
Liebe, Leben. Es war zu damaligen zeit ein Skandal wegen dem erotischen Ton.
In den romantischen Romanen gibt es sehr viele Erklärungen des Authors zu der Schreibweise, ein
Vorwort, ein Nachwort.
Der Roman von Goethe „Wilhelm Meister“ wurde ein Vorbild für die Romantiker. Schlegel hat einen
Aufsatz darüber geschrieben, der in der Zeitschrift Athenäum erschien ist.
Novalis hat ein Gegenwerk gegen Goethe´s Wilhelm Meister geschrieben „Heinrich von Oferdingen“.
In den Werken der Romantiker dominieren Künstler, diese scheitern an der Gesselschaft - also es
ist hier kein klassisches Bildungsideal.
13
LYRIK - bekannte Lyriker waren Brentano, Eichendorf, auch Novalis mit seiner lyrischen Sammlung
„Hymnen an die Nacht“.
Die Oden und Hymnen als Subgattungen der Lyrik standen im Vordergrund.
Gegensätze wurden beschrieben - Vernunft / Sinnlichkeit, Natur / Kunst, Wirklichkeit / Poesie.
Manche Autoren haben gesagt, dass die Poesie die wichtigste Ausdrucksform ist.
Die Poesie wird oft mit der Musik verbunden, vor allem bei Ludwig Tieck.
Ein Meilenstein in der romantischen Lyrik ist die Sammlung von Liedern „Des Knaben Wunderhorn“
von Arnim und Brentano.
SONETT - die Romantiker hatten eine Vorliebe für das Sonett. Sie wurden übersetzt aus dem
Franzözischen und Spanischen, wo das ein wichtiger Still war. August Wilhelm Schlegel hat eine
Sammlung herausgegeben „Blumensträuße Italiensicher, Spansicher und Portugiesischer Poesie“.
Das Sonnet gallt als Vorlage für die Romantiker, als Vorlage für ihr Spiel, sie haben damit gespielt.
Die Romantiker haben auch theoretisch über die Lyrik reflektiert, z.B. Tieck oder Novalis.
Tieck und Brentano haben auch viele Klangeffekte benutzt - als Verbindung mit der Musik.
DRAMA - das Drama war auch durch die Gattungsmischung bestimmt. Das Vorbild war Calderone.
Die Dramen in der Romantik waren als Lesedramen bestimmt - also nicht zum aufführen.
Ludwig Tieck war der Bekannteste in der Romandichtung. Er hat vor allem Lustspiele geschrieben wie
„Dier Gestiefelte Kater“ oder „Die verkehrte Welt“.
In seinen Lustspielen hat Tieck die Handlung aufgelöst, das Publikum spielt eine grosse Rolle, es wird
mit einbezogen in die Handlung. Das Theater sollte eine Bildungsanstallt werden.
Theoretisch haben über die Dramentheorie die Gebrüder Schlegel, Schelling und Hegel geschrieben.
Friedrich Schlegel wollte eine neue Theorie des Tragischen entwickeln, aber sie ist nur in
Fragmenten geblieben.
August Wilhelm Schlegel hat Vorlesungen über dramatische Literatur und Kunst gehalten
von 1809 bis 1811. Er hat Gedanken geäußert, warum das Publikum so am dramatischen Stoff
interessiert ist und auch über die Funktion des Chors.
Im Vordergrund steht das Schicksalsdrama - es erklärt das Schicksal des Einzelnen als Konsequenz
der Ereignisse aus der Vergangenheit. Das Individuum ist dem Schicksal untervorfern, es ist
unausweichlich, der Mensch leidet darunter.
THEMEN UND MOTIVE DER DEUTSCHEN ROMANTIK
14
-
Nacht und Tod im positiven Sinne
-
Nachtseiten der Dinge, der Seele
-
Gegensätze von Licht und Dunkel, was den Zweifel and der menschlichen Vernunft symbolisierte
-
das Nachtmotiv - verbunden mit Träumen und Visionen
-
sehr oft findet man Träume, Visionen, Ahnungnen
die Träume sind Strukturbildend, sie sind das
Symbol für etwas Unereichbares, für das schlichte Glück (z.B. die blaue Blume)
-
die Phantasie der Autoren erschliesst den Raum zum Unbewussten, Unbekannten, Wilden
-
die Beschäftigung mit den Abgründen des Seelenlebens
-
das Interesse and dem Finsteren führt zu Darstellung des Wunderbaren, Magischen, Wahnsinnigen
-
die Nachstellung von Ausnahmezuständen - die Begegnung mit Dämonen, Geistern
-
Rausch und Wahnsinn werden dargestellt
-
Grenzen der bekannten Welt werden überschritten
das Unbekannte, Unheimliche wird dargestellt
-
die Rückkehr des Menschen zu seinen Urspüngen
-
das Doppelgängermotiv kommt vor
Doppelgänger des eigenen Ich
-
das Engelsmotiv kommt oft vor
-
Erd- und Naturgeister - sie tragen dazu bei, dass der Leser unsicher ist, ob die Vorgänge in der realen
oder fantastischen Welt statt finden
-
Autoren haben das mystische Motiv der beliebten Statuen dargestellt - belebte Kunstgeschöpfe
Neue Spielräume wurden entdeckt:
-
Bergwerke, Höhlen, Wassertiefen
-
sie sind auch Chiffren für das Unbekannte
-
stehen zwischen dem Bewussten und Unbewussten
Vorliebe für die Teufelsgestallten:
-
Darstellung der Oberwelt und der Unterwelt
-
das charekterisiert das künstlerische Leben im Gegensatz zu der Bürgerlichen Welt
Das Jahr des Automaten:
- Modelle darzustellen, man wollte die natürlichen Prozesse des menschlichen Lebens darstellen
- viele wollten Kunstmenschen schaffen
- es entstand eine Faszination für die Automaten = Verzertes Bild seiner Selbst
- dier Frage ist, wie weit der Mensch als Maschine funktionieren kann
Descartes:
a) körperliche Welt - als komplexe Maschine bezeichnet
b) geistige Welt - er sprach von einem Intelekt, dass man den Menschen nicht programmieren kann
Man hat sich mit dem mechanistischen Denken des Rationalismus auseinandergesetzt
satirische Darstellung von mechanisch funtkionierenden Menschen
Chiffren - Kontrollverlusst des Menschen - die Angst davor wird dargestellt
Der Mensch als bewusstlose Marionette - z.B. in E.T.A. Hoffmann´s Der Sandmann
Kleist und Eichendorg haben das Motiv der beliebten Statuen dargestellt
Jean Paul hat das Motiv der Puppe dargestellt
E.T.A. Hoffmann hat das Doppelgänger Motiv dargestellt
Motiv der Zeit, der Zeitlichkeit:
-
das sind die Grundthemen der Romatnik
-
Friedrich Schlegel - über die Unverständlichkeit
-
Periode des Aufbruchs und Bewegheit
-
HEINRICH WILHELM WACKENRODERS Wunderbare morgenländische Märchen von einem
nackten Heiligen - die Hauptfigur ist ein Geistlicher, der unter dem Rat der Zeit leidet
Orientierungsverlusst des romantischen Menschens:
-
das Geschichtsdenken war triadisch, hier sprach man von der Phase der Einheit
-
das Zeitalter der Disharmonie
-
Phase der menschlichen Harmonie
NOVALIS - Heinrich von Ofterdingen
CLEMENS BRENTANO - hat sich mit der Gründung Prags beschäftigt
LUDWIG TIECK - Leben und Tot der heiligen Genoveva
VERTRETER DER JENNA ROMANTIK (Schlegel, Tieck, Novalis)
15
FRIEDRICH SCHLEGEL (*1772 - † 1829 Dresden)
-
sein Vater war Pfarrer
-
er studierte in Leipzig, Göttlingen (Mathematik, Philosophie, klassische Philologie)
-
1798 Privatdozent auf der Universität in Jenna
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beschäftigte sich mit dem griechischen Altertum
-
Werk: Von den Schulen der griechischen Poesie
-
war begeistert für Goethes Werke und kritisierte Schillers Werke
-
er war als Publizist tätig
-
er leitete die Zeitschrift Europa (1803-1805)
-
Akzent auf europäische Kulturidentität (Einheit des Europaraumes)
-
Zeitschrift Deutsches Museum (1812-1813) - die nordische Vergangenheit
-
Zeitschrift Concordia (1820-1823) - politische Romantik
Seine Zeitschrift war auch Ätheneum
hier hat er seine Theorien veröffentlicht:
Literatur sollte keine Regeln haben
Werke nur als theoreischer Fragment - der Leser soll selbst das Ende gestallten
Definierung der romantischen Poesie als die Progressive Universalpoesie
Vorliebe für offene Formen im Gegensatz zu Klassik, wo die Geschlossene Form herrschte
der Prozess der Schaffung ist wichtiger als das Endprodukt
Werunsicherung des Lesers, der nicht weiss, was Wirklich ist und was nicht
PROSA
Romanfragment
LUCINDE:
der einzige Roman, den er schrieb
damit versuchte er seine poetischen Relfexionen und ästhetische Theorien in Praxis umzusetzen
hat Gattungen und Formen vermischt
Briefe, Reflexionen und Dialoge finden wir dort eigene Erinnerungen, Erlebnisse
die Ereignisse nicht chronologisch erzählt, nur locker miteinander verbunden
er gibt hier hier die narrative Ebene + reflektorische Passagen + verschieden Kapitel
Vorrede, Rahmengeschichte, Haupttext, Nachwort
es gibt 16 Kapitel fragmentarisch, ohne zeitliche Einordnung, keine einheitliche Perspektive
das Ende ist offen, mehrere Teile fehlen
im Strukturprinzip hat der Roman Ähnlichkeit mit Goethes Wilhelm Meister
Schlegel reflektiert direkt die Körperlichkeit der Liebe, stellt die freie Liebe im Leben der Autoren da
Schlegel kritisierte das Frauenideal bei Goethe es sei kein körperlisches Bild von Frauen
es war ein Protest gegen die Ungleichheit von Männern und Frauen, Sex, Liebe Skandal, Kritik
Schlegel äuserte sich über das falsche Bild von Man und Frau es soll körperlich + gestig sein
Schlegel kritisiert das Gespaltene klassische Bildungsideal
in einer Frau sieht er eine „geistliche Patnerin“ oder eine „sinnliche Geliebte“
er zieht sich eine Pflanzenmetaphorik durch den ganzen Roman
im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Heldens Julius, er bedient sich der Briefe and seine
Geliebte Lucinde und seinen Freund Antonio
In diesen Breifen finden wir: Lehrjahre der Männlichkeit - was eine Abfolge von Liebeserlebnissen
mit unterschiedlichen Frauen darstellt
JULIUS wird durch Gefühle gekennzeichnet, er verkörpert einen idealen romantischen Charakter. Er
ist ein Maler
Kunst wird in der Romatnik als Selbstreflexionsmöglichkeit angesehen. Er ist nicht in
die sozialen Strukturen eingeordnet. Er erinnert sich an verschiedene Frauen.
LUCINDE - stellt die Harmonie von Leben und Kunst, von Körper und Seele da. Sie spricht nicht
selbst, ihre Perspektive wird durch Julias Worte dargestellt, was nicht objektiv sein muss. Julius stellt
sie sich so vor, wie er sie haben will.
SCHLEIERMACHER war auch beteiligt an diesen Roman mit dem Werk Vertraute Briefe űber
Lucinde. Dieses Werk brachte viele Diskussionen und verursachte einen Skandal.
THEORETIK - PROGRAMMSCHRIFT DER ROMANTIK
16
Über die Sprache und Weissheit
die programmatischen Ideen werden durch literarische Gestallten getragen
der Gedanke, dass das romantische Prinzip nicht endet
das Gespräch über den Roman und einer Diskussion über Goethes Werke (Wilhelm Meister)
als Theoretiker hat er eine neue Definition der Poesie gesucht schöne Verwirrung der Phantasie
eine grosse Rolle in der Poesie spielt für ihn der Mythos
eine neue Weltdeutung finden durch die Poesie im Laufe der Geschichte
Das Gespräch über die Poesie
Briefe über den Roman Lucinde
Beschäftigung mit Goethes Wilhelm Meister
LUDWIG TIECK (*1773)
17
-
wuchs mit jüngeren Geschwistern auf
-
studierte in Halle und Göttlingen
-
seine literarischen Reisen mit Wackenroder nach Frankreich, Schweden, Nürnberg
-
sie suchten nach Zeugnissen der Mittelalterlichen Kultur
sie veröffentlichten ihre Reiseergebnisse
-
Tieck fing mit der Unterhaltungsliteratur an
-
er schrieb Werke im Sinne der Aufklärung, aber auch Unterhaltungsliteratur
-
Tieck hat die Form des Schauerromans mit dem Märchen verbuden
Ludwig Tieck wurde auch als König der Romatnik bezeichnet.
Er war aktiv von den Anfängen der Romantik bis zu den 40. Jahren des 19.Jh., also bis zum Realismus.
Er hat sich sehr für die Franzözische Revolution eingesetzt. Freiheit war für ihn das grösste Schlagwort.
Er hat in allen Gattungen geschrieben, war der der produktivsten Autoren der Epoche, hat auch den
Bürgerlichen Realismus beeinflusst.
Er gehörte zu der schwarzen Romantik - Vahrsagen, Wahnsinn, kein Happyend, Suche, Tod kommen
in seinen Werken oft vor.
PROSA
Kunstmärchen Der Blonde Eckbert
es ist eine Erzählprosa mit Gedichten die Gattungen fliessen ineinander (Prosa, Poesie, Drama)
ein wichtiges Motiv ist die Waldeinsamkeit das war Tieck Schöpfung, vorher kamm das nicht vor
der Konlikt Natur im Gegensatz zu Zivilisation ist bei Tieck wichtig
hier wird sichtbar auch die Aufhebung des Wirklichen ins Wunderbare sie vermischen sich
hier helfen Zaubermittel dem Helden nicht
es gibt keine klaren Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Phantasie und dem Unbewussten
die Helden verlieren ihre Identität oder haben keine eigene (die Alte = Hugo = Walter)
Darstellung des Verfolgunswahns und des Wahnsinns
BERTHA - stirbt als Strafe von ihrem eingenen schlechten Gewissen. Sie hat den Vogel getötet, der
sie ständig auf die böse Tat erinnerte. Sie wollte eine andere, grosse Welt kennnen lernen obwohl
sie in einer idyllischen Welt gelebt hat. Durch verstrickungen des Schicksals begeht sie Inzest mit
ihrem Bruder
ECKBERT - wird mit dem Mord auch schuldig, wird wahnsinnig und stirbt
WALTHER - Bertha und Eckbert haben sich ihm anvertraut, aber er hat den Namen des Hundes
gekannt ud so kommen Zweifel auf. Sie haben ihn aus Angst, er könne sie verraten, umgebracht.
