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19. storočie - prednášky podrobne - Mikulášová - part II (dokončené)

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BIEDERMEIER 1815 - 1845 (A.v.Droste Hülshoff, E.Möricke, J.Gotthelf)

-

unpolitische Literatur = B. als kultureller historischer Begriff

-

Autoren waren konservativ, haben konservativ gedacht

-

in den Werken werden Ideale bevorzugt

-

das Sittengesetz, das Objektive und das Göttliche steht im Vordergrund

-

die Autoren haben auf politische Ereignisse mit Rezignation reagiert - politische Unendschlossenheit

-

sie waren zurückhaltend vor der Politik

-

eine Rückwendung zum privaten, Familieren, Religiösen ist zu sehen

-

in Vordergrund steht die Anspruchlosigkeit

 der Mensch drängt sich nicht in der Vordergrund

-

der Goldweg

 das mittleere Maß ist für sie wichtig

-

typisch ist die Vorliebe für das Detail, für die Kleinigkeiten

Der Name B. wurde seit Mittle des 19.Jh. geprägt, zuerst hatte er eine negative Bedeutung. Er ist
entstanden druch einene Artikel in der Zeitschrift von Adolf Kußmaul „Fliegende Blätter“, der
Geschichten unter dem Pseudonym B. herausgab. Der B. sollte eine Dorfschulmeister sein, der für die
Zeitschrift schreibt.

Bis 1869 wurde B. mit „AI“ geschrieben, erst später mit „EI“.
1847 erschien ein Gedicht, dass symbolische für den ganzen B. steht - hier wird die Doppelmoral und
die Spießigkeit der darmaligen Zeit zum Ausdruck gebracht.
Erst nach 1900 hat man den B. im neutralen Sinne aufgefasst.
Der Begriff wird auf die ganze Kultur der Häusligkeit, auf die Betonung des Privaten übertragen.
Nicht nur in Literatur, sondern auch Architektur, Möbelkultur benutzt.
Das Bürgertum hat so eine eigene Kutlur und Kunst entwickelt.

Der B. war die Dichtung der Nachromantischen Generation - inspiert von der Romantik.
Im Vordergrund war das Private, das idyllische Heim, die Familie war wichtig. Es gab eine Ordnung in
der Familie

 das wurde in den Gedichten und den epischen Werken zu Ausdruck gebracht.

Z.B. Stifter hat in dem Roman Nachsommer die Gefühle der Zeit zum Ausdruck gebracht.

Typisch für diesen Still ist die Einfachheit, Zweckmäßigkeit, gerade Linien, die detailierte Beschreibung
von Gegenständen, Innenräumen (Möbel, Garten).

Als Gattungen bevorzugt werden verschiedene Kallendär, Almanache, literarische Beilagen in den
Zeitschriften.

Autoren schreiben in der nachromantischen Tradition. Das gemeinsame Thema ist Natur, anders war die
Beschreibung von Einzelerscheinungen, Details (Altagsgegenstände). Blumen, Pflanzen detailiert
beschrieben = Phänomene der Natur. Dei Autoren konzentrieren sich auf die Familie, Heimat und
Religion. Die musikalische und harmonische Idylle steht im Voredergrund. Musik spielt eine grosse
Rolle. Das Leben von einfachen Menschen wird gezeigt - Handwerker, Bauer. Die Handlung findet in
einem engen Raum statt, die Helden bleiben zu hause, die Innenräume werden oft beschrieben. Die
Lanschaftschilderungen sind immer unpolitisch, realistischer als in der Romantik und immer sehr
detailliert. Die Sprache hat einen leisen, melancholischen Ton.

ANETTE VON DROSTE HÜLSHOFF

42

-

sie stammte aus westphällischen Adel - das hat auch ihre Literatur geprägt

-

in ihren Werken ist das Konservative zu sehen

-

sie hat nie geheiratet, sie konnte sich nicht entscheiden zwischen zwei Männern

 daraus entstand

ein Konflikt in der Familier

 das hat auch ihre lyrischen Werke inspiriert

-

sie hat sich emanzipier und mehrere Gedichte geschrieben inspirert von ihrer familieren Situation

-

sie hat immer das getann, was ihre Framilie wollte aber sie wurde auch von ihnen unterstützt

-

ihr wurde es ermöglicht andere Autoren kenennzulernen (Büchner, Gebrüder Grimm)

-

trotzdem ist sie aber eine konservative Autorin, sie führe ein Einzelleben, abseits bei der Familie

Was ihre Gedichte geprägt hat:
-

Spannung

-

Konflikt zwischen Anspruch und Hingabe

-

das Irdische kämpft genen das Himmlische

 hier bringt sie ihre tiefe Religiösität zum Audruck,

voraus sie auch ihre Kraft schöpfte

-

sie hat sich mit dem Glauben kritisch beschäftigt = sie suchte nach Gott

Ihre Vorbilde waren:
-

Goethe

-

Klopstock

-

die Volksmärchen von den Gebrüdern Grimm - hat sie auch kennengelernt, sie waren eine Quelle

Ihre Jungwerke:
-

Dramen

-

Gedichte

-

Ritterspiele - sieht in ihrem Schreiben eine Möglichkeit der Flucht aus der Provinzialität = sie hat
sich eingeengt gefühlt

LYRIK:

Ihre 1.Gedichtssammlung - Lieder auf Sonn- und Festtage
-

war in Zyklen eingeteilt

-

im Vordergrund steht das Gefühl der Zerissenheit des Menschen zwischen augeklärtem Bewusstsein
und der Religiösität

Ihre 2.Gedichtssammlung - Gedichte 1844

Ihre 3.Gedichtssammlung - Letzte Gaben 1860

 in der 2. und 3. GS geht es um Bekenntniss und Tendenzlyrik

 z.B. Zyklen „Zeitbilder“

 immer härscht die konservative haltung vor verbunden mit der Religiösität der Autorin

 die Vorliebe für Natur ist sichtbar

 in der Natur lauern verschieden Gefahren (z.B. wie im „Der Knabe im Moor“)

 das Detail hat eine grosse Rolle gespielt

 sie hat mit Lautmalerischen und Rhytmysierenden Elementen gespielt

Zeitkritische Gedichtszyklen:

Zeitbilder - Naturlyrik, allegorische und reflexive Gedichte

Heidenbilder - Prinzip der Stillmischung, reflexive, rhetorische und allegorische Züge,

wichtig ist die Selbsaussprache

PROSA - ERZÄHLENDE WERKE

43

 ihre Epischen Werke waren ein Mailenstein in der Realistischen Erzählkunst

Novelle Die Judenbuche 1842

 soziale Kritik der Gesellschaft
 die Frage des Rechts wird angesprochen
 es geht um die Viederherstellung der gestörten sittlichen Ordnung
 die Unglückzahl 28
 in Vortsetzungen in literarischen Zeitschriften erschienen
 beschreibt Schickaslhafte Verstrickung eines Menschen in einem Mord
 schildert den Selbstmord des Tätter
 sie stattet einen ganz einfachen Mörder mit psychologischen Zügen aus  sie zeigt seine Innenwelt
 es geht um Sünde und Vergeltung
 psychologische Novelle, Kriminalnovelle
 die Handlung ist schleierhaft
 es gibt hier Elemente der Kriminalgeschichte und 7 Wendepunkte der Handlung  gut beschrieben

EDUARD MÖRICKE

44

-

wurde als 8. Kind geboren

-

er hat Teologie studiert

 er wollte wirklich Pfarrer werden

-

er war sehr kränklich aber auch ein Hypochonder

-

er ist in Pension gegangen mit 39 Jahre, später nahm er Lehrerstellen an

-

er hatte ein Verhältniss zu der geheimnissvollen Frau Maria Meyer - sie stand unter dem Einfluss

einer Sekte, sie war ein Medium

-

auf ihr basiert die Figur der Zigeunerrin = die Umherschfeifende in seinem Peregrina Zyklus

-

er hat sehr lange mit Mutter und Schwester zusammen gelebt - die Schwäster war gegen seine Frau

-

er hat schöne Verse geschrieben

-

seine Lyrik ist gekennzeichnet durch die Betrachung des Alltäglichen und die Vorliebe zum Detail

-

er hat sich der Mikroskopischen Beobachtung bedient

-

er war ein Sammler (Versteinerungen, alltägliche Gegenstände gesammelt)

LYRIK:

Gedichtszyklus Peregrina

Gedichtssammlung Gedichte 1838
 am Anfang ist noch der Einfluss der romatnik zu spüren

 später mehr der B.

 die Vorliebe für Harmonie und Ausgeglichenheit ist sichtbar

 Humor ist wichtig

 formell erinern siene Gedichte an die Volksliede (auch von Goethe)

Balladen Schön Rohtraut

Spöttische Gedichte Alles mit Maß - drücken das Gefühl der B. Zeit aus

Dinggedichte Auf einer Lampe - alltägliche Gegenstände, die ihr eigenes Leben leben

Naturgedichte:

Über dem Übergang von Nacht und Tag - Dämerung

Im Frühling

Der Septembermorgen

Fast ein programmatisches Gedicht Verbogenheit 1835 (in ruhe leben)

PROSA:

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Roman - Jugendwerk Maler Nolten. Novelle in zwei Teilen

 er hat das ganze Leben lang gearbeitet and der Darstellung der Gefärdung des Künstlers
 Maler Nolten verstrick sich in die Schicksale von 3 Frauen:

a) Agnes, die Tochter siener Pflägeeltern

b) Gräfin Constanze

c) geheimnisswolle Zigeunerin Elisabeth

 am Ende sterben sie alle - eine Krankheit führt zum Tode
 Romantische Merkmalen:

- Todessehnsucht

- Burgmine

- Monschein

- Seelenleben wird dargestellt

 das Neue, was anders war:

- mehrere Zeitebenen

- merhere Ebenen der Perspektive

Novelle Mozart auf der Reise nach Prag

 Höhepunkt seiner Arbeit
 zum 100. Geburtstag von Mozart geschireben
 das Schlusselerlebniss in der Novelle ist die Oper Don Giovanni
 in der Figur von Mozart hat er die zwei Grundmöglichkeiten der Kunst dargestellt:

a) die harmonisierende, gesellschaftsfördende Funktion

b) die Vereinsamung des Künstlers, auch seine finanziellen Probleme

JEREMIAS GOTTHELF alias

ALBERT BITZIUS

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ÖSTERREICHISCHE AUTOREN DES BIEDERMEIER (Stifter, Grillpanzer)

ADALBERT STIFTER

-

in Oberplan (Horní Planá) in der Tsechischen Republik geboren

-

er war ein Maler und ein Schriftsteller und auch ein Pädagoge

-

er war unglücklich verliebt, deshalb gab er sich dem Alkoholismus hin

-

er hat das Studium abgebrochen

-

er hat Selbstmord begangen

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Seine literarischen Werke:

Verbundenheit mit seiner Heimat

Humanismus

Tradition des deutschen Idealismus

seine Vorbilde waren Goethe, Schiller, Jean Paul

Darstellung der Beziehung von Mensch und Natur

PROSA - ERZÄHLENDE WERKE:

Prosaarbeit Julius 1829 - deutliches Vorbild war hier Jean Paul

Erst nach 1834 schreibt er seine eigenständigen Werke:

Novelle Condor
 er beschrieb Themen der darmaligen Zeit (z.B. die Balonfahrt)

 diese Novelle ist erschienen in seiner Sammlung von Novellen und Erzählungen

 es sind 13 Novellen und Erzählungen - darunter auch:

„Der Bergkristall“
„Das Haiderdorf“
(Hochgebrge, Wüsten)

in allen drein beschreibt er die bedrohende Natur

„Der Hagestolz“

Novelle Der Hochwald
 dadurch wurde er berühmt

 hier wird der Krieg dargestellt

 Not

 Schuld

 zerstörung der sittlichen Ordnung

Novelle Abdias
 ähnlichkeit mit dem biblischen Hiob

 3 Teile:

a) Mutter
b) Gattin
c) Tochter

 am Ende hat Abdias alles verloren

Erzählung Brigitta 1844
 sehr idyllische Darstellung der Ungarischen Pustenlandschaft

 die leideschaftslose Liebe wird dargestellt

 Novelle im Still des Biedermeier

 einfache, klare Sprache, übersichtlicher Satzbau

 psychologische Entwicklung der Hauptheldin

 Darstellung einer selbständigen, aktiven Frau

 das ruhige Verhältnis und der Verzicht in der Beziehung spielen eine Rolle

 die Handlung verläuft in der Privatsphäre  keinen politischen Themen

 das Innere ist wichtig  Wiederspruch zwischen der inneren Schönheit und dem äußeren Aussehen

Sammlung Bunte Steine

In der Sammlung Bunte Steine fasste Adalbert Stifter die Erzählungen Granit, Kalkstein, Turmalin,
Bergkristall, Katzensilber
und Bergmilch zusammen. Sie erschien 1853 in zwei Bänden. Die Vorrede
Stifters und die Einleitung stammen beide aus 1852.
Die Erzählungen entwickeln sich langsam, zeichnen sich durch Naturschilderungen und Wiederholungen
aus und haben oft (in den Binnenerzählungen) märchenhafte Züge.
Stifter meint in der Vorrede, dass seine Kritiker, die ihm vorwerfen, nur das Kleine und Unbedeutende zu
achten, bei ihm offene Türen einrennen. Auch in Bunte Steine wird von der anschwellenden "Milch im
Töpfchen der armen Frau" schreiben. Es wirkt dieselbe Kraft wie in der Lava des feuerspeienden Bergs.