Kunstmärchen Der Runenberg
hier wird deutlich die Grenze zwischen zwei Welten Natur / Zivilisation + Märchen / Realität
der Held Christian ist jung, unzufrieden, unruhig, es ruft ihn etwas Unbekanntes, Wunderbares,
Dunkles, Magisches (die Berge)
Darstellung der Zerstörung der Natur dur Gewalt, Schrecken, das Grauen
der held ist im konventionellen Leben zwar glücklich, aber etwas fehlt ihm er sucht etwas
Unnereichbares, Volkommenes, aber kann es nirgendwo finden, deshalb ist er unzufrieden
die Natur hat hier zwei Seiten sie ist wild, dämonisch aber auch lieb und bezwungen
das Hauptthema sind die geheimnisvollen Kräfte in den Menschen
Erzählungen Straussfeder
moralische, unterhaltende Erzählungen
Übersetzungen aus dem Franzözischen
im Vordergurnd ist die Parodie und die Satire
Roman Die Geschichte des Herrn William Lovell
-
Gespensterroman, Schaureroman = Zeitgenosische Zustände
-
Meister der psychologische Darstellung
-
Lovells Lebensweg bis zu seinem scheitern
-
Liebesaffären des Helden, seine Familie
-
er gerät in den Wahn eines geheimnissvollen Ordens und wird zum Günstling und Glückspieler
-
am Ende seines Lebens muss er feststellen, dass er Opfer von Ingtrigen geworden ist
-
das Thema des Wirklichkeitsverlustes und des Orientierungsvelustes kommt in diesem Wek vor
18
Er hat 2 Sammlungen von Kunstmärchen geschrieben, herausgegeben von Peter Leberecht -
VOLKSMÄRCHEN und PHANTASUS. Das sind Nacherzählungen von Volksbüchern, wie z.B.
Eulenspiegel, Doktor Faus, Ritter Blaubart, Gestiefelter Kater. Hier verbinden sich mehrere Gattungen,
einige Kunstmärchen hat er auch selbst verfasst.
Übergang zu der eigentlichen Romantik bildet die Sammlung VOLKSMÄRCHEN von Peter Liberecht.
Das waren 3 Bände, er schöpfte aus der Englischen, Franzözischen und Holländischen Märchensagen
und Legenden und Tradition.
Werke:
Die Schöne Magelone
Die Schildbürger
Der Blonde Eckbert
1812-1816 Novellsammlung PHANTASUS - hier hat er auch die dramatischen Werke herausgegeben:
Des gestiefelte Kater
Die verkehrte Welt
Novellen:
Die Verlobung
Des Lebens Überfluss
Vittoria Accromona
Für Tieck sind charakteristisch:
das Eingreifen der überirdischen Mächte in blinder Wilkür (die alte Frau hat Bertha erst geholfen,
dann aber verfolgte sie sie)
dämonische Zűge
seine Werke sind Umkehrungen der traditionellen Märchen
die Helden bleiben auf sich selbst gestellt
die Natur wird als etwas Fremdes, Bedrohends dargestellt
Roman FRANZ STERBALDS WANDERUNGEN
ein Künstlerroman
Naturkunst und Geschichte vereint
wurde Positiv aufgenomen
wurde als Vorbild von Novalis genommen
wurde zusammen mit Wackenroder geplannt, aber der starb
Vorbild für Tieck war Goethes Wilhelm Meister
der Held Franz ist Schüler von Albrecht Dürer Bildungsresie lernt viele Künstler kennen
viele Gespräche über die Kunst
die ursprüngliche Absicht Tiecks war das Franz nach seiner Reise in seine Heimat zurück kehrt und
sein Erbe als des Lehres Nachfolger eintritt. Das hat er aber nicht durchgeführt
der Held Franz ist nicht aktiv, er ist abhängig von vielen Stimmungen, er gewinnt durch die Reise
nichts dazu
am Ende findet der Held sein Glück in der Ehe mit seiner verlorengenangenen Liebe Marie
Motiv
- Waldeinsamkeit, Wanderlust, blaue Feine, Klang des Posthorns (symbolisiert die Ferne)
Tieck war auch als Übersetzer Tätig:
-
er hat Don Quijot von Cervantes übersetzt
-
eine Anzahl von Schakespears Werken übersetzt unter dem namen Altenglisches Theater
-
auch andere dramatische Werke
Tieck wirkte auch als Herausgeber, er hat Handschiften in den Druck vorbereitet - von Heinrich von
Kleist, von Schnabel Insel Felsburg, von Lenz (eine S&D Autor)
Tieck war auch als Dramaturg tätig.
Tieck hat auch dramaturgische kritische Aufsätze veröffentlicht - Dramaturgische Blätter
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NOVALIS alias FRIEDRICH VON HARDENBERG
-
er stammt aus Adelsgeschlecht
-
von Hauslehrern unterrichtet
er war Einzelgänge, Ausenseiter
-
studierte Jura mit Super Zeugniss
-
er war mit Sophie von Kühn verlobt, sie ist mit 15 Jahren gestorben
Hymnen an die Nacht
-
er beschäftigte sich mit Fichtes Wissenschaftsphilosophie
-
seine Werke stehen in der klassischen Tradition und in der Nachfolge von Klopstock
-
sein grosses Vorbil war Schiller, aber später hat er sich von ihm abgewand
-
er suchte die menschliche und gesellschaftliche Harmonie
-
wichtig war die humanistische Konzeption
idealisiertes Griechenland + Verbundenheit mit Antike
-
er schrieb Naturgedichte
Verbindung von Mensch und Natur
-
ein durchgehendes Motiv ist die Weltentfremdung
PROSA
Roman Heinrich von Ofterdingen
Stützung auf MA Materialien im HochMA
die nicht erreichbare Blaue Blume Symbol der ganzen Romantik = unerfüllbare Sehnsucht nach
dem Unendlichen + Symbol der Liebe und Weltkraft
der Traum ist eine strukturbildendes Motiv
wir finden hier mehrere Perspektiven und Sagen und Märchen
in zwei Teilen: 1. Erwartung + 2. Erfüllung
LYRIK
Novalis hat mehrere Hymnen geschrieben
es gibt hier Gegensätze Tag / Nacht + Licht / Dunkel + Himmlische / Irdische + Leben / Tod
die Nacht ist hier etwas Positives, Freies
der Tod ist angesehen als Befreiung vom Leben christliche Vorstellung von Jehnseits
diese Hymnen hängen mit den politischen Umständen dieser Zeit zusammen Fr. Revolution
die Gedichte über Natur zeigen die Flucht vor der Realität
Hymne an die Schönheit
Hymne an die Freundschaft
Hymne and die Menschheit
Hymne and die Freiheit
Hymne an die Nacht
1789 Fragment Blütenstaub
in der Zeitschrift Ahtenäum erschienen
Aussage: Die Welt muss romantisiert werden
suchte nach der Verbindung von Wissenschaft und Poesie
der Gedanke, dass die Dichtung in der Beziehung mit der Philosophie steht
die wichtigste Form was das romantische Fragment
Die Auseinandersetzung mit der Mysthik.
Mysthiker - Jacob Böhme - seine Dichtungen: Geistliche Lieder 1802
THEORETIK
Die Christenheit oder Europa
theoretisches Werk
auch Europarede genannt
eine Geschichtsauffassung, die für Athäneum geschrieben wurde
die Romantiker stritten sich um die Veröffentlichung, es wurde nie veröfentlicht
das christliche MA wurde als eine harmonische Zeit dargestellt im Gegensatz zu Gegenwart, die eine
wirre Zeit ist
Sehnsucht nach Vereinigung von Alten und Neuen
progressiver Erziehungsplan der Kirche das war seine Hoffnug
20
HEIDELBERGER ROMANTIKER UND DIE VERTRÄTER (Grimms,Arnim,Brentano)
-
HR werden erst seit dem 20.Jh. so genannt - in der Geschichte der deutschen Literatur von Nadler
das erste mal erschienen - erst die Literaturgeschichte hat sie so genannt
-
1804-1809 - einige Romantiker leben in Heidelberg - eine Universitätsstadt
-
Arnim und Brentano haben hier an Des Knaben Wunderhorn gearbeitet + die Zeitung für
Einsiedler herausgegeben
-
Joseph Görres lebt auch hier. Er hat sich mit Mythologie beschäftigt, er hat Volksbücher
gesammelt, er hat Mythengeschichten der Asiatischen Welt geschrieben
-
als Student hat sich hier auch Joseph von Eichendorf aufgehalten, aber er gehört zu den Berliner
Romantikern
-
dazu gehören auch die Gebrüder Grimm
-
nur Teilweise haben sich hier auch Karoline von Günderode und Bettina von Arnim aufgehalten
PROGRAMM:
der Hauptgegenstand der HR war die Wiederentdeckung der älteren deutschen Literatur,
die sie in neuen Editionen herasgegeben haben
die Volkstümliche Tradition war wichtig
Überlieferungen aus der Zeit der mündlichen Überlieferung
die frühromantische Poetik spielte eine grosse Rolle
ACHIM VON ARNIM (*1781 Berlin † 1831 Wittersdorf)
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-
seine Mutter starb bei der Geburt
-
er ist aufgewachsen bei der Grossmutter
-
studierte Rechtswissenschaften, Mathematik, Physik
PROSA
1810 Roman Armut, Reichtum Schuld und Buß der Gräfin Dolores
orientierte sich an Goethes Roman Wahlverwandschaften
Problem der Ehe, persönliche Konflikte
auch historische ereignisse dargestellt
im Vordergund standen die revolutionären Veränderungen
Historische Novellen:
Isabela von Ägypten
Majoratsherren
Unvolendeter Roman Die Kronenwächter
über das MA, eine MA Prophezeiung die mit dem Keiser Maximilian I. zusammenhängt
die Realität und Phantasie werden vermischt - er war eine Phantast
die MA Idee zerrint, die Hauptfigur scheitert
auch als Märchen- und Sagenroman bezeichnet
zeigt auch Zeitgeschichtliche Bezüge, es gibt hinweise auf das bürgerliche Handelsleben
Volksliedsammlung Des Knaben Wunderhorn
Sammlung von Volksliedern
in 3 Bändern
es waren Kinderlider, Liebeslider, Soldatenlider, Wanderlider
die Kinderlider hat Brentano aleine geschrieben, andere zusammen mit anderen Autoren
In diesen Zusammenhang wurde auch die reine Volkstümliche Dichtung diskutiert:
1) Arnim - verändert, dichterisch vererbeitet, Restaurierung der Volkstümlichen Dichtung
2) Gebrüder Grimm - Jacob wollte die Dichtung in der ürsprünglichen, natürlichen Poesie
- Wilhelm sagte, dass die Volkstümliche Dichtung übersetzbar ist, dass sie
stylistisch und sprachlich an die Zeit angepasst werden solle
1975, 1978 - letzte Auflage, bearbeitet
LYRIK
Ipsefakten von Arnim und Brantano
-
die eigenen Dichtungen auf der Volkstümlichen Dichtung basierend
-
der Volkston wurde nachgemacht, aber es wurde selbst von Arnim und Brentano geschrieben
-
die Wahrheit der Poesie war wichtig für Arnim und Brentano
GEBRÜDER GRIMM
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- hier steht er zwischen Realität und Phantasie
-
ihre Stärke liegt in ihrer Zusammenarbeit
-
sie waren Sprachwissenschaftler, Gründer der vergleichenderr sprachwissenschaftlichen Forschung
-
die Familie Grimm kommt aus Hessen
-
ihre Urgrossväter waren Geistliche
-
sie stammen aus 9 Kindern, 3 sind gestorben
-
sie haben Rechtswissenschaften studiert
-
sie betreiben wissenschaftliche Beschäftigungnen
Texte wissenschaftlich bearbeitet, editiert
1806 Anfang der Sammlung der Volksmärchen
es gab eine Märchenerzählerin Dorothea Viehmann - die erzählte es ihnen
sie haben die Quellen kritisch überprüft
sie haben Märchenvorschung und Märchenkunde als wissenschaftliche Disziplin gegründet
(sie haben geförscht, voher sie kammen, kritische Bemärkungen)
1812 - 1. Band der Kinder und Hausmärchen herausgegeben
1819 - 2. Band der Kinder und Hausmärchen herausgegeben
aber dadurch wurden si noch nicht bekannt
die erste Hälfte gestrichen, zweite Hälfte überarbeitet (ohne Sex, Gewalt)
1835 - kleine Fassung, für Kinder gewidmet
7 grosse Ausgaben, 15 kleine Ausgaben über ihr Leben
sie haben Sagen und Mächen definiert, die Unterschiede festgestellt
sie haben sich auch mit Heldensagen beschäftig
Die deutsche Heldensage = Schrift wo man sich befasst hat mit Sagen aus dem MA
sie entwickelten die Indogermanische Hypothese = das Land der Märchen was Indien(ursprünglich)
auch haben sie die Indogermanische Sprache Untersuch, die Grundsteine der Etymologie gesetzt
1835 Deutsche Mythologie
hier haben sie sich mit Glaubensvorstellungne und Aberglauben beschäftigt
es war kritische Mythenforschung
in Göttingen geschrieben
über Mythologie
1838 die Arbeit am Wörterbuch angefangen
sie waren in der poetischen Publizistik tätig - sie haben mehrere Zeitschriften veröffentlicht
CLEMENS BRENTANO (*1778)
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-
Sohn eines wohlhabenden Frankfurter Kaufmans, von der Tante aufgezogen
-
sollte Theologie studieren, aber lebte lieber als Boheme
-
deutlicher Unterschied zwischen frühen Werken (Heiter) und der später Phase (Religion, Nostalgie)
-
Verbindung mit der Familie Sohie La Roche, mit der auch Goethe verbunden war
-
seine Schwester Betina heiratete Achim Von Arnim
-
Kontakt zu den Gebrüder Schlegel und Ludwig Tieck
-
er verliebte sich in Sophie Meraen - sie war 8 Jahre ällter, hat selbst Dichtungen geschrieben und
übersetzt
-
1803 hat er Sophie geheiratet, 1806 ist sie bei der Geburt gestorben
-
1807 heiratte er ein 16 Jährige
-
1817 zum katholischen Glauben zurück gekehrt - das unterscheidet die HR (sehr konservativ) und
die Jenna Romantiker - bei den HR stand die kristliche Ordnung in Vordergrund
PROSA
Roman Godwi oder das steinerne Bild der Mutter. Ein Vermildeter Roman.