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Ausführlich erläutert Stifter in dieser Vorrede seine Ansichten zum "sanften Gesetz", er nennt es auch das
"Rechts- und Sittengesetz".
Bemerkenswert ist die Bemerkung zum Unbeobachtbaren in der Natur. Sie erweist Stifter als
wissenschaftlichen Realisten

 in der Vorrede formulier er das SANFTE GESETZ

 dieses prägt sein ganzes Werk

 wichtig für den Menschen ist das Kleine, das Unbedeutende

 wichtig für das Leben sind die Alltagssachen

 er wurde kritisier wegen der Darstellung der Landschaft und nicht der Figuren

 Friedrich Nietze galt als sein Bewunderer

Hauptwerk - Roman Der Nachsommer
 dieser wurde zum grösten Bildungsroman des 19.Jh.

 Darstellung des idealisierten Weges des jungen Menschen zwischen Jugend und Erwachsenenalter

 Darstellung eines einzelnen Menschen

 er zeigt hier das Private des Menschen

 Das Thema der Bildung steht im Vordergrung

 es geht hier um klassische Bildung wie bei den Volksmärchen von Goethe

 Stifter spricht von der s.g. Herzensbildung

 die Bildungsreise spielt hier eine grosse Rolle

 die Figuren bekommen erst seht spät einen Namen

 zunächst werden die Figuren durch ihre Funktion beschrieben (Vater, Freund)

 die Hauptfiguren sind: Heinrich Drendorf (der held, sien Freund Risack (der Lehrer)

 Idealisiserung der Liebesauffassung

 Symbol der Rose

 keine grossen Gefühle werden dargestellt

 sichtbar ist die Nähe zum Detail, zum dem Kleinen, Alltäglichen

Grosser historischer Roman Witiko
 der wichtigster historische Roman des Realismus

 hier stellt Stiffter seine Utopie eines christlichen Staates gegenüber dem Chaos der Revolution1848

 Ausgangspunkt ist Witikos Haus - eine Burg, die der Held erbauen liess mitte des 12.Jh. in Böhmen

 Witiko ist eine historische Figur

 Stifter hat für dieses Werk aufühlrich das MA und Böhmen studiert

 der Bildungsgedanke ist hier im Vordergrung

 die Bildung wird hier vom Einzelnen auf das Volk übertragen

FRANZ GRILLPARZER

-

sein Schaffen wurzelt im Josephinismus und theatralischen Barocktradition

-

sien Vorbild war Calderon

DRAMA

Sein 1. Bühnenwerk Ahnfrau
 es ist ein Schicksaalsdrama

 der Mensch hat keinen freien Wille, er ist dem Schickaal ausgeliefert

49

 wegen dieser Haltung wurde Grillpanzer schaft kritisiert

 das hat ihn sehr entteuscht, aber er hat sich weiter auf Antike und Böhmerische Themen orientiert

 typische Darstellung des Helden

 die Helden täuschen etwas for

 die Figuren sind mehr durch Mimik und Gestik charakterisiert, weil sie mit den Worten teuschen

 Gedanke, dass sich Menschen mit ihnren Leben nicht zufrieden geben

 Suche nach dem Sinn des Lebens

Die Böhmische Geschichte wird dargestellt in dem Werk Königs Otokars Glück und Ende

Drama Ein träuer Diener seines Herrn
 in diesen beiden Werken steht im Vordergrund die Darstellung der Psychologie von

Herscherpersönlichkeiten

 am Anfang ist die Persönlichkeit anders (charismatisch) als am Ende (Schwächlinge)

Dramas aus dem Nachlass:

Der Bruderzwist im Hause Habsburg (Geschichtsdrama)

Libuscha (Trauerspiel)

Die Judin von Toledo (historisches Trauerspiel)

Lustspiel Wehe dem der lügt

PROSA

Erzählungen:

Der arme Spielmann

Das Kloster bei Sendomir

WIENER VOLKSTHATER

-

einerseits als die Österreichische Theaterform im 18. und 19.Jh. verstanden

-

andereseits die Institution des Theaters

Es sind also die neuen Volkstadttheater entstanden. Volkstücke wurden hier aufgeführt.

Merkmale:
 Vermischung des Dialekts mit Hochpsrache

 die Figuren sind Handwerker, Verträter der bürgerlichen Schicht

 zahlreiche musikalische Einlagen

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 die Stücke haben märchenhafte Züge

 komische Figuren, die das Einverständniss zwischen Publikum und Schauspielern schaffen

Themen:
 des Alltags

 oft mit Komischen, satirischen Mekrmalen ausgestattet

GATTUNGEN:

a) die Zauberstücke - Zaubermärchen, Zauberpossen (frašky), Gespensterstücke
b) die Besserungsstücke - es geht um die Erlösung des Menschen aus dem Bann des zauberhaften
c) Parodien - die heiteren Inhalte werden behandelt
d) Travestien - im Vorderugrund sind die ernsthaften Ereignisse
e) Lokalpossen - im Vordergrund steht das Kleinbürgertum, seine Sorgen und Schicksale

ENTWICKLUNG:

Die Anfägne gab es im 16.Jh. im MA. Vorbilder waren die Englischen und Italienischen Gruppen. Die
Schauspeiler spielten Werke von Lieblingsautoren, sie zogen von Land zu Land. Vorbild war Paris und
ihr Theater. Höhepunkg des WVT in der Zeit des Wiener Kongresses 1815 - 1830.

GRÜNDER:

Joseph Anton Stranitzki - er ist der berümtester Verträter, der Schöpfer der Hanswurstiade

VERTRETER:

 Ferdinand Reimund

 Johann Nepomuk Nestroy (auch noch heute in Wien gespielt)

FERDINAND REIMUND

-

er wollte echter Dichter werden, er hatte hohe Ansprüche an die Kunst

-

vor allem siene Zauberpossen sind berühmt

-

er hat Dialekt mit Hochpsrache verbunden

-

er war Schriftsteller und Schauspieler an derm Vorstadttheater Leopoldstadt

-

er starb mit 46 Jahre - ein vielleicht tollwütiger Hund biss ihn, er gerit in Panik und erschoss sich

-

die Figuren bei Reimund benutzen Humor als Ventil für die Ängste der Menschen

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Drama Der Alpenkönig und der Menschenfeind

 ein Besserungstück
 Dopplegengermotiv tritt auf - dadurch versucht er hinzuweisen auf die Schwächen des Menschen
 Hauptfigur ist der Menschenfiend - ein Gutsherr, der an Hypochondrie leidet und die Menschen hasst
 im Vordergrund steht die Unaustehligkeit des Menschen

JOHANN NEPOMUK

NESTROY

-

er schrieb Werke explizit für das WVT, für das Pulikum des WVT

-

seine Stücke berühren mehrere Quelen aus der Franzözischen und Englsichen Literatur

-

typisch sind die Lokalcharaktere

-

oft im Wiener Dialekt geschrieben

-

er hat die Misstände der Gesselschaft aufgedeckt

-

er ist viel kritischer als Reimund

Drama Freiheit für Krähinke

 hier kritisiert er scharf die aktuellen politischem und soziallen Ereignisse
 er kritisiert die Metternich Era - Polizeistaat, Zensur
 er umgeht das durch das s.g. Stehgreifspiel - also nicht offene Kritik, sondern Improvisation

REALISMUS - DIE GRUNDLAGEN DES REALISMUS

POLITISCHE SITUATION:

Die politische Situation in 1848 / 1849 ist sehr aufgewühlt. Die Bürglerliche Revolution brachte eine
Liberarisierung, aber sie scheiterte.
Positiv war das Ende des Metternich Regimes - daraus erfolgte die Locherung der Zensur
Es sind Jahre des Aufkommens der Arbeiterschicht.
Dies wird aber nicht in den Literarischen Werken dargestellt.
1847 wird das Manifest der Kommunistischen Partei verfasst.

GEISTIGE GRUNDLAGEN

:

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Was die Philosophie angeht, in der 2. Hälfte des 19.Jh. sind keine neuen philosophischen Richtungen
entstanden, nut die Ergebnisse von früher haben an Wirksammkeit gewonnen.
Die Natur ist nicht mehr als Bedrohung angesehen.
Die Psychologie als eine selbständige Disziplin hat sich von der Philosophie getrennt.

Franzözischer Philosoph August Comte war der Begründer der Soziologie, des soziologischen
Positivismus. Er hat gesat, war das positiv gegebene, das Empirische ist - also für die anderen leben.

Deutschen Prhilosoph Friedrich Feuerbach hat Religionskritik ausgeübt. Er sagte, dass das Wesen des
Christentums nicht vereinbar sei mit der Naturwisschschaft. In seinem Werk „Antropologie“ (Lehre von
Menschen) hat er die Zeitfragen erörtert.

Neu ist der Sensualismus. Der Mensch wird als Sinneswesen anerkannt. Das hat viele Autoren Geprägt
(z.B. Keller). Es gilt die These, dass der Mensch Gott nach seiner Art bildete und nicht umgekehrt.

Der Materialismus tritt verstärkt auf in der 2. Hälfte des 19.Jh. Der materialischer Materialismus leugnet
Gott und freien Willen. Hirzu gehört z.B. Lüdwig Büchner.

Die philosophischen Grundlagen und der Materialismus haben auch die Literatur beeinflusst.

Gedanken des Weltschmerzes haben die Autoren geprägt.

ARTUR SCHOPNEHAUER (*1788 † 1860)

„Die Welt als Wille und Wostellung“ - er hat hier pessimistische Gedanken formuliert.

Vor allem seine letzten Werke sind konkret verständlich im diesen Sinne.
Er ist der Begründer des literarischen Pessimismus. Laut ihm ist die Welt eine Höllle, die Menschen
werden hier bloss gequält aber sind gleichzeitg auch die Teufel dort. Sie werden eogisitisch und
grausam durch die Qualen.
Den Pessimismus hat der in der Verbindung mit den Asiatischen Religionen gesehen.
Er war Ateist, er hat das zeitalter ohne Gott eingeführt.

FRIEDRICH NIETZCHE

Er wurde auch durch den Materialismus beienflusst, aber er war kein Pessimist.
Er hat versucht den Nihilismus zu überwinden.
Sein populärstes Werk ist „Also sprach Zarathrustra“ = die Visionen eines zukünftigen Menschen.
Er hatte Merkmale von Naturalismus - Ateismus, Triebstruktur des Menschen.

BEGRIFF REALISMUS

Einerseits als Stillmerkmal verwendet, in vielen Werken auch in MA.
In der Literaturtheorie spricht man über den Begriff Realismus im 19.Jh.
Der Realismus als Literarische Strömung 1848 - 1890 bezeichnet, die Jahre nach 1875 = später
Realismus.
Die Realisten waren keine so grossen Theoretiker wie die Romantiker. Hier wurde mehr die subjektive
Meinung über die Kunstanschaung zum Audruck gebracht.
Ihre Absicht war es, die zeitgenossische Welt darstellen.
Wichtig ist, wie sie das machten - es handelte sich um keine photographische Darstellung, nicht so
genau wie die Welt war, sie wollten das Wesentliche, das typische der Menschen und der Dinge
erfassen, sie wollte das Gültige darstellen.

53

Sie haben gehobene Sprache verwendet, die poetische Sprache im Deutschen

 darus erfolgte der

poetische Realismus in Deutschland.
Die Realisten gingen von Idealismus aus, aber wolten die Welt so darstellen, wie sie sie interpretierten
 daraus erfolte ihre Interpretierung der Welt.

Die Realisten haben betimmte Themen ausgeschlossen - Prostitution, Alkohosimus, menschlisches
Elend. Diese Themen kammen erste später im Naturalismus vor.

BÜRGERLICHER REALISMUS:

-

die Figuren, die dort auftreten, sind Vertreter der mittleren Schicht (Ärzte, Juristen)

-

das Bürgertun war der Träger der literarichen Charaktere und Figuren

DEBATTE ÜBER REALISMUS:

Die Debatte über den Realismus ist nicht so wie im Romantismus. Die Autoren haben sich nicht so
gekannt, sie waren mehr distanzier. Es gab nicht solche literarischen Gruppierungen und
Kommunikation zwischen den Schriftstellern.
Die Debatte wurde nur in literarischen Zeitschriften geführt:
Der Grenzbote 1968-1870 = Kulturelle ZS, der berühmteste Verträter des Realismus der dort

schrieb war Julian Schmid

Das deutsche Museum

Blätter für literarische Unterhaltung

THEORETIKER DES REALISMUS:

 Theodor Fischer

 Robert Prutz

 Gustav Freytag - hat sich über die Novelle geäusert

DAS PROGRAMM DES REALISMUS:

Das Programm war ein Aufsatz von Theodor Fontane „Unsere lyrische und epische Poesie“.
Hier hat er die Grundgedanken des poestischen rEalismus formuliert.