von den JR kritisch aufgenommen
Brentano hat hier viele Sachen kritisiert, das gefiel nicht
steht in der Tradition des Bildungsromans
Motive - Wanderschaften, Bildungsreisen
Erzählweise des Romans:
1. Teil - ist ein Briefroman
- der wichtigste Briefschreiber und Adressat ist Godwi
- Godwi berichtet von den Etapen sienr Reisen
2. Teil - kein Briefroman mehr
- in der Tradition der Progressiven Universaalpoesie geschrieben
- die Mischung der Gatungen in Vordergrund steht
Brentano hat auch Kunstmärchen geschrieben:
Italienische Märchen
1805 angefangen
das Vorbild war der Italinische Märchensammler Bassil mit siener Märchensammlung Pentamerone
in Zeitgenoschishen süditalienischen Milieu angesiedlet
Die Rheinmärchen
die Phantasie noch gesteigert
viele Deutsche mit dem Rhein Verbunden
viele Motive aus Märchen und Volksbüchern übernommen
Sagen, Märchen lose verbunden durch die literararische Figur des Müller Radlauf
DRAMA
Drama Die Gründung Prags
ein Drama aus der Geschichte Böhmens
mythologische Sachen
handelt von magischen Zustand zu Beginn der historischen Welt
nach 1815 - wurden für Brentano die religösen Fragen wichtig
ironischer Abstand - hat das romantische hinzugefügt
TEXTE MIT RELIGIÖSER THEMATIK
Das bittere Leben des Herrn Jesu Christi
Visionen der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerich
24
25
ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK ( Hölderin, Paul, Kleist)
FRIEDRICH HÖLDERIN (*1770 † 1843)
-
aus gutsituierter Familie
Vergleich mit Schiller
-
er hat elite Schulen besucht
-
er hat die Ausbildung absolviert an der Tübinger Stift
besuchte theologischen Seminar
-
der geistliche Gedankenwechsel mit Hegel war wichtig
-
seine Mutter wollte, dass er Pfarrer wird, dass wollte er aber nicht, er wurde Hofmeister (wie Schiller)
in der Familie von Kalb
-
er hat oft Stellen gewechselt, er war in Frankfurt tätig, in der Schweiz
-
in Frankfurt hat er die Stelle verloren, weil er sich in die Frau des Bankiers verliebt hat
Susette Gontard - die wurde später eine literarische Figut in seinen Werk Diotima
-
Susette Gontard starb 1802, dass hat ih hart getroffen
er musste in eine Heilanstalt wegen
geistiger Umnachung eingewiesen werden (
-
Freunde haben ihm geholfen, sie haben in Hamburg eine fiktive Stelle als Bibliothekar für ihn
eingerichtet
hier hat er Zeit mit Isaak von Sinclair verbracht
-
beide waren Anhänger der Franzözischen Revolution, aber Sinclair wurde zum Veräter und musste
ins Gefängniss, Hölderin wurde wahnsinnig
-
Holderin lebte lange im enem Turm = Tübinger Turn, wo sich seine Familie um ihn Jahrzente lang
kümmerte
-
seine Werke stehen in der klassischen Tradition, in der Nachfogle von Klopstock
-
er begeisterte sich auch für Friedrich Schiller, in seinen früheren lyrischen Werken armte er ihn nach
-
erst in der Frankfurter und Hamburger Zeit hat er seinen eigenen Weg gefunden, erst diese Werke
haben literarischen Wert
-
er schrieb Prosa, Drama, Lyrik, er übersetzte Sofokles (Antigona, Öidipus, ...)
-
Motive
Weltschmerz - durchgängiges Motiv in Höldering Schriften
PROSA
Roman Hyperion
gehört zum prozaischen
der 1.Teil = Fragment des Hyperion - wurde in Schillers Zeitschrift Neue Thalia veröfentlicht
eigentiche Fassung 1797-1799 = Hyperion oder der Eremit in Griechenland
in Vordergrund steht die Berufung des Heldens zu einem prophetischen Dichter
Vorbild war Griechenland in Gegensat zu Deutschland
die Deutschen sind dumpfe Barbaren, harmonielose Menschen, das Menschliche fehlt ihnen
hier kommt die Figur der Diotima vor - sie verkörpert das gestaltene Ideal der griechischen Kultur,
die Gegensätze, die Harmonie, die aber am Ende nicht erfült wird durch ihren Tod, sie verkörpert
auch die Schönheit
starker Kontrast von Ideal und Wirklichkeit
der Held - ein junger Grieche - ist unglücklich, weil er das Vollkommene will, das er nicht erreichen
kann
der Held scheitert letzendlich an seinem Ideal
durch die Briefe zeigt sich, wie Hölderin die Zukunft sieht die Freiheit muss kommen, die Zukunft
muss besser, aufgeklärter siein - den heute ist die Gesselschaft knechtisch, verdorben, unaufgeklärt
Hyperion wandert und erst in der Schönheit der Natur findet er die Kraft und überwindet die Tragik
der Schreibpartner is Ballarmin
Hyperions Lehrer ist Allabanda
in diesem Werk zeigen sich Bezüge zu Geothes Werther und Rousseaus Heloise
Reflexionen über die richtige Erziehung des Menschen
der Autor will die Einheit zwischen Mensch und Natur finden
LYRIK
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-
er schrieb Hymnen, Elegien
-
hier kommt zum Ausdruck die grosse Liebe zu Griechenland = als ideales Land im Gegensatsz zu
Deutschland gesehen
-
Werke: Patmos, Archipelagus = lyrische Dichtung
-
Naturdedichte = die Hoffnung Holderins nach der Verbindung von Gott und Mensch und die Findung
der verlorenen Hoffnung und Harmonie
-
Gedichte über Landschaften - Der Neckar, Heidelberg
-
seine Jugendhymnen erscheinen unter dem Titel Tübinger Hymnen - zu erst in Zeitschriften
veröfentlicht, 1791 als seine Buchsammlung erschienen
-
nach 1796 sieht man die Ablösung von Schiller als Vorbild, hier fängt die eigentliche lyrische
Dichtung an
-
Holderins Poesie gillt als Höhepunkt der lyrischen Dichtung im 19.Jh.
-
1826 erschienen seine Gedichte
-
1848 nicht so stark rezitiert, mehr politische Dichtung, ert im 20.Jh. wieder entdeckt von
Stephan George im Symbolismus
Die bedeutensten lyrischen Werke:
Die Hälfte des Lebens
Gedicht Der Sommer
nach dem Weltkrieg erst 1954 wurde das Gedicht Die Frühlingsfeier veröffentlicht
Die Hälfte des Lebens
Symbolik der Jahreszeiten typisch für die Naturlyrik des 18. und 19.Jh.
Verbindung von Natur mit dem Leben des Menschen 2 Hälften des Lebens
der Mensch als einziger kennt siene Sterblichkeit, als einziger ist er sich dessen bewusst
nur wenn man das Unglück kennt, kann man Glück fühlen, es entdecken, wahrnehmen
1. Strophe - helle Vokale
- Substantive = schönheit, hell, fröhlich (Schwäne)
- Adjektive = voll von Leben, schöne Gefühle (hold)
2. Strophe - dunkle Vokale
- Substantive = kalt, windig, Schatten, klirren, Mauer
Ellegie Brot und Wein
Auffassung über Gott
Hölderin will die christliche Religion mit dem antiken Mythos verbinden
DRAMA
Trauerspiel Der Tod des Empedokles
zu seinen Lebzeiten nur Bruchteile, herausgegeben erst nach 1850, aber ein Teil ist verschollen
Holderins Faszination für die antike Welt, wie beim prozaischen Werk
das Thema ist Weltentfremdung
Autor selbst hat die Gründ für die Schreibung im Ansatz veröffentlicht „Grund zum Empedokles“
Lebenschgeschite eines Dichters, Sehers, Philosophen aus dem 5.Jh. von Christi - seine Ideale die
im Gegensatz zum gottlosen Volk stehen
Empedokles stürtzt sich in den Äthna = Selbstmord - am Ende denkt er noch, ob sein Tod die
Änderung bringt)
die Gemeinsamketien von Holderin und Empedokles waren die Sehnsucht nach der Harmonie
zwischen mensch und Gott und Mensch und Natur
THEORETIK
Der Grund zum Empedokles
theoretisches Werk
hier erläutert er die Grunde für das schrieben von Der Tod des Empedokles
JEAN PAUL = JOHANN PAUL FRIEDRICH RICHTER (*1763 †1815)
27
-
der Name ist eine Anlehnung an sein grosses Vorbild Jean Jacques Russou
-
er gehört zu den wenigen, die zu Lebzeiten berühmt geworden sind durch grosse Romane
-
er stammt aus Protestantischen Pfarrerhaus - davon wurde er beeinflusst
-
seine ersten literarischen Werke stehen im Geiste der Aufklärung (ein Pfarrer hat ihn aufgeklärt)
-
mit 15 Jahre hat er sich sehr viel Wissen eingeiegnet = Autodidakt
-
er hat das heute älteste Gymnasium besucht
-
von 1790 bis 1794 leitete er eine Schule
-
als einer der wenigen konnte er von seinem Schreiben leben (schon in den 80.Jahren des18.Jh.)
-
zu erst hat er literarische Experimente gemacht
er schrieb Satiren in der Tradition der Aufklärung:
Grönländische Prozesse
Auswahl aus den Teufels Papieren
Lob der Dummheit (stützte sich auf Lob der Torheit von Erasmus von Rotterdam)
-
er war einer der ersten Vertreter der Philosophie von Schopenhauer
-
Schiller und Goethe haben ihm sogar die Mittarbeit and der Zeitschrift Die Horen angeboten
-
er lehnte ab
schloss sich Herder an
-
in den 90.Jahren des 18.Jh. wurde er beliebt = Begeisterung
Humor, Stillmischung
Das Leben des vergnügten Schuhmeisterlein Maria Wutz in Auenthal: Eine Art Idylle
erzählt von der Liebe von dem Schuhmeisterlein zu Poesie
er kann sich aber nicht leisten die Werke zu kaurfen, schreibt also selbst die Poesie
eigene Phantasie und Weltsicht
auf der einen Seite die fröhliche Bejahung des Lebens, auf der anderen bittere Töne
PROSA
Roman Hesperus 1795
das war der grösster literarischen Erfolg nach Werther positiv aufgenommen
viele Autoren haben das gut gefunden, aber nicht Schiller und Goethe
eine Art Sentimentalität macht es zum Erfolg und auch eine kriminalistische Spannung
ungeklärte Herkunft von den Helden, politische Verschwörung
das macht es interessant für das Publikum
Roman Der Siebenkäs
-
er hatte Schulden, musste fliehen und hat sich versteckt
-
dies hat er im diesen Autobiographischen Roman dargestellt
-
Kampf eines idealistischen Helden mit der Banalität des Alltags
1796 wurde Jean Paul eingeladen nach Weimar von Scharlotte von Kalb, hier wurde er distanziert
aufgenommen von Goethe und Schiller, andere haben ihn aber enthusiastisch aufgenommen.
Hier war er ein Schürzenjäger, hat sich gefürchtet vor den Bindung und der Ehe - das hat er auch in
seinen Romanen dargestellt. Er hat erst 1800 geheiratet.
Gipfel seines Erfolgs sind die Romane:
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Titan
Flegeljahre
Roman Titan
in 4 Bändern
hier setzt sich Jean Paul mit der weimarer Klassik auseinander
Jean Paul hat das klassische Bildungsideal kritisiert
er entwarf ein politisches Programm mit diesem Werk er war Republikaner
er hat sie als ästhetische Richtung abgelehnt
bezog sich auf die Jahre in Weimar auf dem Hof
die beiden Helden haben die Charakterzüge von Goethe und Schiller negativ geschildert
Roman Flegeljahre
der Gegensatz zwischen Realität (Rationalismus) und Schwärmereit (Phantasie) and Hand von den
Zwilingsbrüdern Walt und Wult wird dargestellt
Wiederspruch von Poesie und Wirklichkeit
Gegensatz zwischen Idylle und Satire kommt auch von
Jean Paul genoss in der Literatur eine Sonderstellung, sein Publikum war gespalten - es härschte
Begeisterung auf der einer Seite und Desinteresse an der anderen. Die Kritiker warfen ihm Formlosigkeit
vor, Schlegel nannte seine Werke sogar Selbstgespräche.
Typisch für seine Romane sind witzige, skurrile Einfälle, seine Sprache ist mit vielen Metaphern
augestatten, die Hanldung ist oft weitschweifig, in vielen Werken ist ber auch die Gesselschaftskritik sehr
wichtig.
1800 übersiedelte er nach Berlin und näherte sich dem Berliner Romantikkreis - er hat sie gekannt.
Im seinen Spätwerk wändet er sich verstärkt der Satire azu und der Skepsis Literatur.
Phantasie ist für ihn sehr wichtig, die Helden werden von ihr angezogen.