THEMEN DES REALISMUS:

Die Themen beziehn sich nicht mehr auf Politik, Gesselschaft. Es ist mehr die Erzählprosa, wo der
Mittlere Weg des Menschen gezeigt wird. Also nicht mehr der Ausnahmezustand, sonder die
Durchsnitzmenschen werden dargestellt.
Die Menschen sprechen eine einfache, volkstümliche Sprache.

54

BÜRGERLICHER REALISMUS
-

Deutschland hat sich wirtschaftlich sehr entwickelt

-

der BR ist typisch für Deutschland

-

der Begriff stammt von Schelling – von ihm hat das Otto Ludwig übernomen und das literarische
Programm formuliert

-

Charaktere haben sich im Bürgertum eingesiedelt

-

Philosophie von Feuerbach – Mensch ist dem Menschen Gott

-

Religionskritik – Diesseitsorientierung

-

späterer Realismus – Pessimismus, Fatalismus

GATTUNGEN DES REALISMUS

Erzählende Dichtung:

-

Romane (Balzac)

55

Motive:

 Darstellung des Lebens auf dem Lande (im Naturalismus war es schon das Proletariat und die Stadt)

 historische Stoffe

 soziale Themen

 nationale Einheit

 das Innenleben der Figuren – psychologischer Realismus

 keine direkte Kritik an herschenden Verhältnissen

 Spiegel der Bürgerlichen Gesselschaft

-

vor allem die Novellen aus dem Deutschen sind weltberühmt (Humor gehört dazu)

Romantypen:

Entwicklungsroman

Bildungsroman

die Dorfgeschichte

historischer Roman

Zeitroman (z.B. Gustav Freytag - „Das Soll und Haben“)

Figuren in den Romanen:

Handwerker

Pfarer

kaufleute

Beamte

Landwirte

Lyrik des Realismus:

-

fast alle Autroren von Romanen haben auch Lyrik geschrieben, also nicht nur Epik

-

im Vordergrund sind geistig existenzielle Fragen

Lyriktypen:

viele Autorenbriefe

Tagebrűcher

Aufsätze darüber (z.B. Theodor Fischer - „Lyrisches Subjekt als Brennpunkt des Realismus“)

Drama des Realismus:

-

Philosophe Hegel hat sich mit dem Wesen des Drama bescheftigt

 grösste Kunst

-

Schopenhauer

 die Objektive Gattung der Poesie

-

Nietzsche

 Einfluss Wagners Musik auf die Tragödie

-

in den theoretischen Werken wurde das zeitgenoschische vorgeschoben

Friedrich Hebbel - Aufsatz „Mein Wort über das Drama“
-

nannte die wichtigsten Quellen des Dramas

-

das Drama verbindet soziale, philosophische und historische Elemente

Gustav Freytag - Aufsatz „Über die Technik des Dramas“
-

diser Aufsatz wurde als eine Artikel in den literairschne Zeitschirften veröffentlicht

AUTOREN IN ALLGEMEINEN

Nur 2 Autoren arbeiteten freiberüflich:

Wilhelm Raabe - „Die Kronik der Sperlingsgasse“ - er wurde berümt und musste nicht arbeiten

Konrad Ferdinand Meyer - er hatte genug Geld von der Familie

Andere Autoren hatten alle bürgerliche Berufe. Daraus erfolg auch die Auseinandersetzung mit den
bürgerlichn Berufen in den literarischen werken.

VERTRÄTER DES POETISCHEN REALISMUS

THEODOR STORM

-

wichtig war die Stadt Husum für sein Werk

56

-

unerfülte Liebschaften in der Lyrik dargestellt

-

in den meisten seiner Novellen handelt es sich um den Kampf von dem einsamen Menschen mit

dem Schicksaal

-

seine Gestalten sind oft schwermütig (die Dämmerung entspricht der Seele)

PROSA

Novelle Immensee 1851

 ein älterer Herr erriniert sich an seine Jugend und Kinhdehit
 es gibt eine unerfüllte Jugendliebe
 nach Jahre treffen sich dei beide weider
 der Autor wollte damit das Höchste der Poesie leisten

Novelle Pole Poppensäter

 ein Gegensat zwischen Kunstlerschicksaal und bürgerlichen Existenz
 die Verbindung von der Kinderphase mit der Erwachsenenphase - der Übergang von Kind zu Alten

Bekannteste Novelle Der Schimmelreiter

 3 Erzählebenen
 durch Rahmenhandlung ausgestattet + Binnengeschiten
 dargestellt wird der kampf des Menschen mit der Natur
 der Kampr gegen den Aberglauben

LYRIK

Gedichtssammlung Gedichte

-

es gabe 7 Auflagen zu seinen Lebzeiten

-

Haupthemen sind die Jahreszeiten, Stadt Husum, seine Errinerungen

THEODOR FONTANE (*1819 † 1898)

-

Eltern stammen aus Frankreich, Vater war Apotheker

-

er hat auch zum Apotheker studiert + Jurnalistik

-

er schrieb jurnalistische Texte, arbeitete als Reporten in London

-

erst nadc 1844 erlangte er als Schriftsteller Anerkennung

-

er arbeitete als Theaterkritiker für die Vossische Zeitung

57

-

in den 50.Jahren arbeitete er als poltiische Korespondent

-

typisch für ihn ist, dass er das positive England Bild relativisiert hat

-

er widmete sich auch der Reise Literatur - diese spielt eine gorsse Rolle in deiser Zeit seit Heine

-

er schrieb Bücher über Reisen nach Orient und nach Europa - dadurch erlange er grosse
Aufmerksamkeit

-

diese Reisebeschriebungen erschienen zu erst in Zeitschriften, erst in den 60.Jahre in Buchformat
Reisegeschichte „Wanderungen durch die Mark Brandenbur“

-

er hat in den 30.Jahre angefangen zu schreiben - zu erst lyrische Gedichte (sentimentale
Naturgedichte) in der Tradition der Spätromantik, später an die Tradition der politische Lyrik
angekonpft (Vormärz)

-

er hat in dem Literarischen Verein „Tunnel über der Spree“ die Literatur diskutiert

-

er hat viele Balladen geschrieben - sie sind gekenzeichnet durch den psychologischen Eingriff in das
Geschehene

-

er schreibt mit sehr stimmungsgeladener Atmosphere Gedicht Archiblad Douglas

-

für die epischen Texte sind diese Mekrmale typisch:

Humor

Ironie

Zuspitzung auf die Pointe

-

er war ein scharfsinniger Beobachter der Preußischen Gesselschaft

-

auch z.B. Thomas Mann hat sich für Fontane interessiert - er bezeichnete seine Dichtung als grosse
gesselschaftliche Dichtung

Zu den späten Balladen gehört Brücke am Tag
 beschriebt hier ein Eisenbahn Unglück

 kampf des Menschn für die Technik in Konflikt mit der naturgewalt, gegen die er nicht ankämpfen

kann

PROSA

Seine bakanntesten Romane sind erst nach seinem 60.Lebensjahr erschienen.