THEORETIK
Theoretisches Werk Vorschule der Ästhetik 1804
im Vesentlichen eine Theorie des Romans er setzt sich mit der Romantik auseinander
Verbreitung von verschiedenen literarischen Richtungen, die er in Bezug auf seiner literarische
Praxis setzen konnte
Annährung an die Theorie der Frühromantik erkennbar
hier hat er schon einen eigenen Still entwickelt
Erklärung des Begriffes Humor
hatte eine grosse Auswirkung auf die Spätromantik
HEINRICH VON KLEIST (*1777 Frankfurt an der Oder † 1811 Wannsee am Berlin)
29
diese wurden nicht so begeister aufgenommen wie Hesperus,
heute werden sie aber geschetzt
-
er ist auf die Welt gekommen als Sohn eines Präussischen Majors
-
er wurde später auch Offizier, er hatte ein Regiment in Potzdam, er wurde früh Leutnant
-
er entwickelte eine Abneigung gegen das Militär und hat den Dienst 1799 quittiert
-
er studierte Naturwissenschaften, Kulturgeschichte in Frankfurt
verfasste selbt viele Texte
-
er beschäftigte sich mit den Philosophen des 18.Jh. - am meisten Kant
-
er reiste viel - vor allem mit seiner Schwester Ulrieke, die einen starken Einfluss auf ihn hatte
-
er war in Berlin mit Wilhelmine von Zeuge verlobt
er wollte beweisen, das er sich um eine Frau
kümmern kann
-
sein Vorbild war Rousseau
-
er wollte in Einverständniss mit der Natur leben, also löste er die Verlobung und wollte Bauer werden
-
er lass Kants philosophische Schriften - daraus erfolgt die Kantkrise nach dem er gelesen hat, dass
die objektive Wahrheit in der Welt nicht zu finden ist (das war er 25 Jahre alt - fing an zu schreiben)
-
erst danach hat er mit der literarischen Dichtung angefangen
-
Kleist ist heute einer der bedeutenster Dramatiker, Novellist, Essayist
-
im Zentrum seiner Werke steht der Konlfikt Individuum vs. Pflicht
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seine Werke sind inovative Leistungen
-
er beschäftigt sich mit der Identitätsproblematik, die er ästhetisch dargestellt hat
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die ersehnte Harmonie finden wir in seinen Werken aber nicht
-
wichtig ist die Originalität seiner Sprache
es gibt hier viele Paradoxen, sie ist Bildreich, spielt mit
Doppeldeutigkeit und Ironie, er benutz lange Sätze
-
1811 hat er mit seiner Lebensgefährtin Henriette Vogel Selbstmord begannen
DRAMEN
Tragödie Die Familie Schroffenstein
hier thematisiert er den Konflikt zwischen Individuum und der gesselschaftlichen Ordnung
er wurde hier inspiriert von Shakespeares Romeo und Julia
Motiv der verfeindeten Familien
Kants Einfluss ist merkbar
Tragödie Penthesilea 1808
inspiriert von antiken Tragödien von Euripideas
in Vordergrund steht die Hauptfigur - die Amazonen Königin
sie muss sich entscheiden zwischen der Liebe zu Achilles und dem Gesetz ihres Volkes
das Werk enden in einem Bluttbad Penthesilea tötet Achilles und begeht Selbstmord
hier beschreibt Kleist gefühle, die man nicht behärschen kann und die Grausamkeiten der Welt
Kleist kehrte sich von der humaner Antike ab(Klassik) und wand sich der Leidenschaft(Romantik) zu
Sprache wird hier zum Ausdruck der Gefühle benutzt
Komödie Das Kätchen von Heilbron oder die Feuerprobe
poetisches Drama aus dem MA
wird als Gegenstück zu Penthesilea angesehen
viele Rätsel, Feuerprobe
die starke Angezogenheit, Bessesenheit von der Hauptfigur Kätchen and den Grafen
am Ende stellt sich heraus, dass sie die verscholene Tochter des Grafen ist
am Ende werden sie glücklich Vereint = romantische Motive
andere romantische Motive - MA, Ritter, Waldeinsamkeit, märchenhafte Elemente
Lustspiel Der zerbrochene Krug
Frage der Gerechtigkeit, Rechtsempfinden
analytische Dramentechnik = erst am Ende klärt sich alles auf (analytisches Drama)
diese analytische Dramentechnik bringt es näher zu Volktümlicher Komik
von Goethe aufgeführt - das wurde ein Misserfolg, es war sehr langatmig, langeweilig
die Hauptfigur Dorfrichter Adam ermittelt gegen sich selbst = Komik
es gibt hier Anspielungen auf die Bibel
entstand als Resultat eines Wettbewerbs
Amphitryon
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Adaptation von Moliers Komödie = es ist ine Lustspiel
Übernahne der griechischen Saga (Zeus kommt als Adler zu Alkmene)
Kleist hat hier Moliers Komödie fast wörtlich übernommen
Verwirrung des Gefühls
Zusammenführung von Schein und Sein
LYRIK
-
hauptsächlich politische Lyrik
-
1809 Sammlung Katechismus des Deutschen
HISTORISCHE THEMEN
Drama Die Hermannsschlacht
politische Situation seiner Zeit beschrieben
Napoleonische Kriege die Aufforderung des kampfes gegen Napoleon
kampf des Cheruskerfürsten hermann gegen die römische Besatzung
Drama Der Prinz von Homburg
diese zwei wurden von Ludiwg Tieck ert nach Kleists Tod veröofenlticht
Dramenfragment Robert Guiskard
Tragödie - nur eine Fragment
Kleist wollte Geothe und Schiller in der dramatischen Kunst übertreffen
er weollte die Antike mit Shakespeare verbinden
ERZÄHLUNGEN - PROSA
als Dramatiker war Kleist nicht sehr erfolgreich, seine Erzählungen hatten mehr Interesse geweckt
Kliests Erzählungen sin voll von inneren Dramatik, deswegen sind seine Novellen sehr populär
siene Erzählungen waren sehr erfolgreich auch wegen den Themen, die er gewählt hat
er hat 2 Bände herausgegeben
Erzählungen I. und II.
Themen:
-
Konflikte zwischen Idee und Wirklichkeit
-
Individuum und sein Schiksaal
-
Gefühl und die Suche nach Wahrheit
-
verzweifelte Menschen stehen im Vordergrund
Novelle Michael Kohlhaas
bedeutenste Novelle im Deutschen überhaupt
zwischen 1786 und 1832 entstanden also Klassik und Romantik
1799 geschrieben, 1808 gedrück, 1810 erschien das 1.Band von Erzählungen
es geht um eine Rechtstreit
Naturrecht (positives Recht = das angeborene Recht des Menschen zur Freiheit) vs. Staatsrecht
Kleist hat die Spannung gut gesteigert
die Szenische Handlung findet am Marktplatz und Tronkenburg statt
Kleist bedient sich der Gespräche, Bibelzitate, altertümlicher Ton, Archaismen
romantische Symbole = Pferde, Kaplel mit Wahrsagung (Dingsymbol)
romatnische Elemente = MA, Gefühle, Kampf des Individuum gegen Gesselschaft, Wahrsagerin
in Berichtform = der Chronikstil wie bei Martin Luther wird benutzt genaue Angaben von Ort, Zeit
der autkroialer Erzähler wird benutz allwissend, greifft in die handlung ein, urteilt subjektiv
Kleist benutzt sehr lange Sätze zusammengesetzte Sätze = Hypotaxen
viele Verben unterstützen die Geschwindigkeit der Handlung
es gibt eine historische Grundlage verschieden Interpretationen einer Realen Geschichte
Kleist wollte den Eindrück erwecken, dass die Geschichte von Michael Kohlhaas wahr sei
z.B. Michael Kohlhaas trifft martin Luther, es gibt den Prinz von meisen, Kurfürsten von Sachsen
Famileinverhältnisse und Vetternwirtschaft wird beschrieben
Das Erdbeben von Chili
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am Hintergrund der Franzözischen Revolution
eine Krise wird dargestellt
Problematik des Konflikts Individuum vs. Gesselschaft, die durch ein Erdbeben aufgehoben wird
das Ende ist Negativ
Die Marquise von O.
sie wurde in Ohnmacht vergewaltigt, weiss aber nicht, wer es war (ein russischer Offizier)
Vater / Tochter Konflikt
am Ende verzeit sie ihrem Vergewaltiger
zeigt wie der Krieg die Menschen verändern kann
zeigt wie Frauen von Männer behandelt werden
Kleist parodiert die bürgerliche Gesselschaft, ihre harten Regeln und Sitten
die Leser haben es negativ aufgenommen
THEORETIK
Theoretischer Aufsatz Über das Mationettentheater
theoretisch-poetiologische Fragen werden hier erleutert
durch ein Gespräche will er den paradiesischen Zustand erklären
durch diesen Aufsatz kann man besser seine Werke verstehen
der Mensch als lebende Marionette Marionette ist ein Symbol für die Menschen, deren Schöpfung
Zusammenhang mit romantischer Triade:
1.Harmonie
2.Verwirrugn - Disharmonie
3.Viedererlangung der Harmonie
Schriften von Kant
die Wahrheit ist nicht findbar „Sapere Aude“
alles mit Vernunft lösen, aufklären
ZEITSCHRIFTEN
-
herausgegeben Phöbus und Berliner Abendblätter
-
in Vorbereitung war auch Germania - aber wegen finanziellen Problemen musste er davon ablassen
-
dank seine Zeitschriften konnte er seine Werke drücken lassen
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33
dämonische Natur
Schicksalhafte Wanderungen, Begegnugen mit dem Teufel
Gesellschaftskritik + Satire
Die Gränze zwischen dem Wunderbaren
und Wirklichen ist nicht zu sehen
Konflikt zwischen der inneren und
der äußeren Welt
BERLINER ROMANTIKER (Hoffmann, Eichendorf, Chamisso)
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–> realistische Schilderung
der Welt
–> Ablehnung der
romantischen Epoche
JOSEPH FREIHERR VON EICHENDORFF
- seine ersten Gedichte:
Nachtigallen (1808)
Sehnsucht (1819)
- er schrieb gesellschaftskritische Romane
die waren nicht so erfolgreich wie die Novellen:
Ahnung und Gegenwart (1815)
Dichter und ihre Gesellen (1834)
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ADALBERT VON CHAMISSO
-
er war griechischer Herkunft, später nach Berlin gekommen
-
bekannt wurde er durch seine politische und sozialkritische Lyrik
-
er hat Balladen und Gediche in Gedichtssammlungen veröfentlicht
VORMÄRZ 1818 - 1845
Als Vormärz wird der historische Zeitabschnitt zwischen dem Ende des Wiener Kongresses 1815 bzw.
der Julirevolution in Frankreich 1830 und der Märzrevolution von 1848/49 bezeichnet. Die Literatur des
Vormärz wird auch unter Biedermeier/Vormärz behandelt.
-
das Charakteristische dieser Zeit war eine Verenderung von Europa nach dem Wiener Kongress
-
es war eine Zeit des Umbruch, der Verenderung, der neuen Wellen
-
die Autoren haben sich für die Politik interessiert und für die sozial-gesellschaftliche Situation
-
Briefe, Reiseberichte, politische Gedichte, Journalismus
36
Zur Epocheneinteilung
Hinsichtlich der Literatur der Zeit von 1815 bis 1848 kann man verschiedene Strömungen unterscheiden.
Am deutlichsten lassen sich die politisch engagierte Literatur des Vormärz und das scheinbar idyllische
Biedermeier herausstellen. Friedrich Sengle hat mit seinem dreibändigen Werk "Biedermeierzeit" die
Gemeinsamkeiten dieser Literaturrichtungen betont. Nach seiner Beobachtung reagierten alle Autoren auf
die Herausforderung der Modernisierung, entweder indem sie sich der neuen Zeit öffneten und sich sozial
und politisch engagierten, oder indem sie moderne Entwicklungen ängstlich abwehrten und traditionelle
Werte betonten.
Die Bezeichnung der Epoche ist noch immer schwankend. Sengles "Biedermeierzeit" setzte sich nicht
durch, weil der Begriff einseitig ist, die Alternative "Restaurationsepoche" ist uneindeutig, weil es
politische Restauration auch in anderen Zeiten gegeben hat. Die Bezeichnung Biedermeier/Vormärz
benennt die Hauptströmungen der Epoche und deutet die Spannweite der literarischen Traditionen an.
Literarischer Vormärz in Deutschland
Der Begriff des Vormärz ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für die oppositionelle bis revolutionäre
politische Literatur der Jahrzehnte vor der deutschen Märzrevolution von 1848. Der Beginn dieser
Literaturepoche ist umstritten; einige setzen ihn bei 1815 (Wiener Kongress) an, andere bei 1819
(Karlsbader Beschlüsse), 1830 (Juli-Revolution) oder 1840 (Rheinkrise). Der Vormärz, der politische
Veränderungen in Deutschland anstrebte und eine Verbesserung der Lebensumstände erhoffte, stand im
Gegensatz zur Literatur des konservativen, restaurativen und politisch resignierten Biedermeiers.
37
Wichtige Genres des Vormärz sind der Brief, der Reisebericht und das politische Gedicht. Das Junge
Deutschland, dessen Veröffentlichungen 1835 durch den Frankfurter Bundestag verboten wurden, ist die
vielleicht wichtigste Autorengruppe dieser Zeit. Die Vertreter dieser Strömung wollten das politische
Bewusstsein des Bürgertums erreichen und forderten eine engagierte Literatur, die sich an der
gesellschaftlichen Wirklichkeit orientierte. Ihre Abkehr von den Idealen der literarischen Klassik fand
Ausdruck in Heinrich Heines Wortschöpfung vom Ende der Kunstperiode. Die Hauptvertreter des Jungen
Deutschland waren Karl Gutzkow, Heinrich Laube, Theodor Mundt und Ludolf Wienbarg.
Während sich die Jungdeutschen, deren literarisch-politische Wirksamkeit in der Mitte der 30er-Jahre
ihren Höhepunkt erreichte, vor allem verschiedener Formen der Prosa bedienten und eigene Zeitschriften
gründeten, versuchten die eher in den 40er Jahren agierenden Vormärzdichter primär durch engagierte
Lyrik für den Fortschritt zu wirken. Zu den wichtigsten Autoren dieser Richtung zählen August Heinrich
Hoffmann von Fallersleben, Ferdinand Freiligrath (Ca ira, Neue politische und soziale Gedichte) und
Georg Herwegh (Gedichte eines Lebendigen). In diesem Zusammenhang sind auch zu erwähnen Robert
Eduard Prutz und Georg Weerth (Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben, Leben und
Taten des berühmten Ritters Schnapphanski), der von der marxistisch orientierten Literaturwissenschaft
gern als erster „Dichter des deutschen Proletariats“ apostrophiert wurde.
Neben diesen Gruppen sind verschiedene einzelne Autoren und Autorinnen zu nennen, die zu
unterschiedlichen Zeiten auf ihre Weise Anteil an den fortschrittlichen und vorrevolutionären Tendenzen
der Vormärzliteratur hatten. Ludwig Börne mit seinem kritischen Journalismus (Briefe aus Paris) hatte
für die Jungdeutschen eine Vorbild- und Vorreiterfunktion.
Zur Literatur des Vormärz zählt man auch das Werk Georg Büchners (Woyzeck, Lenz, Der Hessische
Landbote, Leonce und Lena, Dantons Tod). Er stand zwar zeitweise in Kontakt mit Gutzkow, hielt aber
die Strategie des Jungen Deutschland insgesamt für zu stark am Bürgertum orientiert. Büchner und
Christian Dietrich Grabbe haben jeweils auf ihre besondere Weise der Gattung Drama neue Impulse
gegeben.