Der 1. Roman erschien 1878 Vor dem Sturm
 Erhebung Preußens und die Kriege 1812-1830

 Stoff gefunden an Wanderungen

 es sind mehr Einzelbilder

 die Figuren charakterisierun sich durch ihr Sprächen

 die Natur bildet eine Kulisse

Fontane war sehr gut in Charakterisiern der Figuren - sie kommen aus gleichen Gesselschaftsschichten, aber
unterscheiden sich durch die Sprache. Die Figuren sprächen in seinen Romanen im Konversationston, wir können
sie bei Gesselschaftlichen Angelegenheiten beobachten

 dadurch entsteht die Gesselschaftskritik.

Interessant werden die weiblichen Figuren charakterisiert - sie sind fast immer auf der Suche nach der
Selbstfindung.

Er beschreibt meistens die Berliner Gesselschaft.
Die Hauptfiguren sind offt Offiziere, Beamte, Adelige und Bürger.
In Ihren Gesprächen geht es um Liebe, Ehre, Besitz.
Deutlich wird die Vereinsahmung des Menschen in der Gesselschaft.
Fontane benannte viele tabuisierten Themen - Sexualität, Standesmoral.
Fontane verwendet den auktorialen Erzähler.
Seine Romane sind voll von Humor und Ironie.

Grosse Gesselschaftsromane:

Der 1. Roman war L´Adultera
 die Hauptfigur kommt aus dem Adel = melanie von Straaten

 sie ist die einzige in Fontanes Werken, die ihr Schicksaal in die eigennen hände nimmt

 durch die Gespräche wird ide Situation in der Berliner Gesselschaft sichtbar

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Roman Irrungen Wirrungen
 Motiv der unstandsgemäßener Liebe

 ein Adelige verlibt sich in eine Bürgerliche Lene, sie trennen sich aber und finden akzeptabel Partner

aus deren Stand

 im Vordergrund steht, dass die Menschen nicht frei über ihren Partner entscheiden können

 dadurch entsteht eine Kritik der Gesselschaftlichen Konventionen

Roman Frau Jenny Treibel
 zwei grossbürgerliche Familien werden dargestellt

 die zentrale Position nimmt das Burgertum ein

 im Vordergrund steht das Gesselschaftsleben von dem Grossbürgertum, der versucht den Adel zu

immitieren

 das wird hier kritisiert

 auch der hang zum Künstlerischen wird kritisiert (Bürger als Künstler = Kritik)

Roman Der Stechlin 1891
 Geschichte eines Aristokraten Dubslav von Stechlin

 Dubslav wird hier als feiner und gebildeter Mensch dargestellt - der Adel wird nicht sehr kritisiert

WILHELM RAABE (*1831 †1910)

-

bekannt durch Gesselschaftskritische Erzählungen

-

er war der Sohn eines Beamten aus der Kleinstadt

-

er hat kein Abitur gemach, konnte aber trotzdem studieren - Filologie

-

er schrieb viele literarische Werke = 86 - grosse Romane, Novellen, Unterhaltungsliteratur
(er schrieb für Familienblätter)

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Er hatte grossen Erfolg mit seinen 1.Roman Kronik der Sperlingsgasse
 Gegensätze das Alte vs. das Neue

 die Indrustrialisierung (typisch für diese Zeit)

 eine kritische Darstellung der Industrialisierung auf kosten der Natur

 wichtig war ein Darstelungsprinzip  mit Humor, trotzdem aber biterste Kritik

Er wurde berühmt für die Einführung der reallen Charaktere - die sind im Vordergrund. Er hält aber
Abstand zu dem, wählt die auktoriale Erzählerpserpsektive. Das ist typisch für die poestische Realistien -
sie sind objektiv, sie zeigen nicht ihre meinung in den Romanen.

In seinen Frühwerekn ist der Biedermeier Einfluss zu spüren.
Später in der Stuttgarter Periode 1826-1870, nach 1870 hat er sich den sozialen Fragen der Zeit
gewidmet.
Er thematisierte die Folgen der Industiralisierung, Wachstum der Städte - das waren schon Themen der
späteren zeit, im Naturalismus.

Eins von seinen berühmtesten Werken ist Der Hungerpastor
 geschrieben in der Nachfolge der grossen Bildungsromane des 18.Jh.

 ein Entwicklungsroman innerhalb der Bürgertums

 er zeigt die Welt des Bürgertums

 wirtschaftliche Macht  skrupellose, leere Individuen

 er kritisiert die Unterschiede zwischen der Klassen  Reiche und Arme

 der Held entwickelt sich psychologisch, kognitiv, religiös

 der Autor zeigt hier 2 Lebenswege

 die 1.Hauptfigur ist Hans Unwirsch, der Sohn eines Schuster

 die 2.hauptfigur ist Jude Freudenstein = der Antiheld, eine berechnende dämonische Kreatur

 im Vordergrund steht der positive Held Hungerpastor = Hunger nach Freiheit, Wahrheit, er kommt zu

einer wirklichen Reife, bekomt eine Pfare am Ostsee

Bildungsromane:

Abud Telfan

Schüdderump

Bedeutenster Roman Der Stopfkuchen - eine See- und Mordgeschichte
 es ist eine doppelte Erzählung

 die Rahmenhanlung erzählt von einer Schifsreise nach Afrika

 + es gibt eine mündliche Erzählung des Titelheldens

 im Vordergrund steht ein Detektiv Motiv

 die Hauptfrage ist, wer den Fiehanlder Fieban vor Jahren ermordet hat

GOTTFRIED KELLER

Gottfried Keller (*1819 Zürich † 1890 Zürich) war ein Schweizer Dichter und Politiker. Keller begann
eine Künstlerlaufbahn als Landschaftsmaler, wandte sich im Vormärz zur politischen Lyrik und beschloss
sein Leben als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Von 1861
bis 1876 bekleidete er das Amt des Staatsschreibers der Republik Zürich. Seine bekanntesten Werke sind

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der Roman Der grüne Heinrich und der Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla. Keller gilt als Meister
der Novellendichtung und als einer der bedeutendsten Erzähler des bürgerlichen Realismus.