Heinrich Heine distanzierte sich mit seinem hohen ästhetischen Anspruch von den Jungdeutschen, teilte
aber weitgehend ihre Gesellschaftskritik. Es war daher kein Zufall, dass der Verbotsbeschluss des
Bundestages gegen die Werke des Jungen Deutschland ihn mit einschloss. Die Vormärzdichter, die er bei
ihrem ersten Auftreten als „Tendenzpoeten“ kritisierte und karikierte, inspirierten ihn in der Folgezeit zu
politischen Zeitgedichten wie Die schlesischen Weber und dem Versepos Deutschland. Ein
Wintermärchen, die zu seinen radikalsten Äußerungen gehören.
Weitere Autoren, die in den Kontext des literarischen Vormärz gehören, sind u.a. Ernst Dronke oder
Adolf Glassbrenner, nicht zu vergessen die in dieser Zeit stärker an die Öffentlichkeit drängenden
Autorinnen, die wie Louise Aston (Meine Emanzipation) oder Fanny Lewald (Einige Gedanken über
Mädchenerziehung) frauenspezifische oder wie Bettina von Arnim (Dies Buch gehört dem König) soziale
Fragen zum Thema machten.
GEORG BÜCHNER
-
er gehört in die Vormärz Literatur
-
er war Einzelgenger
-
erstes Vorbild der realistischen Literatur
-
hat das Soziale mit dem Psychologischen verbunden
-
sein Vater war Arzt
-
er hat sich mit den psychologischen Problemen und Wahnsinn auseinandergesetzt
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So auch im Drama WOYZECK
es gibt viele Rätsel um das Drama, was Büchner damit gemeint haben könnte
er hat hier zum ersten mal das Psychologische mit dem Körperlichem zusammen gezeigt
Büchner hatte eine professionelle Interesse - er hat sich mit Zurechnungsfähigkeit beschäftigt
realler Hintergrund waren zwei Morde
es gibt nur lose Szenen ohne Reihenfolge
ursprünglich gab es einen anderen namen - Woyzeck war Louis
die Ursachen des Geschehenen waren wichtig
Büchner hat nicht Ausdrücke aus seiner Zeit benutzt
der Autor beschäftigt sich mit der Persönlichkeit von Wozyeck
Woyzeck
-
er konnte keinen Ausweg aus seiner Situation finden
-
das Psychologische der Figur spiegelt sich hier wieder
-
die Haluzinationen mit dem Körperlichem verbunden
-
er ist submissiv, passiv
-
er ist sich bewusst dessen, dass er den anderen unterlegen ist
Der Arzt
-
ohne Etik
er hat Experimente an den Patienten druchgeführt
-
eine negative Figur
beobachtet Woyzeck aber hilft ihm nicht
-
Woyzeck konnte sich gegen ihn nicht wehren
Marie
-
sie ist die aktive, die führende Kraft in der Beziehung
-
Woyzeck ist submissiv, sie ist die stärkere in der Beziehung
-
sie geht fremd mit dem Tamburinmajor
-
der Tamburinmajor ist Woyzeck überlegen (intelektuell und körperlich) -Woyzeck weiss das
Georg Büchner (*1813 Großherzogtum Hessen † 1837 Zürich)
Er war ein deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär.
Zum November 1833 wechselte Georg Büchner an die Universität in Gießen, da maximal zwei Jahre
Studium im Ausland (außerhalb von Hessen-Darmstadt) erlaubt waren. Hier im Großherzogtum Hessen
erlebte er unmittelbar die Schikanen der Obrigkeit und die Gewalt im Staat. Von nun an konnte er die
Vorgänge nicht mehr aus nüchterner Distanz beobachten.
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Aus dieser Zeit sind große gesundheitliche Probleme von Büchner überliefert. Es bedrückte ihn nicht nur
die Trennung von seiner Geliebten, sondern ihm missfiel die gesamte Situation. Im Vergleich zu
Straßburg hatten ihm die Lehrer in Gießen nichts zu bieten. Zwar lehrte Justus Liebig hier Chemie, doch
Büchner interessierte sich nur für Philosophie und Medizin. Später wurde einer von Büchners Gießener
Dozenten Vorbild für den Doktor in Woyzeck, den man sich dümmer und grausamer kaum vorstellen
kann.
Flucht nach Straßburg
1835 verfasste er nach eigenen Angaben innerhalb von fünf Wochen Dantons Tod und schickte das
Manuskript an Karl Gutzkow mit der Bitte um rasche Veröffentlichung. Er brauchte Geld für die geplante
Flucht. Dantons Tod beschreibt das Scheitern der Französischen Revolution. Im Gegensatz zum
historischen Danton, der aufgrund taktischer Fehler scheiterte, erkennt der literarische Danton von Beginn
an die Sinnlosigkeit seines Unternehmens. Nachdem Büchner einer Vorladung des Friedberger
Untersuchungsrichters nicht Folge leistete, wurde er steckbrieflich gesucht. Am 9. März floh er über
Weißenburg nach Straßburg. Das Geld hatte er aber nicht aus den Einnahmen von Dantons Tod, da die
Untersuchungen sich schon vor dem Abschluss des Vertrages zuspitzten. Im letzten Moment hatte sich
Büchner seiner Mutter anvertraut, die ihm Geld gab. Nach Büchners Flucht brach sein Vater zwar jeden
Kontakt zu ihm ab, erlaubte aber der Mutter, Büchner weiter mit Geld zu unterstützen.
Dantons Tod wurde Ende Juli veröffentlicht. Noch in diesem Sommer übersetzte er zwei Dramen: Victor
Hugos Lucretia Borgia und Maria Tudor. Im Herbst beschäftigte er sich mit der Erzählung Lenz, in der
die seelischen Leiden des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz dargestellt werden.
Im Winter 1835 widmete er sich wieder der Wissenschaft. Er erforschte das Nervensystem der Fische und
vollendete im folgenden Jahr seine Dissertation Abhandlung über das Nervensystem der Barbe. Im
Frühjahr stellte er die Arbeit in mehreren Lesungen der Gesellschaft für Naturwissenschaft in Straßburg
vor. Daraufhin wurde er als Mitglied aufgenommen und die Arbeit wurde von der Gesellschaft
veröffentlicht. In diesem Frühjahr entstand auch sein Lustspiel Leonce und Lena, mit dem er an einem
Wettbewerb der Cotta'schen Verlagsbuchhandlung teilnehmen wollte. Er verpasste jedoch den
Einsendeschluss und erhielt das Manuskript ungelesen zurück.
Werke
Der Hessische Landbote, 1834 – zusammen mit Friedrich Ludwig Weidig (Flugschrift)
Dantons Tod, 1835 (Drama)
Lenz, 1835 (Erzählung)
Leonce und Lena, 1836 (Lustspiel)
Woyzeck, 1837 (Fragment)
Pietro Aretino - Das Drama über Pietro Aretino ist verschollen.
Übersetzungen
o
Lucretia Borgia, 1835 (Übersetzung des Dramas von Victor Hugo)
o
Maria Tudor, 1835 (Übersetzung des Dramas von Victor Hugo)
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JUNGES DEUTSCHLAND
41
BIEDERMEIER 1815 - 1845 (A.v.Droste Hülshoff, E.Möricke, J.Gotthelf)
-
unpolitische Literatur = B. als kultureller historischer Begriff
-
Autoren waren konservativ, haben konservativ gedacht
-
in den Werken werden Ideale bevorzugt
-
das Sittengesetz, das Objektive und das Göttliche steht im Vordergrund
-
die Autoren haben auf politische Ereignisse mit Rezignation reagiert - politische Unendschlossenheit
-
sie waren zurückhaltend vor der Politik
-
eine Rückwendung zum privaten, Familieren, Religiösen ist zu sehen
-
in Vordergrund steht die Anspruchlosigkeit
der Mensch drängt sich nicht in der Vordergrund
-
der Goldweg
das mittleere Maß ist für sie wichtig
-
typisch ist die Vorliebe für das Detail, für die Kleinigkeiten
Der Name B. wurde seit Mittle des 19.Jh. geprägt, zuerst hatte er eine negative Bedeutung. Er ist
entstanden druch einene Artikel in der Zeitschrift von Adolf Kußmaul „Fliegende Blätter“, der
Geschichten unter dem Pseudonym B. herausgab. Der B. sollte eine Dorfschulmeister sein, der für die
Zeitschrift schreibt.
Bis 1869 wurde B. mit „AI“ geschrieben, erst später mit „EI“.
1847 erschien ein Gedicht, dass symbolische für den ganzen B. steht - hier wird die Doppelmoral und
die Spießigkeit der darmaligen Zeit zum Ausdruck gebracht.
Erst nach 1900 hat man den B. im neutralen Sinne aufgefasst.
Der Begriff wird auf die ganze Kultur der Häusligkeit, auf die Betonung des Privaten übertragen.
Nicht nur in Literatur, sondern auch Architektur, Möbelkultur benutzt.
Das Bürgertum hat so eine eigene Kutlur und Kunst entwickelt.
Der B. war die Dichtung der Nachromantischen Generation - inspiert von der Romantik.
Im Vordergrund war das Private, das idyllische Heim, die Familie war wichtig. Es gab eine Ordnung in
der Familie
das wurde in den Gedichten und den epischen Werken zu Ausdruck gebracht.
Z.B. Stifter hat in dem Roman Nachsommer die Gefühle der Zeit zum Ausdruck gebracht.
Typisch für diesen Still ist die Einfachheit, Zweckmäßigkeit, gerade Linien, die detailierte Beschreibung
von Gegenständen, Innenräumen (Möbel, Garten).
Als Gattungen bevorzugt werden verschiedene Kallendär, Almanache, literarische Beilagen in den
Zeitschriften.
Autoren schreiben in der nachromantischen Tradition. Das gemeinsame Thema ist Natur, anders war die
Beschreibung von Einzelerscheinungen, Details (Altagsgegenstände). Blumen, Pflanzen detailiert
beschrieben = Phänomene der Natur. Dei Autoren konzentrieren sich auf die Familie, Heimat und
Religion. Die musikalische und harmonische Idylle steht im Voredergrund. Musik spielt eine grosse
Rolle. Das Leben von einfachen Menschen wird gezeigt - Handwerker, Bauer. Die Handlung findet in
einem engen Raum statt, die Helden bleiben zu hause, die Innenräume werden oft beschrieben. Die
Lanschaftschilderungen sind immer unpolitisch, realistischer als in der Romantik und immer sehr
detailliert. Die Sprache hat einen leisen, melancholischen Ton.
ANETTE VON DROSTE HÜLSHOFF
42
-
sie stammte aus westphällischen Adel - das hat auch ihre Literatur geprägt
-
in ihren Werken ist das Konservative zu sehen
-
sie hat nie geheiratet, sie konnte sich nicht entscheiden zwischen zwei Männern
daraus entstand
ein Konflikt in der Familier
das hat auch ihre lyrischen Werke inspiriert
-
sie hat sich emanzipier und mehrere Gedichte geschrieben inspirert von ihrer familieren Situation
-
sie hat immer das getann, was ihre Framilie wollte aber sie wurde auch von ihnen unterstützt
-
ihr wurde es ermöglicht andere Autoren kenennzulernen (Büchner, Gebrüder Grimm)
-
trotzdem ist sie aber eine konservative Autorin, sie führe ein Einzelleben, abseits bei der Familie
Was ihre Gedichte geprägt hat:
-
Spannung
-
Konflikt zwischen Anspruch und Hingabe
-
das Irdische kämpft genen das Himmlische
hier bringt sie ihre tiefe Religiösität zum Audruck,
voraus sie auch ihre Kraft schöpfte
-
sie hat sich mit dem Glauben kritisch beschäftigt = sie suchte nach Gott
Ihre Vorbilde waren:
-
Goethe
-
Klopstock
-
die Volksmärchen von den Gebrüdern Grimm - hat sie auch kennengelernt, sie waren eine Quelle
Ihre Jungwerke:
-
Dramen
-
Gedichte
-
Ritterspiele - sieht in ihrem Schreiben eine Möglichkeit der Flucht aus der Provinzialität = sie hat
sich eingeengt gefühlt
LYRIK:
Ihre 1.Gedichtssammlung - Lieder auf Sonn- und Festtage
-
war in Zyklen eingeteilt
-
im Vordergrund steht das Gefühl der Zerissenheit des Menschen zwischen augeklärtem Bewusstsein
und der Religiösität
Ihre 2.Gedichtssammlung - Gedichte 1844
Ihre 3.Gedichtssammlung - Letzte Gaben 1860
in der 2. und 3. GS geht es um Bekenntniss und Tendenzlyrik
z.B. Zyklen „Zeitbilder“
immer härscht die konservative haltung vor verbunden mit der Religiösität der Autorin
die Vorliebe für Natur ist sichtbar
in der Natur lauern verschieden Gefahren (z.B. wie im „Der Knabe im Moor“)
das Detail hat eine grosse Rolle gespielt
sie hat mit Lautmalerischen und Rhytmysierenden Elementen gespielt
Zeitkritische Gedichtszyklen:
Zeitbilder - Naturlyrik, allegorische und reflexive Gedichte
Heidenbilder - Prinzip der Stillmischung, reflexive, rhetorische und allegorische Züge,
wichtig ist die Selbsaussprache
PROSA - ERZÄHLENDE WERKE
43
-
ihre Epischen Werke waren ein Mailenstein in der Realistischen Erzählkunst
Novelle Die Judenbuche 1842
soziale Kritik der Gesellschaft
die Frage des Rechts wird angesprochen
es geht um die Viederherstellung der gestörten sittlichen Ordnung
die Unglückzahl 28
in Vortsetzungen in literarischen Zeitschriften erschienen
beschreibt Schickaslhafte Verstrickung eines Menschen in einem Mord
schildert den Selbstmord des Tätter
sie stattet einen ganz einfachen Mörder mit psychologischen Zügen aus sie zeigt seine Innenwelt
es geht um Sünde und Vergeltung
psychologische Novelle, Kriminalnovelle
die Handlung ist schleierhaft
es gibt hier Elemente der Kriminalgeschichte und 7 Wendepunkte der Handlung gut beschrieben
EDUARD MÖRICKE
44
-
wurde als 8. Kind geboren
-
er hat Teologie studiert
er wollte wirklich Pfarrer werden
-
er war sehr kränklich aber auch ein Hypochonder
-
er ist in Pension gegangen mit 39 Jahre, später nahm er Lehrerstellen an
-
er hatte ein Verhältniss zu der geheimnissvollen Frau Maria Meyer - sie stand unter dem Einfluss
einer Sekte, sie war ein Medium
-
auf ihr basiert die Figur der Zigeunerrin = die Umherschfeifende in seinem Peregrina Zyklus
-
er hat sehr lange mit Mutter und Schwester zusammen gelebt - die Schwäster war gegen seine Frau
-
er hat schöne Verse geschrieben
-
seine Lyrik ist gekennzeichnet durch die Betrachung des Alltäglichen und die Vorliebe zum Detail
-
er hat sich der Mikroskopischen Beobachtung bedient
-
er war ein Sammler (Versteinerungen, alltägliche Gegenstände gesammelt)
LYRIK:
Gedichtszyklus Peregrina
Gedichtssammlung Gedichte 1838
am Anfang ist noch der Einfluss der romatnik zu spüren
später mehr der B.
die Vorliebe für Harmonie und Ausgeglichenheit ist sichtbar
Humor ist wichtig
formell erinern siene Gedichte an die Volksliede (auch von Goethe)
Balladen Schön Rohtraut
Spöttische Gedichte Alles mit Maß - drücken das Gefühl der B. Zeit aus
Dinggedichte Auf einer Lampe - alltägliche Gegenstände, die ihr eigenes Leben leben
Naturgedichte:
Über dem Übergang von Nacht und Tag - Dämerung
Im Frühling
Der Septembermorgen
Fast ein programmatisches Gedicht Verbogenheit 1835 (in ruhe leben)
PROSA:
45
Roman - Jugendwerk Maler Nolten. Novelle in zwei Teilen
er hat das ganze Leben lang gearbeitet and der Darstellung der Gefärdung des Künstlers
Maler Nolten verstrick sich in die Schicksale von 3 Frauen:
a) Agnes, die Tochter siener Pflägeeltern
b) Gräfin Constanze
c) geheimnisswolle Zigeunerin Elisabeth
am Ende sterben sie alle - eine Krankheit führt zum Tode
Romantische Merkmalen:
- Todessehnsucht
- Burgmine
- Monschein
- Seelenleben wird dargestellt
das Neue, was anders war:
- mehrere Zeitebenen
- merhere Ebenen der Perspektive
Novelle Mozart auf der Reise nach Prag
Höhepunkt seiner Arbeit
zum 100. Geburtstag von Mozart geschireben
das Schlusselerlebniss in der Novelle ist die Oper Don Giovanni
in der Figur von Mozart hat er die zwei Grundmöglichkeiten der Kunst dargestellt:
a) die harmonisierende, gesellschaftsfördende Funktion
b) die Vereinsamung des Künstlers, auch seine finanziellen Probleme
JEREMIAS GOTTHELF alias
ALBERT BITZIUS
46
ÖSTERREICHISCHE AUTOREN DES BIEDERMEIER (Stifter, Grillpanzer)
ADALBERT STIFTER
-
in Oberplan (Horní Planá) in der Tsechischen Republik geboren
-
er war ein Maler und ein Schriftsteller und auch ein Pädagoge
-
er war unglücklich verliebt, deshalb gab er sich dem Alkoholismus hin
-
er hat das Studium abgebrochen
-
er hat Selbstmord begangen
47
Seine literarischen Werke:
Verbundenheit mit seiner Heimat
Humanismus
Tradition des deutschen Idealismus
seine Vorbilde waren Goethe, Schiller, Jean Paul
Darstellung der Beziehung von Mensch und Natur
PROSA - ERZÄHLENDE WERKE:
Prosaarbeit Julius 1829 - deutliches Vorbild war hier Jean Paul
Erst nach 1834 schreibt er seine eigenständigen Werke:
Novelle Condor
er beschrieb Themen der darmaligen Zeit (z.B. die Balonfahrt)
diese Novelle ist erschienen in seiner Sammlung von Novellen und Erzählungen
es sind 13 Novellen und Erzählungen - darunter auch:
„Der Bergkristall“
„Das Haiderdorf“ (Hochgebrge, Wüsten)
in allen drein beschreibt er die bedrohende Natur
„Der Hagestolz“
Novelle Der Hochwald
dadurch wurde er berühmt
hier wird der Krieg dargestellt
Not
Schuld
zerstörung der sittlichen Ordnung
Novelle Abdias
ähnlichkeit mit dem biblischen Hiob
3 Teile:
a) Mutter
b) Gattin
c) Tochter
am Ende hat Abdias alles verloren
Erzählung Brigitta 1844
sehr idyllische Darstellung der Ungarischen Pustenlandschaft
die leideschaftslose Liebe wird dargestellt
Novelle im Still des Biedermeier
einfache, klare Sprache, übersichtlicher Satzbau
psychologische Entwicklung der Hauptheldin
Darstellung einer selbständigen, aktiven Frau
das ruhige Verhältnis und der Verzicht in der Beziehung spielen eine Rolle
die Handlung verläuft in der Privatsphäre keinen politischen Themen
das Innere ist wichtig Wiederspruch zwischen der inneren Schönheit und dem äußeren Aussehen
Sammlung Bunte Steine
In der Sammlung Bunte Steine fasste Adalbert Stifter die Erzählungen Granit, Kalkstein, Turmalin,
Bergkristall, Katzensilber und Bergmilch zusammen. Sie erschien 1853 in zwei Bänden. Die Vorrede
Stifters und die Einleitung stammen beide aus 1852.
Die Erzählungen entwickeln sich langsam, zeichnen sich durch Naturschilderungen und Wiederholungen
aus und haben oft (in den Binnenerzählungen) märchenhafte Züge.
Stifter meint in der Vorrede, dass seine Kritiker, die ihm vorwerfen, nur das Kleine und Unbedeutende zu
achten, bei ihm offene Türen einrennen. Auch in Bunte Steine wird von der anschwellenden "Milch im
Töpfchen der armen Frau" schreiben. Es wirkt dieselbe Kraft wie in der Lava des feuerspeienden Bergs.
48
Ausführlich erläutert Stifter in dieser Vorrede seine Ansichten zum "sanften Gesetz", er nennt es auch das
"Rechts- und Sittengesetz".
Bemerkenswert ist die Bemerkung zum Unbeobachtbaren in der Natur. Sie erweist Stifter als
wissenschaftlichen Realisten
in der Vorrede formulier er das SANFTE GESETZ
dieses prägt sein ganzes Werk
wichtig für den Menschen ist das Kleine, das Unbedeutende
wichtig für das Leben sind die Alltagssachen
er wurde kritisier wegen der Darstellung der Landschaft und nicht der Figuren
Friedrich Nietze galt als sein Bewunderer
Hauptwerk - Roman Der Nachsommer
dieser wurde zum grösten Bildungsroman des 19.Jh.
Darstellung des idealisierten Weges des jungen Menschen zwischen Jugend und Erwachsenenalter
Darstellung eines einzelnen Menschen
er zeigt hier das Private des Menschen
Das Thema der Bildung steht im Vordergrung
es geht hier um klassische Bildung wie bei den Volksmärchen von Goethe
Stifter spricht von der s.g. Herzensbildung
die Bildungsreise spielt hier eine grosse Rolle
die Figuren bekommen erst seht spät einen Namen
zunächst werden die Figuren durch ihre Funktion beschrieben (Vater, Freund)
die Hauptfiguren sind: Heinrich Drendorf (der held, sien Freund Risack (der Lehrer)
Idealisiserung der Liebesauffassung
Symbol der Rose
keine grossen Gefühle werden dargestellt
sichtbar ist die Nähe zum Detail, zum dem Kleinen, Alltäglichen
Grosser historischer Roman Witiko
der wichtigster historische Roman des Realismus
hier stellt Stiffter seine Utopie eines christlichen Staates gegenüber dem Chaos der Revolution1848
Ausgangspunkt ist Witikos Haus - eine Burg, die der Held erbauen liess mitte des 12.Jh. in Böhmen
Witiko ist eine historische Figur
Stifter hat für dieses Werk aufühlrich das MA und Böhmen studiert
der Bildungsgedanke ist hier im Vordergrung
die Bildung wird hier vom Einzelnen auf das Volk übertragen
FRANZ GRILLPARZER
-
sein Schaffen wurzelt im Josephinismus und theatralischen Barocktradition
-
sien Vorbild war Calderon
DRAMA
Sein 1. Bühnenwerk Ahnfrau
es ist ein Schicksaalsdrama
der Mensch hat keinen freien Wille, er ist dem Schickaal ausgeliefert
49
wegen dieser Haltung wurde Grillpanzer schaft kritisiert
das hat ihn sehr entteuscht, aber er hat sich weiter auf Antike und Böhmerische Themen orientiert
typische Darstellung des Helden
die Helden täuschen etwas for
die Figuren sind mehr durch Mimik und Gestik charakterisiert, weil sie mit den Worten teuschen
Gedanke, dass sich Menschen mit ihnren Leben nicht zufrieden geben
Suche nach dem Sinn des Lebens
Die Böhmische Geschichte wird dargestellt in dem Werk Königs Otokars Glück und Ende
Drama Ein träuer Diener seines Herrn
in diesen beiden Werken steht im Vordergrund die Darstellung der Psychologie von
Herscherpersönlichkeiten
am Anfang ist die Persönlichkeit anders (charismatisch) als am Ende (Schwächlinge)
Dramas aus dem Nachlass:
Der Bruderzwist im Hause Habsburg (Geschichtsdrama)
Libuscha (Trauerspiel)
Die Judin von Toledo (historisches Trauerspiel)
Lustspiel Wehe dem der lügt
PROSA
Erzählungen:
Der arme Spielmann
Das Kloster bei Sendomir
WIENER VOLKSTHATER
-
einerseits als die Österreichische Theaterform im 18. und 19.Jh. verstanden
-
andereseits die Institution des Theaters
Es sind also die neuen Volkstadttheater entstanden. Volkstücke wurden hier aufgeführt.
Merkmale:
Vermischung des Dialekts mit Hochpsrache
die Figuren sind Handwerker, Verträter der bürgerlichen Schicht
zahlreiche musikalische Einlagen
50
die Stücke haben märchenhafte Züge
komische Figuren, die das Einverständniss zwischen Publikum und Schauspielern schaffen
Themen:
des Alltags
oft mit Komischen, satirischen Mekrmalen ausgestattet
GATTUNGEN:
a) die Zauberstücke - Zaubermärchen, Zauberpossen (frašky), Gespensterstücke
b) die Besserungsstücke - es geht um die Erlösung des Menschen aus dem Bann des zauberhaften
c) Parodien - die heiteren Inhalte werden behandelt
d) Travestien - im Vorderugrund sind die ernsthaften Ereignisse
e) Lokalpossen - im Vordergrund steht das Kleinbürgertum, seine Sorgen und Schicksale
ENTWICKLUNG:
Die Anfägne gab es im 16.Jh. im MA. Vorbilder waren die Englischen und Italienischen Gruppen. Die
Schauspeiler spielten Werke von Lieblingsautoren, sie zogen von Land zu Land. Vorbild war Paris und
ihr Theater. Höhepunkg des WVT in der Zeit des Wiener Kongresses 1815 - 1830.
GRÜNDER:
Joseph Anton Stranitzki - er ist der berümtester Verträter, der Schöpfer der Hanswurstiade
VERTRETER:
Ferdinand Reimund
Johann Nepomuk Nestroy (auch noch heute in Wien gespielt)
FERDINAND REIMUND
-
er wollte echter Dichter werden, er hatte hohe Ansprüche an die Kunst
-
vor allem siene Zauberpossen sind berühmt
-
er hat Dialekt mit Hochpsrache verbunden
-
er war Schriftsteller und Schauspieler an derm Vorstadttheater Leopoldstadt
-
er starb mit 46 Jahre - ein vielleicht tollwütiger Hund biss ihn, er gerit in Panik und erschoss sich
-
die Figuren bei Reimund benutzen Humor als Ventil für die Ängste der Menschen
Drama Der Alpenkönig und der Menschenfeind
ein Besserungstück
Dopplegengermotiv tritt auf - dadurch versucht er hinzuweisen auf die Schwächen des Menschen
51
Hauptfigur ist der Menschenfiend - ein Gutsherr, der an Hypochondrie leidet und die Menschen hasst
im Vordergrund steht die Unaustehligkeit des Menschen
JOHANN NEPOMUK
NESTROY
-
er schrieb Werke explizit für das WVT, für das Pulikum des WVT
-
seine Stücke berühren mehrere Quelen aus der Franzözischen und Englsichen Literatur
-
typisch sind die Lokalcharaktere
-
oft im Wiener Dialekt geschrieben
-
er hat die Misstände der Gesselschaft aufgedeckt
-
er ist viel kritischer als Reimund
Drama Freiheit für Krähinke
hier kritisiert er scharf die aktuellen politischem und soziallen Ereignisse
er kritisiert die Metternich Era - Polizeistaat, Zensur
er umgeht das durch das s.g. Stehgreifspiel - also nicht offene Kritik, sondern Improvisation
REALISMUS - DIE GRUNDLAGEN DES REALISMUS
POLITISCHE SITUATION:
Die politische Situation in 1848 / 1849 ist sehr aufgewühlt. Die Bürglerliche Revolution brachte eine
Liberarisierung, aber sie scheiterte.
Positiv war das Ende des Metternich Regimes - daraus erfolgte die Locherung der Zensur
Es sind Jahre des Aufkommens der Arbeiterschicht.
Dies wird aber nicht in den Literarischen Werken dargestellt.
1847 wird das Manifest der Kommunistischen Partei verfasst.
GEISTIGE GRUNDLAGEN
:
52
Was die Philosophie angeht, in der 2. Hälfte des 19.Jh. sind keine neuen philosophischen Richtungen
entstanden, nut die Ergebnisse von früher haben an Wirksammkeit gewonnen.
Die Natur ist nicht mehr als Bedrohung angesehen.
Die Psychologie als eine selbständige Disziplin hat sich von der Philosophie getrennt.
Franzözischer Philosoph August Comte war der Begründer der Soziologie, des soziologischen
Positivismus. Er hat gesat, war das positiv gegebene, das Empirische ist - also für die anderen leben.
Deutschen Prhilosoph Friedrich Feuerbach hat Religionskritik ausgeübt. Er sagte, dass das Wesen des
Christentums nicht vereinbar sei mit der Naturwisschschaft. In seinem Werk „Antropologie“ (Lehre von
Menschen) hat er die Zeitfragen erörtert.
Neu ist der Sensualismus. Der Mensch wird als Sinneswesen anerkannt. Das hat viele Autoren Geprägt
(z.B. Keller). Es gilt die These, dass der Mensch Gott nach seiner Art bildete und nicht umgekehrt.
Der Materialismus tritt verstärkt auf in der 2. Hälfte des 19.Jh. Der materialischer Materialismus leugnet
Gott und freien Willen. Hirzu gehört z.B. Lüdwig Büchner.
Die philosophischen Grundlagen und der Materialismus haben auch die Literatur beeinflusst.