CONRAD FERDINAND MEYER (*1825 Zürich † 1898 Kilchberg bei Zürich)

Er war ein Schweizer Dichter des Realismus, der insbesondere historische Novellen, Romane und Lyrik
verfasst hat. Er gehört mit Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf zu den bedeutendsten
deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts.

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Sein literarischer Erfolg begann 1872, als er als 46-Jähriger den Gedichtzyklus Huttens letzte Tage
veröffentlichte. In den folgenden Jahren erschienen historische Romane und Novellen fast im
Jahresrhythmus, und als Der Heilige vom renommierten Herausgeber Julius Rodenberg als Vorabdruck in
die Deutsche Rundschau aufgenommen wurde, war Meyers Ruf als hervorragender Erzähler etabliert.
1880 wurde er zum Ehrendoktor ernannt.

Conrad Ferdinand Meyers Werke sind durch einen hintergründigen Humor gekennzeichnet. Es ist
bemerkenswert, dass als „Hintergrund-“ oder „Nebenfiguren“ in einer Art Rahmenhandlung häufig
prominente Personen fungieren, etwa der Schwedenkönig (in „Gustav Adolfs Page“) oder Ludwig XIV
(in „Die Leiden eines Knaben“) oder Dante Alighieri (in „Die Hochzeit des Mönchs“, s.u.). Dabei setzt
der Dichter voraus, dass der Leser über die Bedeutung dieser „Nebenpersonen“ informiert ist. Manchmal
ergeben sich in dieser Hinsicht aber auch Überraschungen. Rahmenhandlung und Binnenhandlung sind
jedenfalls kunstvoll miteinander verschränkt.

Werke

Prosa

Das Amulett, Novelle, 1873

Jürg Jenatsch, Roman, 1876

Der Schuß von der Kanzel, Novelle, 1878

Der Heilige, Novelle, 1880

Plautus im Nonnenkloster, Novelle, 1882

Gustav Adolfs Page, Novelle, 1882

Das Leiden eines Knaben, Novelle, 1883

Die Hochzeit des Mönchs, Novelle, 1884

Die Richterin, Novelle, 1885

Die Versuchung des Pescara, Novelle, 1887

Angela Borgia, Novelle, 1891

Versepen

Huttens letzte Tage, 1872 (über den Humanisten Ulrich von Hutten)

Engelberg, 1872

Lyrik

Zwanzig Balladen von einem Schweizer, 1864

Romanzen und Bilder, 1869

Gedichte, 1882

o

Der römische Brunnen

o

Die Füße im Feuer

o

Zwei Segel

o

Der Ritt in den Tod

FRIEDRICH HEBBEL (*1813 Wesselburen, Dithmarschen 1863 Wien)

Er war ein deutscher Dramatiker und Lyriker.

Dank eines Stipendiums zieht er 1836 nach Heidelberg, ist zwischenzeitlich Gasthörer bei juristischen
Vorlesungen, gleichzeitig aber vollkommen verarmt. Hier lernt er auch Emil Rousseau kennen. Im
September beginnt er einen Fußmarsch über Straßburg, Stuttgart und Tübingen nach München, wo er
beim Tischlermeister Anton Schwarz unterkommt, welcher wohl Vorbild für die Figur des

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„Tischlermeisters Anton“ in Maria Magdalena werden sollte. Er besuchte auch Vorlesungen von Joseph
Görres, e
inem Anhänger der demokratischen Bewegung.

In Wien, wo Hebbel von nun an bis zu seinem Tod lebte, ehelichte er 1846 die Burgschauspielerin
Christine Enghaus (eigentlich Engehausen) mit der er den Sohn Emil (1846-1847) sowie die Tochter
Christine („Titi“) (1847-1922) hatte. Die Heirat brachte ihm gesicherten materiellen Wohlstand, so dass
er sich ungestört seiner literarischen Produktion widmen konnte. Er schrieb vor allem Dramen, u.a.
Agnes Bernauer, Gyges und sein Ring sowie Die Nibelungen. Sein größter Erfolg bis heute aber blieb
das 1843 entstandene Drama Maria Magdalena. In Wien erhielt Hebbel öffentliche Anerkennung für
sein Werk und wurde schließlich als erster mit dem neu geschaffenen Schillerpreis ausgezeichnet.

Werke

Judith, 1840

Genoveva, 1841 (siehe auch Genoveva von Brabant)

Der Diamant, 1841

Maria Magdalena, 1843

Anna, 1847

Trauerspiel in Sizilien, 1847

Julia und König Peter, 1847

Der Schneidermeister Nepomuk Schlägel auf der Freudenjagd, 1847

Herr Haidvogel und seine Familie, 1848

Schnock, 1848

Herodes und Mariamne, 1848

Der Moloch, 1849-1850

Agnes Bernauer, 1851

Aufzeichnungen aus meinem Leben, 1854

Gyges und sein Ring, 1854

Mutter und Kind, 1857

Die Nibelungen, 1861

Demetrius, unvollendetes Drama

Requiem Seele vergiß sie nicht (o.D.) (siehe auch Ferdinand Heinrich Thieriot, Max Reger)

Treue Liebe

Tagebücher (enthalten viele Aphorismen)

Der Heideknabe

NATURALISMUS 1880 - 1900

-

im Vordergrund steht die Industriele Gesselschaft im Unterschied zu Realität

-

die Darstellung der sozialen Fragen steht im Vordergrund, die Verwissenschaftlichung der Kunst

-

kommt erst spät auf, erst in den 80.jahre des 19.Jh.

 das hängt auch mit der ökonomischen

Entwicklung Deutschlands zusammen

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-

die Darstellung der Grossstadt kommt erst später

 vor allem Berlin wird als eine Art Baustelle

gezeigt

-

zum Gegenstand der Literatur wurden die Fragen der Zeit

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Darstellung der Armut, des Elends, der Verwahrlosung, die unglücklichen Ehen, Generationskonflikte

-

all das wurde als eine Art Provokation empfunden von den offiziellen Darstellern (Keiser+Polizeichef)

-

Ziel war die Revolution der Literatur

-

die Zentren waren Berlin (radikal) und München

 in Berlin war es die Gruppe um die Brüder

Heinrich und Julius Hart

Wissenschaftliche Grundlage:

Bahnbrechend für den Naturalismus ware die Werke von Charles Darwin „Die Entstehung der Arten“
und „Von der Abstammung des Menschen“. Darwins Evolutionslehre war eine Art Herausvorderung
für die Kirche. Von Darwin haben die Naturalisten die biologische Bestimmtheit des Menschen
übernommen.

Zoologe und Filologe Ernst Haeckl wird im Werk von Hauptman Erwähnt. In dem Drama „Einsame
Menschen“
komt eine Regieanmerkung vor, dass auf der Bühne ein Bild von Darwin und Haeckl stehen
soll.