Gedanken des Weltschmerzes haben die Autoren geprägt.
ARTUR SCHOPNEHAUER (*1788 † 1860)
„Die Welt als Wille und Wostellung“ - er hat hier pessimistische Gedanken formuliert.
Vor allem seine letzten Werke sind konkret verständlich im diesen Sinne.
Er ist der Begründer des literarischen Pessimismus. Laut ihm ist die Welt eine Höllle, die Menschen
werden hier bloss gequält aber sind gleichzeitg auch die Teufel dort. Sie werden eogisitisch und
grausam durch die Qualen.
Den Pessimismus hat der in der Verbindung mit den Asiatischen Religionen gesehen.
Er war Ateist, er hat das zeitalter ohne Gott eingeführt.
FRIEDRICH NIETZCHE
Er wurde auch durch den Materialismus beienflusst, aber er war kein Pessimist.
Er hat versucht den Nihilismus zu überwinden.
Sein populärstes Werk ist „Also sprach Zarathrustra“ = die Visionen eines zukünftigen Menschen.
Er hatte Merkmale von Naturalismus - Ateismus, Triebstruktur des Menschen.
BEGRIFF REALISMUS
Einerseits als Stillmerkmal verwendet, in vielen Werken auch in MA.
In der Literaturtheorie spricht man über den Begriff Realismus im 19.Jh.
Der Realismus als Literarische Strömung 1848 - 1890 bezeichnet, die Jahre nach 1875 = später
Realismus.
Die Realisten waren keine so grossen Theoretiker wie die Romantiker. Hier wurde mehr die subjektive
Meinung über die Kunstanschaung zum Audruck gebracht.
Ihre Absicht war es, die zeitgenossische Welt darstellen.
Wichtig ist, wie sie das machten - es handelte sich um keine photographische Darstellung, nicht so
genau wie die Welt war, sie wollten das Wesentliche, das typische der Menschen und der Dinge
erfassen, sie wollte das Gültige darstellen.
53
Sie haben gehobene Sprache verwendet, die poetische Sprache im Deutschen
darus erfolgte der
poetische Realismus in Deutschland.
Die Realisten gingen von Idealismus aus, aber wolten die Welt so darstellen, wie sie sie interpretierten
daraus erfolte ihre Interpretierung der Welt.
Die Realisten haben betimmte Themen ausgeschlossen - Prostitution, Alkohosimus, menschlisches
Elend. Diese Themen kammen erste später im Naturalismus vor.
BÜRGERLICHER REALISMUS:
-
die Figuren, die dort auftreten, sind Vertreter der mittleren Schicht (Ärzte, Juristen)
-
das Bürgertun war der Träger der literarichen Charaktere und Figuren
DEBATTE ÜBER REALISMUS:
Die Debatte über den Realismus ist nicht so wie im Romantismus. Die Autoren haben sich nicht so
gekannt, sie waren mehr distanzier. Es gab nicht solche literarischen Gruppierungen und
Kommunikation zwischen den Schriftstellern.
Die Debatte wurde nur in literarischen Zeitschriften geführt:
Der Grenzbote 1968-1870 = Kulturelle ZS, der berühmteste Verträter des Realismus der dort schrieb
war Julian Schmid
Das deutsche Museum
Blätter für literarische Unterhaltung
THEORETIKER DES REALISMUS:
Theodor Fischer
Robert Prutz
Gustav Freytag - hat sich über die Novelle geäusert
DAS PROGRAMM DES REALISMUS:
Das Programm war ein Aufsatz von Theodor Fontane „Unsere lyrische und epische Poesie“.
Hier hat er die Grundgedanken des poestischen rEalismus formuliert.
THEMEN DES REALISMUS:
Die Themen beziehn sich nicht mehr auf Politik, Gesselschaft. Es ist mehr die Erzählprosa, wo der
Mittlere Weg des Menschen gezeigt wird. Also nicht mehr der Ausnahmezustand, sonder die
Durchsnitzmenschen werden dargestellt.
Die Menschen sprechen eine einfache, volkstümliche Sprache.
54
BÜRGERLICHER REALISMUS
-
Deutschland hat sich wirtschaftlich sehr entwickelt
-
der BR ist typisch für Deutschland
-
der Begriff stammt von Schelling – von ihm hat das Otto Ludwig übernomen und das literarische
Programm formuliert
-
Charaktere haben sich im Bürgertum eingesiedelt
-
Philosophie von Feuerbach – Mensch ist dem Menschen Gott
-
Religionskritik – Diesseitsorientierung
-
späterer Realismus – Pessimismus, Fatalismus
GATTUNGEN DES REALISMUS
Erzählende Dichtung:
-
Romane (Balzac)
55
Motive:
Darstellung des Lebens auf dem Lande (im Naturalismus war es schon das Proletariat und die Stadt)
historische Stoffe
soziale Themen
nationale Einheit
das Innenleben der Figuren – psychologischer Realismus
keine direkte Kritik an herschenden Verhältnissen
Spiegel der Bürgerlichen Gesselschaft
-
vor allem die Novellen aus dem Deutschen sind weltberühmt (Humor gehört dazu)
Romantypen:
Entwicklungsroman
Bildungsroman
die Dorfgeschichte
historischer Roman
Zeitroman (z.B. Gustav Freytag - „Das Soll und Haben“)
Figuren in den Romanen:
Handwerker
Pfarer
kaufleute
Beamte
Landwirte
Lyrik des Realismus:
-
fast alle Autroren von Romanen haben auch Lyrik geschrieben, also nicht nur Epik
-
im Vordergrund sind geistig existenzielle Fragen
Lyriktypen:
viele Autorenbriefe
Tagebrűcher
Aufsätze darüber (z.B. Theodor Fischer - „Lyrisches Subjekt als Brennpunkt des Realismus“)
Drama des Realismus:
-
Philosophe Hegel hat sich mit dem Wesen des Drama bescheftigt
grösste Kunst
-
Schopenhauer
die Objektive Gattung der Poesie
-
Nietzsche
Einfluss Wagners Musik auf die Tragödie
-
in den theoretischen Werken wurde das zeitgenoschische vorgeschoben
Friedrich Hebbel - Aufsatz „Mein Wort über das Drama“
-
nannte die wichtigsten Quellen des Dramas
-
das Drama verbindet soziale, philosophische und historische Elemente
Gustav Freytag - Aufsatz „Über die Technik des Dramas“
-
diser Aufsatz wurde als eine Artikel in den literairschne Zeitschirften veröffentlicht
AUTOREN IN ALLGEMEINEN
Nur 2 Autoren arbeiteten freiberüflich:
Wilhelm Raabe - „Die Kronik der Sperlingsgasse“ - er wurde berümt und musste nicht arbeiten
Konrad Ferdinand Meyer - er hatte genug Geld von der Familie
Andere Autoren hatten alle bürgerliche Berufe. Daraus erfolg auch die Auseinandersetzung mit den
bürgerlichn Berufen in den literarischen werken.
VERTRÄTER DES POETISCHEN REALISMUS
THEODOR STORM
-
wichtig war die Stadt Husum für sein Werk
-
unerfülte Liebschaften in der Lyrik dargestellt
56
-
in den meisten seiner Novellen handelt es sich um den Kampf von dem einsamen Menschen mit
dem Schicksaal
-
seine Gestalten sind oft schwermütig (die Dämmerung entspricht der Seele)
PROSA
Novelle Immensee 1851
ein älterer Herr erriniert sich an seine Jugend und Kinhdehit
es gibt eine unerfüllte Jugendliebe
nach Jahre treffen sich dei beide weider
der Autor wollte damit das Höchste der Poesie leisten
Novelle Pole Poppensäter
ein Gegensat zwischen Kunstlerschicksaal und bürgerlichen Existenz
die Verbindung von der Kinderphase mit der Erwachsenenphase - der Übergang von Kind zu Alten
Bekannteste Novelle Der Schimmelreiter
3 Erzählebenen
durch Rahmenhandlung ausgestattet + Binnengeschiten
dargestellt wird der kampf des Menschen mit der Natur
der Kampr gegen den Aberglauben
LYRIK
Gedichtssammlung Gedichte
-
es gabe 7 Auflagen zu seinen Lebzeiten
-
Haupthemen sind die Jahreszeiten, Stadt Husum, seine Errinerungen
THEODOR FONTANE (*1819 † 1898)
-
Eltern stammen aus Frankreich, Vater war Apotheker
-
er hat auch zum Apotheker studiert + Jurnalistik
-
er schrieb jurnalistische Texte, arbeitete als Reporten in London
-
erst nadc 1844 erlangte er als Schriftsteller Anerkennung
-
er arbeitete als Theaterkritiker für die Vossische Zeitung
57
-
in den 50.Jahren arbeitete er als poltiische Korespondent
-
typisch für ihn ist, dass er das positive England Bild relativisiert hat
-
er widmete sich auch der Reise Literatur - diese spielt eine gorsse Rolle in deiser Zeit seit Heine
-
er schrieb Bücher über Reisen nach Orient und nach Europa - dadurch erlange er grosse
Aufmerksamkeit
-
diese Reisebeschriebungen erschienen zu erst in Zeitschriften, erst in den 60.Jahre in Buchformat
Reisegeschichte „Wanderungen durch die Mark Brandenbur“
-
er hat in den 30.Jahre angefangen zu schreiben - zu erst lyrische Gedichte (sentimentale
Naturgedichte) in der Tradition der Spätromantik, später an die Tradition der politische Lyrik
angekonpft (Vormärz)
-
er hat in dem Literarischen Verein „Tunnel über der Spree“ die Literatur diskutiert
-
er hat viele Balladen geschrieben - sie sind gekenzeichnet durch den psychologischen Eingriff in das
Geschehene
-
er schreibt mit sehr stimmungsgeladener Atmosphere Gedicht Archiblad Douglas
-
für die epischen Texte sind diese Mekrmale typisch:
Humor
Ironie
Zuspitzung auf die Pointe
-
er war ein scharfsinniger Beobachter der Preußischen Gesselschaft
-
auch z.B. Thomas Mann hat sich für Fontane interessiert - er bezeichnete seine Dichtung als grosse
gesselschaftliche Dichtung
Zu den späten Balladen gehört Brücke am Tag
beschriebt hier ein Eisenbahn Unglück
kampf des Menschn für die Technik in Konflikt mit der naturgewalt, gegen die er nicht ankämpfen
kann
PROSA
Seine bakanntesten Romane sind erst nach seinem 60.Lebensjahr erschienen.
Der 1. Roman erschien 1878 Vor dem Sturm
Erhebung Preußens und die Kriege 1812-1830
Stoff gefunden an Wanderungen
es sind mehr Einzelbilder
die Figuren charakterisierun sich durch ihr Sprächen
die Natur bildet eine Kulisse
Fontane war sehr gut in Charakterisiern der Figuren - sie kommen aus gleichen Gesselschaftsschichten, aber
unterscheiden sich durch die Sprache. Die Figuren sprächen in seinen Romanen im Konversationston, wir können
sie bei Gesselschaftlichen Angelegenheiten beobachten
dadurch entsteht die Gesselschaftskritik.
Interessant werden die weiblichen Figuren charakterisiert - sie sind fast immer auf der Suche nach der
Selbstfindung.
Er beschreibt meistens die Berliner Gesselschaft.
Die Hauptfiguren sind offt Offiziere, Beamte, Adelige und Bürger.
In Ihren Gesprächen geht es um Liebe, Ehre, Besitz.
Deutlich wird die Vereinsahmung des Menschen in der Gesselschaft.
Fontane benannte viele tabuisierten Themen - Sexualität, Standesmoral.
Fontane verwendet den auktorialen Erzähler.
Seine Romane sind voll von Humor und Ironie.
Grosse Gesselschaftsromane:
Der 1. Roman war L´Adultera
die Hauptfigur kommt aus dem Adel = melanie von Straaten
sie ist die einzige in Fontanes Werken, die ihr Schicksaal in die eigennen hände nimmt
durch die Gespräche wird ide Situation in der Berliner Gesselschaft sichtbar
58
Roman Irrungen Wirrungen
Motiv der unstandsgemäßener Liebe
ein Adelige verlibt sich in eine Bürgerliche Lene, sie trennen sich aber und finden akzeptabel Partner
aus deren Stand
im Vordergrund steht, dass die Menschen nicht frei über ihren Partner entscheiden können
dadurch entsteht eine Kritik der Gesselschaftlichen Konventionen
Roman Frau Jenny Treibel
zwei grossbürgerliche Familien werden dargestellt
die zentrale Position nimmt das Burgertum ein
im Vordergrund steht das Gesselschaftsleben von dem Grossbürgertum, der versucht den Adel zu
immitieren
das wird hier kritisiert
auch der hang zum Künstlerischen wird kritisiert (Bürger als Künstler = Kritik)
Roman Der Stechlin 1891
Geschichte eines Aristokraten Dubslav von Stechlin
Dubslav wird hier als feiner und gebildeter Mensch dargestellt - der Adel wird nicht sehr kritisiert
WILHELM RAABE (*1831 †1910)
-
bekannt durch Gesselschaftskritische Erzählungen
-
er war der Sohn eines Beamten aus der Kleinstadt
-
er hat kein Abitur gemach, konnte aber trotzdem studieren - Filologie
-
er schrieb viele literarische Werke = 86 - grosse Romane, Novellen, Unterhaltungsliteratur
(er schrieb für Familienblätter)
59
Er hatte grossen Erfolg mit seinen 1.Roman Kronik der Sperlingsgasse
Gegensätze das Alte vs. das Neue
die Indrustrialisierung (typisch für diese Zeit)
eine kritische Darstellung der Industrialisierung auf kosten der Natur
wichtig war ein Darstelungsprinzip mit Humor, trotzdem aber biterste Kritik
Er wurde berühmt für die Einführung der reallen Charaktere - die sind im Vordergrund. Er hält aber
Abstand zu dem, wählt die auktoriale Erzählerpserpsektive. Das ist typisch für die poestische Realistien -
sie sind objektiv, sie zeigen nicht ihre meinung in den Romanen.
In seinen Frühwerekn ist der Biedermeier Einfluss zu spüren.
Später in der Stuttgarter Periode 1826-1870, nach 1870 hat er sich den sozialen Fragen der Zeit
gewidmet.
Er thematisierte die Folgen der Industiralisierung, Wachstum der Städte - das waren schon Themen der
späteren zeit, im Naturalismus.