Hippolyte Taine hat das Darwinische System auf die Literaturwissenschaft übertragen. In seinen Werk
„Englische Literatur“ hat er Rasse, Sphäre, Zeitpunkt herausgearbeitet. Er sagte, dass der Mensch
zum Koordinatensystem gehört und kann das nicht ändern.

Literarische Vorbilde:

Emil Zola = ungeschminkte Darstellung der Häusligkeit, Brutalität, Armut. Die Naturalisten waren
fasziniert von der strängen wissenschaftlichen Methode.
Zola gründete die ästhetik des Schreibens

 Soziologie, Medizin, Natuwissenschaften sollten in den

Literarischen Werken vorhanden sein.

Henrik Ibsen lebte zwischen 1875 bis 1891 in München. Hier hat er die Dramen insziniert „Gespänster“,
„Nora“ von dem Verein von Naturalisten „Freie Bühne“.
Im Vordergrund steht die Zerstörung der bürgerlichen Familie und die Macht des Geldes.

In Russland waren es Tolstoj und Dostojevskij die den Naturalismus beeinflusst haben.
Dostojevskijs Drama „macht der Finsterniss“ kommt in Hauptmans Werk „Vor Sonnenaufgang“ vor.
In Russland wurde das Leid dargestellt, die Werke sind mit mystischen Verklärungne ausgestatten.

LYRIK DES NATURALISMUS 1885

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1885 ist die Antologie des Naturalismus erschienen „Moderne Dichtercharaktere“

herausgegeben von Wilhelm Arent

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Formal - von der Gründerzeit - Raabe, Keller

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das Alte war angegriffen, das Neue war noch nicht so deutlich

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die Gesetze zwischen Armut und Reichtun

ARNO HOLZ

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Heine war sein Vorbild

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Vordergrund der ersten Gedichte war die Suche nach dem Sprachlichen Ausdruck

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Gedichtszyklus Phantasus = Konflikt Wirklichkeit vs. Traumwelt des Poeten

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zusammen mit Johannes Schlf hat er die Srpache revolutionisiert

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es gab viele neuschöpfungen in den literarischen Werken

 Grossstadt Darstellung vs. die neuen

Farben und Töne

-

er benutzte eigenwillige Zeichensetzung, graphische Darstellung der Gedichte, lange + kurze Sätze

FRIEDRICHSHAGENER KREIS

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kleines Dorf neben Berlin

-

der Wiederspruch im Naturalismus

 die Grossstadt wird beschrieben und gleichzeitig sind die

Autoren angewidert davon

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die Autoren kehren zurück in die Dörfe, hier treffen sie sich und tauschen sich aus über die Literatur

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auch Gerhard Hauptmann lebte am Dorfe Elkner neben Berlin

-

es ist eine Verbindung von Autoren, Philosophen, Naturwissenschaftlern die diskutiert haben, sie

haben über die zeitlichen Probleme gesprochen

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dazu gehören Hauptmann, Gebrüder Hart, Richard Demmel, Wedekind

-

Verhältniss der Naturalisten gegen über den Frauen war interressant

 sie jagten den Frauen Angst

ein durch ihre Wildheit, Derbheit

-

nur Hauptmann hat gur und reich geheiratet, andere hatten wenig Geld

PROSAISCHE WERKE DES NATURALISMUS

Es gabe eine Zusammenarbeit von Arno Holz (sprachiche Mittel) und Johannes Schlaf (lieferte Stoff)
bis 1892, danach haben sie sich zersritten.

Prosaskizze Pappa Hamlet
 hier brechen sie radikal mit der bissherigen Erzählkunst

 es gibt keine Einleitung

 der Leser wird gleich in die Situation eingebracht

 es dreht sich alles um das Boheme-Millieu

 es geht um den erfolglosen Schauspeiler niels Thienwebel  er träumt von einer Hamlet Rolle

 er lebt mit Frau Amalie und Sohn sehr arm

 hier wird gezeigt die Zerstörung der Beziehung durch Hass, Zorn, Geldmangel

 auch sexuelle Exzesse werden gezeigt  die Triebhafte Struktur im Naturalismus

 die hauptfigur endet im Wahnsinn, ermordet den eigenen Sohn, weil er die ganze nacht hustet und

wird tot aufgefunden

Der deutsche Naturalismus hatte Erfolg mit den Kurzgeschichten.
Dazugehört z.B. die Novelle Bahnwärter Thiel von GERHARD HAUPTMANN.

DAS DRAMA DES NATURALISMUS

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um das Jahr 1890 ist das Theater die Hauptvermittlungsmöglichkeit der darmaligen Situation

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die Theatergruppe „Freie Bühne“ inszenierte zeitgemäße Stücke

-

diese Theatergruppe hatte 900 Mittglieder, aber keine Frauen

 aber trotzdem haben viele Frauen

auch erfolgreich geschrieben, z.B. Clara Vielbig, Elsa Bernstein

GERHARD HAUPTMANN.
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der Bekannteste und begabtester Vertreter des Dramas im Naturalismus war

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-

er kamm erst spät zum Naturalismus.

Sein berühmtes Drama Vor Sonnenaufgang
 hier hat er das ganze naturalistische dargestellt

 Armut, Elend, Ausbeutung, menschliches handeln in Abhängigkeit von Millieu und Erbgut,

biologische Determinanz des Menschen

 die Problematik des Alkoholismus in der Familie - zu erst nur eine, dann allen in der Familie

 es geht hier um eine reichte Familie Krause - sie siend bürgerlich, wurden reich durch Kohlenfunde

 dann stürzt die Familie aber ab  die hauptfigur Loth (Vater) beginnt zu trinken, die Tochter wird

auch Alokoholkrank, die einzige gesunde ist Helene

 Loth verliebt sich in Helene, verlässt sie aber, sie bringt sich anschliesend um

 in diesen Werk wird der Alkoholismus bei den Reichen, Wohlhabenden Familien gezeigt

Sein Kollektivdrama Die Weber
 beschrieben wird die Situation der Schlessischen Weber  auch Heine hat sie thematisiert

 im Vordergrund steht das Elend der Weber

 es ist im Sinne des Konsequenten Naturalismus geschrieben  Arno Holz formulierte die Gedanken

 die photographischen Mittel der Wirklichkeit

 jedes Mittel aufzuzeichnen, z.B. ausführliche Regieanweisungen

 die Sprache ist wichtig - der Dialekt

 es wurde verfasst in der reinen Dialektfassung - aber so war das Drama nicht gut verständlich

 das Volk war die dramatische Figur

 die Mimik und die Gestik war wichtig

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