Eins von seinen berühmtesten Werken ist Der Hungerpastor
geschrieben in der Nachfolge der grossen Bildungsromane des 18.Jh.
ein Entwicklungsroman innerhalb der Bürgertums
er zeigt die Welt des Bürgertums
wirtschaftliche Macht skrupellose, leere Individuen
er kritisiert die Unterschiede zwischen der Klassen Reiche und Arme
der Held entwickelt sich psychologisch, kognitiv, religiös
der Autor zeigt hier 2 Lebenswege
die 1.Hauptfigur ist Hans Unwirsch, der Sohn eines Schuster
die 2.hauptfigur ist Jude Freudenstein = der Antiheld, eine berechnende dämonische Kreatur
im Vordergrund steht der positive Held Hungerpastor = Hunger nach Freiheit, Wahrheit, er kommt zu
einer wirklichen Reife, bekomt eine Pfare am Ostsee
Bildungsromane:
Abud Telfan
Schüdderump
Bedeutenster Roman Der Stopfkuchen - eine See- und Mordgeschichte
es ist eine doppelte Erzählung
die Rahmenhanlung erzählt von einer Schifsreise nach Afrika
+ es gibt eine mündliche Erzählung des Titelheldens
im Vordergrund steht ein Detektiv Motiv
die Hauptfrage ist, wer den Fiehanlder Fieban vor Jahren ermordet hat
GOTTFRIED KELLER
Gottfried Keller (*1819 Zürich † 1890 Zürich) war ein Schweizer Dichter und Politiker. Keller begann
eine Künstlerlaufbahn als Landschaftsmaler, wandte sich im Vormärz zur politischen Lyrik und beschloss
sein Leben als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Von 1861
bis 1876 bekleidete er das Amt des Staatsschreibers der Republik Zürich. Seine bekanntesten Werke sind
60
der Roman Der grüne Heinrich und der Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla. Keller gilt als Meister
der Novellendichtung und als einer der bedeutendsten Erzähler des bürgerlichen Realismus.
CONRAD FERDINAND MEYER (*1825 Zürich † 1898 Kilchberg bei Zürich)
Er war ein Schweizer Dichter des Realismus, der insbesondere historische Novellen, Romane und Lyrik
verfasst hat. Er gehört mit Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf zu den bedeutendsten
deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts.
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Sein literarischer Erfolg begann 1872, als er als 46-Jähriger den Gedichtzyklus Huttens letzte Tage
veröffentlichte. In den folgenden Jahren erschienen historische Romane und Novellen fast im
Jahresrhythmus, und als Der Heilige vom renommierten Herausgeber Julius Rodenberg als Vorabdruck in
die Deutsche Rundschau aufgenommen wurde, war Meyers Ruf als hervorragender Erzähler etabliert.
1880 wurde er zum Ehrendoktor ernannt.
Conrad Ferdinand Meyers Werke sind durch einen hintergründigen Humor gekennzeichnet. Es ist
bemerkenswert, dass als „Hintergrund-“ oder „Nebenfiguren“ in einer Art Rahmenhandlung häufig
prominente Personen fungieren, etwa der Schwedenkönig (in „Gustav Adolfs Page“) oder Ludwig XIV
(in „Die Leiden eines Knaben“) oder Dante Alighieri (in „Die Hochzeit des Mönchs“, s.u.). Dabei setzt
der Dichter voraus, dass der Leser über die Bedeutung dieser „Nebenpersonen“ informiert ist. Manchmal
ergeben sich in dieser Hinsicht aber auch Überraschungen. Rahmenhandlung und Binnenhandlung sind
jedenfalls kunstvoll miteinander verschränkt.
Werke
Prosa
Das Amulett, Novelle, 1873
Jürg Jenatsch, Roman, 1876
Der Schuß von der Kanzel, Novelle, 1878
Der Heilige, Novelle, 1880
Plautus im Nonnenkloster, Novelle, 1882
Gustav Adolfs Page, Novelle, 1882
Das Leiden eines Knaben, Novelle, 1883
Die Hochzeit des Mönchs, Novelle, 1884
Die Richterin, Novelle, 1885
Die Versuchung des Pescara, Novelle, 1887
Angela Borgia, Novelle, 1891
Versepen
Huttens letzte Tage, 1872 (über den Humanisten Ulrich von Hutten)
Lyrik
Zwanzig Balladen von einem Schweizer, 1864
Gedichte, 1882
o
o
o
o
FRIEDRICH HEBBEL (*1813 Wesselburen, Dithmarschen † 1863 Wien)
Er war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.
Dank eines Stipendiums zieht er 1836 nach Heidelberg, ist zwischenzeitlich Gasthörer bei juristischen
Vorlesungen, gleichzeitig aber vollkommen verarmt. Hier lernt er auch Emil Rousseau kennen. Im
September beginnt er einen Fußmarsch über Straßburg, Stuttgart und Tübingen nach München, wo er
beim Tischlermeister Anton Schwarz unterkommt, welcher wohl Vorbild für die Figur des
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„Tischlermeisters Anton“ in Maria Magdalena werden sollte. Er besuchte auch Vorlesungen von Joseph
Görres, einem Anhänger der demokratischen Bewegung.
In Wien, wo Hebbel von nun an bis zu seinem Tod lebte, ehelichte er 1846 die Burgschauspielerin
Christine Enghaus (eigentlich Engehausen) mit der er den Sohn Emil (1846-1847) sowie die Tochter
Christine („Titi“) (1847-1922) hatte. Die Heirat brachte ihm gesicherten materiellen Wohlstand, so dass
er sich ungestört seiner literarischen Produktion widmen konnte. Er schrieb vor allem Dramen, u.a.
Agnes Bernauer, Gyges und sein Ring sowie Die Nibelungen. Sein größter Erfolg bis heute aber blieb
das 1843 entstandene Drama Maria Magdalena. In Wien erhielt Hebbel öffentliche Anerkennung für
sein Werk und wurde schließlich als erster mit dem neu geschaffenen Schillerpreis ausgezeichnet.
Werke
Genoveva, 1841 (siehe auch Genoveva von Brabant)
Der Diamant, 1841
Maria Magdalena, 1843
Anna, 1847
Trauerspiel in Sizilien, 1847
Julia und König Peter, 1847
Der Schneidermeister Nepomuk Schlägel auf der Freudenjagd, 1847
Herr Haidvogel und seine Familie, 1848
Schnock, 1848
Der Moloch, 1849-1850
Agnes Bernauer, 1851
Aufzeichnungen aus meinem Leben, 1854
Gyges und sein Ring, 1854
Mutter und Kind, 1857
Die Nibelungen, 1861
Demetrius, unvollendetes Drama
Requiem Seele vergiß sie nicht (o.D.) (siehe auch Ferdinand Heinrich Thieriot, Max Reger)
Treue Liebe
Tagebücher (enthalten viele Aphorismen)
Der Heideknabe
NATURALISMUS 1880 - 1900
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im Vordergrund steht die Industriele Gesselschaft im Unterschied zu Realität
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die Darstellung der sozialen Fragen steht im Vordergrund, die Verwissenschaftlichung der Kunst
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kommt erst spät auf, erst in den 80.jahre des 19.Jh.
das hängt auch mit der ökonomischen
Entwicklung Deutschlands zusammen
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die Darstellung der Grossstadt kommt erst später
vor allem Berlin wird als eine Art Baustelle
gezeigt
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zum Gegenstand der Literatur wurden die Fragen der Zeit
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Darstellung der Armut, des Elends, der Verwahrlosung, die unglücklichen Ehen, Generationskonflikte
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all das wurde als eine Art Provokation empfunden von den offiziellen Darstellern (Keiser+Polizeichef)
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Ziel war die Revolution der Literatur
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die Zentren waren Berlin (radikal) und München
in Berlin war es die Gruppe um die Brüder
Heinrich und Julius Hart
Wissenschaftliche Grundlage:
Bahnbrechend für den Naturalismus ware die Werke von Charles Darwin „Die Entstehung der Arten“
und „Von der Abstammung des Menschen“. Darwins Evolutionslehre war eine Art Herausvorderung
für die Kirche. Von Darwin haben die Naturalisten die biologische Bestimmtheit des Menschen
übernommen.
Zoologe und Filologe Ernst Haeckl wird im Werk von Hauptman Erwähnt. In dem Drama „Einsame
Menschen“ komt eine Regieanmerkung vor, dass auf der Bühne ein Bild von Darwin und Haeckl stehen
soll.
Hippolyte Taine hat das Darwinische System auf die Literaturwissenschaft übertragen. In seinen Werk
„Englische Literatur“ hat er Rasse, Sphäre, Zeitpunkt herausgearbeitet. Er sagte, dass der Mensch
zum Koordinatensystem gehört und kann das nicht ändern.
Literarische Vorbilde:
Emil Zola = ungeschminkte Darstellung der Häusligkeit, Brutalität, Armut. Die Naturalisten waren
fasziniert von der strängen wissenschaftlichen Methode.
Zola gründete die ästhetik des Schreibens
Soziologie, Medizin, Natuwissenschaften sollten in den
Literarischen Werken vorhanden sein.
Henrik Ibsen lebte zwischen 1875 bis 1891 in München. Hier hat er die Dramen insziniert „Gespänster“,
„Nora“ von dem Verein von Naturalisten „Freie Bühne“.
Im Vordergrund steht die Zerstörung der bürgerlichen Familie und die Macht des Geldes.
In Russland waren es Tolstoj und Dostojevskij die den Naturalismus beeinflusst haben.
Dostojevskijs Drama „macht der Finsterniss“ kommt in Hauptmans Werk „Vor Sonnenaufgang“ vor.
In Russland wurde das Leid dargestellt, die Werke sind mit mystischen Verklärungne ausgestatten.
LYRIK DES NATURALISMUS 1885
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1885 ist die Antologie des Naturalismus erschienen „Moderne Dichtercharaktere“
herausgegeben von Wilhelm Arent
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Formal - von der Gründerzeit - Raabe, Keller
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das Alte war angegriffen, das Neue war noch nicht so deutlich
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die Gesetze zwischen Armut und Reichtun
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ARNO HOLZ
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Heine war sein Vorbild
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Vordergrund der ersten Gedichte war die Suche nach dem Sprachlichen Ausdruck
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Gedichtszyklus Phantasus = Konflikt Wirklichkeit vs. Traumwelt des Poeten
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zusammen mit Johannes Schlf hat er die Srpache revolutionisiert
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es gab viele neuschöpfungen in den literarischen Werken
Grossstadt Darstellung vs. die neuen
Farben und Töne
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er benutzte eigenwillige Zeichensetzung, graphische Darstellung der Gedichte, lange + kurze Sätze
FRIEDRICHSHAGENER KREIS
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kleines Dorf neben Berlin
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der Wiederspruch im Naturalismus
die Grossstadt wird beschrieben und gleichzeitig sind die
Autoren angewidert davon
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die Autoren kehren zurück in die Dörfe, hier treffen sie sich und tauschen sich aus über die Literatur
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auch Gerhard Hauptmann lebte am Dorfe Elkner neben Berlin
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es ist eine Verbindung von Autoren, Philosophen, Naturwissenschaftlern die diskutiert haben, sie
haben über die zeitlichen Probleme gesprochen
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dazu gehören Hauptmann, Gebrüder Hart, Richard Demmel, Wedekind
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Verhältniss der Naturalisten gegen über den Frauen war interressant
sie jagten den Frauen Angst
ein durch ihre Wildheit, Derbheit
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nur Hauptmann hat gur und reich geheiratet, andere hatten wenig Geld
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PROSAISCHE WERKE DES NATURALISMUS
Es gabe eine Zusammenarbeit von Arno Holz (sprachiche Mittel) und Johannes Schlaf (lieferte Stoff)
bis 1892, danach haben sie sich zersritten.
Prosaskizze Pappa Hamlet
hier brechen sie radikal mit der bissherigen Erzählkunst
es gibt keine Einleitung
der Leser wird gleich in die Situation eingebracht
es dreht sich alles um das Boheme-Millieu
es geht um den erfolglosen Schauspeiler niels Thienwebel er träumt von einer Hamlet Rolle
er lebt mit Frau Amalie und Sohn sehr arm
hier wird gezeigt die Zerstörung der Beziehung durch Hass, Zorn, Geldmangel
auch sexuelle Exzesse werden gezeigt die Triebhafte Struktur im Naturalismus
die hauptfigur endet im Wahnsinn, ermordet den eigenen Sohn, weil er die ganze nacht hustet und
wird tot aufgefunden
Der deutsche Naturalismus hatte Erfolg mit den Kurzgeschichten.
Dazugehört z.B. die Novelle Bahnwärter Thiel von GERHARD HAUPTMANN.
DAS DRAMA DES NATURALISMUS
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um das Jahr 1890 ist das Theater die Hauptvermittlungsmöglichkeit der darmaligen Situation
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die Theatergruppe „Freie Bühne“ inszenierte zeitgemäße Stücke
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diese Theatergruppe hatte 900 Mittglieder, aber keine Frauen
aber trotzdem haben viele Frauen
auch erfolgreich geschrieben, z.B. Clara Vielbig, Elsa Bernstein
GERHARD HAUPTMANN.
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der Bekannteste und begabtester Vertreter des Dramas im Naturalismus war
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er kamm erst spät zum Naturalismus.
Sein berühmtes Drama Vor Sonnenaufgang
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hier hat er das ganze naturalistische dargestellt
Armut, Elend, Ausbeutung, menschliches handeln in Abhängigkeit von Millieu und Erbgut,
biologische Determinanz des Menschen
die Problematik des Alkoholismus in der Familie - zu erst nur eine, dann allen in der Familie
es geht hier um eine reichte Familie Krause - sie siend bürgerlich, wurden reich durch Kohlenfunde
dann stürzt die Familie aber ab die hauptfigur Loth (Vater) beginnt zu trinken, die Tochter wird
auch Alokoholkrank, die einzige gesunde ist Helene
Loth verliebt sich in Helene, verlässt sie aber, sie bringt sich anschliesend um
in diesen Werk wird der Alkoholismus bei den Reichen, Wohlhabenden Familien gezeigt
Sein Kollektivdrama Die Weber
beschrieben wird die Situation der Schlessischen Weber auch Heine hat sie thematisiert
im Vordergrund steht das Elend der Weber
es ist im Sinne des Konsequenten Naturalismus geschrieben Arno Holz formulierte die Gedanken
die photographischen Mittel der Wirklichkeit
jedes Mittel aufzuzeichnen, z.B. ausführliche Regieanweisungen
die Sprache ist wichtig - der Dialekt
es wurde verfasst in der reinen Dialektfassung - aber so war das Drama nicht gut verständlich
das Volk war die dramatische Figur
die Mimik und die Gestik war wichtig
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